SPD: Kreuzfahrt durch Gefahrenzone bei Bundeswehr anmelden

Berlin (AFP) — Die Veranstalter von Kreuzfahrten, die durch Gefahrenzonen führen, sollen diese nach einem Vorschlag aus der SPD künftig bei der Bundeswehr anmelden. "Es wäre fahrlässig, ohne Absicherung zu fahren", sagte der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rainer Arnold, der "Berliner Zeitung". Es sei auch nicht der richtige Weg, die Fahrten statt von den internationalen Truppen von privaten Sicherheitsdiensten absichern zu lassen. Das Gewaltmonopol des Staates dürfe nicht ausgehöhlt werden.

Vergangene Woche hatte die deutsche Marine vor der Küste Jemens ein Schiff mit mutmaßlichen Piraten vertrieben, das Kurs auf ein deutsches Kreuzfahrtschiff genommen hatte.

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