New York (AFP) — Der frühere US-Börsenchef und mutmaßliche Milliardenbetrüger Bernard Madoff soll nach dem Willen der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft kommen. Madoff habe gegen die Kautionsauflagen verstoßen, erklärte die Staatsanwaltschaft in New York. Der Ex-Börsenchef soll Investoren als Chef seiner Vermögensberatung mit einem riesigen Schneeball-System um Milliarden gebracht haben. Er war am 11. Dezember festgenommen und gegen zehn Millionen Dollar Kaution unter Hausarrest gestellt worden.
Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf die Ermittler, Madoff und seine Frau hätten Uhren, Schmuck und andere Wertgegenstände an seinen Bruder und ihren Sohn sowie ein befreundetes Paar in Florida geschickt. Madoffs Anwalt sagte dem Bericht zufolge, sein Mandant habe die Gegenstände "unschuldig" verschickt und nicht gegen seine Kautionsauflagen verstoßen.
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