|
|||||
4a. Grundlagen zu Qualitätsanforderungen und Leistungsbewertung |
||||
Ziel: Kenntnisse über den Einfluss der Qualität auf Google-Suchergebnisse, Anzeigen und die Kontoleistung, Kenntnisse über die Leistungsüberprüfung
Viele verwenden Google, da sie Informationen schnell finden können - beispielsweise die neuesten Nachrichten, die beste Pizzeria oder ein Lebensmittelgeschäft um die Ecke. Der entscheidende Faktor ist die Relevanz: Google bietet den Nutzern die relevantesten Suchergebnisse basierend auf die Suchanfrage. Die Relevanz spielt jedoch nicht nur im Rahmen der Suchergebnisse eine Rolle. Wir möchten darüber hinaus die relevantesten Anzeigen für jede Suchanfrage schalten. Dieses Verfahren funktioniert für Nutzer und AdWords-Kunden auf dieselbe Weise: Je relevanter die Anzeigen sind, desto eher klickt ein Nutzer auf Ihre Anzeige. Dies gilt jetzt sowie für die Zukunft. Die Relevanz für Suchanfragen und Anzeigen wird unterschiedlich bewertet.
AdWords nutzt zur Bewertung der Relevanz von Keywords eine Variable, den so genannten "Qualitätsfaktor". Der Qualitätsfaktor wird anhand der Keyword-Klickrate (Click-through-Rate - CTR), der Relevanz von Anzeigentext, Keyword und Zielseite sowie einiger anderer Relevanzfaktoren ermittelt.
Ein Qualitätsfaktor wird jedes Mal berechnet, wenn Ihr Keyword einer Suchanfrage entspricht, also potenziell eine Anzeigenschaltung auslösen kann. Der Qualitätsfaktor wird für verschiedene Zwecke genutzt. Unter anderem beeinflusst er die tatsächlichen Preise-pro-Klick (Cost-per-Click - CPC) Ihrer Keywords und die Schätzungen der Gebote für die erste Seite, die in Ihrem Konto angezeigt werden. Außerdem ist er mitbestimmend dafür, ob ein Keyword an der Anzeigenauktion teilnehmen kann, die bei jeder Suchanfrage eines Nutzers erfolgt, und wie hoch die Anzeige gegebenenfalls eingeordnet wird. Dabei gilt generell: Je höher der Qualitätsfaktor ist, desto geringer sind Ihre Kosten und desto besser die Anzeigenposition.
Mithilfe des Qualitätsfaktors wird sichergestellt, dass Nutzern bei Google und im Google-Werbenetzwerk nur die relevantesten Anzeigen angezeigt werden. Das AdWords-System bietet allen Beteiligten - Kunden, Nutzern, Publishern und Google - den größten Nutzen, wenn die geschalteten Anzeigen den Anforderungen der Nutzer möglichst genau entsprechen. Relevante Anzeigen erhalten tendenziell mehr Klicks, werden an einer besseren Position gezeigt und erzielen den größten Erfolg.
Aufgrund des dynamischen Charakters von Suchanfragen unterliegt der jeweilige Qualitätsfaktor Ihrer Keywords grundsätzlich gewissen Schwankungen. Beobachten Sie daher die Kontoleistung und nehmen Sie gegebenenfalls Anpassungen vor. Zum schnellen Analysieren der Kontoleistung können Sie folgende Statistiken nutzen: Für ausführliche Leistungsanalysen empfehlen wir Ihnen, Conversion Tracking oder Google Analytics einzurichten. | ||||
4b. Anzeigenposition und Fehlerbehebung |
||||||
Ziel: Informieren Sie sich darüber, wie Probleme auf Kontoebene behoben werden können, die eventuell die Schaltung von Anzeigen verhindern können.
Bestätigen Sie zur Aktivierung Ihres AdWords-Kontos Ihre E-Mail-Adresse. Falls Sie Ihre E-Mail-Adresse nicht bestätigt haben erhalten Sie beim Versuch, sich in Ihrem AdWords-Konto anzumelden, eine Nachricht, die Sie zur Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse auffordert. Melden Sie sich in Ihrem E-Mail-Konto an und öffnen Sie die Bestätigungs-E-Mail von AdWords. Klicken Sie in der E-Mail auf den Link, um Ihre E-Mail-Adresse zu bestätigen und auf Ihr AdWords-Konto zuzugreifen. Folgen Sie anschließend den Aktivierungsanleitungen.
Nach Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse ist es notwendig, dass Sie Ihre Zahlungsinformationen eingeben. Falls Sie Ihre Zahlungsinformationen nicht eingegeben haben, wird bei der Anmeldung in Ihr AdWords-Konto eine entsprechende Meldung angezeigt. Klicken Sie zur Eingabe der Zahlungsinformationen in der Nachricht auf den Link oder klicken Sie in Ihrem AdWords-Konto auf die Registerkarte Mein Konto und anschließend auf Rechnungseinstellungen. Stellen Sie bei Verwendung einer Kredit- bzw. Geldkarte sicher, dass die eingegebene Rechnungsadresse mit der mit Ihrer Kreditkarte verknüpften Rechnungsadresse übereinstimmt. Ihre Anzeigen werden auf Google nach Eingabe gültiger Kredit- bzw. Geldkarteninformationen geschaltet. Im Fall der Zahlung per Bankeinzug benötigen wir unter Umständen eine Einzugsermächtigung von Ihnen, bevor die Anzeigenschaltung beginnen kann. Im Fall der Vorauszahlung kann die Anzeigenschaltung beginnen, sobald wir eine Gutschrift über Ihre Kreditkarte bzw. per Überweisung erhalten haben oder sobald die Zahlung per Überweisung erfolgt ist. Weitere Informationen zu den Zahlungsoptionen für Ihr Land und Ihre Währung erhalten Sie im Modul zur Abrechnung.
Wenn wir eine Zahlung für Ihr Konto nicht bearbeiten konnten, wird die Anzeigenschaltung vorübergehend ausgesetzt und Sie erhalten eine E-Mail, die Sie über die abgelehnte Zahlung informiert. Bei Anmeldung in Ihrem AdWords-Konto wird ebenfalls eine Meldung angezeigt. Falls Sie sich nicht sicher sind, weshalb eine Zahlung abgelehnt wurde, gehen Sie die folgende Liste möglicher Ursachen durch: | ||||||
Ziel: Informieren Sie sich darüber, wie Probleme auf Kampagnenebene behoben werden können, die eventuell die Schaltung Ihrer Anzeigen verhindern können.
Wenn eine Kampagne pausiert, gelöscht oder beendet wurde, werden die Anzeigen innerhalb dieser Kampagne nicht mehr geschaltet. Führen Sie die unten angegebenen Schritte aus, um Ihre Kampagne auf der Seite "Kampagnenzusammenfassung" wieder zu aktivieren:
Ihre Anzeigen werden eventuell nicht mehr geschaltet, wenn das Tagesbudget Ihrer Kampagne nahezu erreicht oder bereits überschritten wurde. Um festzustellen, ob Ihr Tagesbudget eingehalten wird, stellen Sie auf der Seite "Kampagnenzusammenfassung" den Zeitraum über der Kampagnentabelle auf Gestern ein. Vergleichen Sie die Spalte für das aktuelle Budget mit der Spalte für Kosten. Falls Sie Ihr Tagesbudget gestern überschritten haben, wird die Anzeigenschaltung eventuell unterbrochen, bevor Ihr heutiges Tagesbudget erreicht wird. Unter Umständen wird Ihr Tagesbudget überschritten. Dies kann der Fall sein, falls die Möglichkeit besteht, dass Sie an Tagen mit hohen Zugriffszahlen von einer höheren Anzeigenpräsenz profitieren können. Unser System stellt in jedem Fall sicher, dass Sie in einem Monat nie mehr als die Anzahl der Tage des entsprechenden Monats multipliziert mit dem Tagesbudget zahlen. Weitere Informationen erhalten Sie im Modul zur Abrechnung. Klicken Sie zur Anzeige des für eine Kampagne empfohlenen Tagesbudgets oder zum Bearbeiten des vorhandenen Tagesbudgets auf der Seite Einstellungen bearbeiten auf Empfohlenes Budget. Der empfohlene Betrag ist hoch genug, um alle Klicks zu berücksichtigen, die Ihre Anzeigen bei optimaler Präsenz erwartungsgemäß erhalten. Unter diesem Punkt können Sie auch Ihr Tagesbudget für Ihre Kampagne ändern. Beachten Sie, dass es sich bei diesem Betrag lediglich um eine Empfehlung handelt und dass Sie Ihr Tagesbudget auf einen Betrag festlegen sollten, der Ihren Budgetplänen entspricht. Unter Umständen möchten Sie Ihr Tagesbudget nicht erhöhen. In diesem Fall können Sie Ihre Keywords optimieren. Verwenden Sie dazu die Methoden, die in den Modulen zur Optimierung erläutert werden.
Sie können Ihre Kampagnen auf bestimmte Sprachen und geografische Regionen ausrichten. Schließt diese Ausrichtung jedoch Ihre eigene Sprache und Ihren geografischen Standort nicht ein, können Sie Ihre Anzeigen nicht sehen.
Wenn Ihre ausschließenden und regulären Keywords zum Teil identisch sind, verhindern die ausschließenden Keywords, dass Ihre Anzeigen für Ihre regulären Keywords angezeigt werden. Um sicherzustellen, dass dies nicht der Fall ist, sollten Sie die ausschließenden Keywords überprüfen und gegebenenfalls Änderungen vornehmen. Ihre Keywords können dann wieder die Schaltung Ihrer Anzeigen auslösen. Weitere Informationen zu ausschließenden Keywords finden Sie im Kapitel Keywordübereinstimmung.
Wenn Ihre Anzeige nicht auf Websites im Google-Werbenetzwerk geschaltet wird, überprüfen Sie, ob in Ihrer Kampagne die Optionen für unsere Content- oder Such-Werbenetzwerke aktiviert sind, indem Sie die Seite "Kampagneneinstellungen bearbeiten" aufrufen. Melden Sie sich dazu in Ihrem AdWords-Konto an, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben der betreffenden Kampagne und klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen bearbeiten. Sie können Ihre Kampagne auf dieser Seite unter dem Abschnitt Netzwerke und Gebote für das Such-Werbenetzwerk, das Content-Werbenetzwerk oder für beide aktivieren. Folgendes ist bei der Anzeigenschaltung auf Websites im Werbenetzwerk zu berücksichtigen:
| ||||||
Ziel: Informieren Sie sich darüber, wie Probleme auf Anzeigengruppenebene behoben werden können, die eventuell die Schaltung von Anzeigen verhindern können.
Wenn Ihr Gebot nach Preis-pro-Klick (Cost-per-Click - CPC) oder Preis-pro-1000-Impressionen (Cost-per-1000-Impressions - CPM) für Ihre Anzeigengruppe höher ist als das Tagesbudget Ihrer Kampagne, werden Ihre Anzeigen nicht geschaltet. Sie können Ihr CPC- oder CPM-Gebot über die Seite mit den Kampagnendetails zu verringern. Aktivieren Sie dazu das Feld neben Ihrer Anzeigengruppe und klicken Sie auf die Schaltfläche Gebote bearbeiten.
Anzeigen in pausierten oder gelöschten Anzeigengruppen werden nicht geschaltet. Klicken Sie zur erneuten Aktivierung einer pausierten Anzeigengruppe auf das Feld neben der Anzeigengruppe und anschließend über der Tabelle mit den Kampagnendetails auf die Schaltfläche Fortsetzen. Klicken Sie zum Wiederherstellen einer gelöschten Anzeigengruppe oben auf der Seite neben dem Anzeigengruppennamen und dem Anzeigengruppenstatus auf den Link Anzeigengruppe wiederherstellen.
AdWords-Spezialisten lehnen eine Anzeige ab, wenn diese nicht den redaktionellen Richtlinien von Google AdWords entspricht. Wurde eine Anzeige abgelehnt, wird sie nicht mehr geschaltet. Im Fall einer Anzeigen-Ablehnung wird ein Benachrichtigungsfeld in Ihrem AdWords-Konto angezeigt. Zudem wird Ihre Anzeige mit dem Status "Abgelehnt" versehen. Klicken Sie unterhalb der betreffenden Anzeige auf Gründe anzeigen, um die einzelnen Ursachen für die Ablehnung einzusehen. Nehmen Sie anschließend die erforderlichen Änderungen vor. Nach der Bearbeitung Ihrer Anzeige wird diese automatisch zur erneuten Überprüfung übermittelt. Weitere Informationen zu den redaktionellen Richtlinien von Google AdWords erhalten Sie hier. Klicken Sie zur Ansicht aller abgelehnten Anzeigen im Benachrichtigungsfeld auf Alle Anzeigen ansehen. Sie können auch direkt zur Seite Tools > Abgelehnte Anzeigen wechseln, um Korrekturen an Ihren Anzeigen vorzunehmen.
Anzeigen für Websites mit pornografischen, erotischen oder anderen sexuell expliziten Inhalten werden nur neben Suchergebnissen auf Google.com angezeigt, die ein bestimmtes Maß an nichtjugendfreien Inhalten aufweisen. Auf einer Google-Suchergebnisseite, die nur geringfügigen nichtjugendfreien Content umfasst, werden keine Anzeigen mit mit pornografischen, erotischen oder anderen sexuell expliziten Inhalten geschaltet. Damit eine nichtjugendfreie Anzeige geschaltet wird, verwenden Sie Keywords, die für die von Ihnen angestrebten Zielgruppen relevant sind. Sie können auch nach einem Ihrer Keywords in Verbindung mit einem sexuell expliziten Ausdruck, wie beispielsweise "XXX", suchen. Es ist auch möglich, dass einige Websites im Google-Netzwerk Anzeigen oder Keywords auf der Basis ihrer eigenen Richtlinien bezüglich Content und redaktioneller Vorgaben ausschließen.
Wenn Sie eine auf das Such-Werbenetzwerk ausgerichtete Kampagne durchführen, müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Anzeigengruppe mindestens eine Anzeige und mindestens ein Keyword enthält. Bei einer auf das Content-Werbenetzwerk ausgerichteten Kampagne mit der Kampagneneinstellung "Relevante Seiten im gesamten Werbenetzwerk" muss die Anzeigengruppe mindestens eine Anzeige und mindestens ein Keyword oder Placement enthalten. Ist bei einer auf das Content-Werbenetzwerk ausgerichteten Kampagne hingegen die Kampagneneinstellung "Relevante Seiten nur auf den Placements meiner Ausrichtung" ausgewählt, muss sichergestellt werden, dass die Anzeigengruppe mindestens eine Anzeige und mindestens ein Placement enthält. | ||||||
Ziel: Informieren Sie sich darüber, wie Probleme mit Ihren Keywords oder Placements zu beheben sind, die eventuell die Schaltung Ihrer Anzeigen verhindern können.
Sofern Sie bestimmte Werte für Ihre Keywords oder Placements ausgewählt haben, stellen Sie sicher, dass die CPC- oder CPM-Werte nicht das Tagesbudget Ihrer Kampagne überschreiten.
Ihre Anzeige wird nicht für Keywords geschaltet, die nicht genehmigt, gelöscht oder pausiert wurden. Der Status der einzelnen Keywords wird in der Spalte "Status" auf der Seite mit den Anzeigengruppendetails angezeigt. Die Seite zur Keyword-Analyse können Sie aufrufen, indem Sie den Cursor auf die Lupe neben einem beliebigen Keyword in Ihrem Konto bewegen. Daraufhin wird ein Hilfefeld mit einer Zusammenfassung zum Qualitätsfaktor des Keywords angezeigt. Außerdem ist angegeben, ob das Keyword eine Anzeigenschaltung auslöst. Klicken Sie dann auf einen der Links "Details und Empfehlungen", um die Seite zur Keyword-Analyse aufzurufen.
Wenn das Gebot für Ihr Keyword nicht dem geschätzten Gebot für die erste Seite entspricht und sein Qualitätsfaktor sehr niedrig ist, wird in der Spalte Status der Registerkarte Keywords auf der Seite mit den Anzeigengruppendetails Folgendes angezeigt: Aktiv: Anzeigen werden aufgrund eines zu niedrigen Qualitätsfaktors selten geschaltet. Weder in der Spalte Status noch auf der Seite zur Keyword-Analyse wird das geschätzte Gebot für die erste Seite angezeigt. Damit soll die Wichtigkeit hervorgehoben werden, den Qualitätsfaktor von Keywords durch Optimierung zu steigern, statt das jeweilige Gebot zu erhöhen. Durch Optimierung sparen Sie Geld und gewährleisten zugleich die Qualität des AdWords-Programms sowie eine positive Nutzererfahrung insgesamt.
Wird diese Meldung in der Spalte Status angezeigt, rufen Sie die Seite zur Keyword-Analyse auf, um weitere Informationen zum Qualitätsfaktor zu erhalten.
| ||||||
4c. Berichte |
||||
Ziel: Informieren Sie sich darüber, was Berichte sind und wie sie verwendet werden. Erfahren Sie, wo sich die Berichtfunktionen befinden und wie Sie einen angepassten Bericht auf der Grundlage Ihrer Bedürfnisse erstellen können.
Berichte sind Sammlungen von Statistikdaten, die den Kunden die Analyse ihrer Konten erleichtern. Im AdWords-Berichtcenter können Sie vollständig anpassbare Berichte zu speziellen Themen wie Kampagnen, Keywords und Anzeigentext erstellen. Mithilfe dieser Berichte können Sie wichtige Trends erkennen. Diese über Zeiträume wie Wochen, Monate oder Jahre. Die meisten Berichte können auch in Form von Diagrammen angezeigt werden. Dadurch lassen sich Maximal- und Minimalwerte von Anfragen, Klickrate oder anderen wichtigen Elementen eines Kontos leicht erkennen. Jeder Bericht kann durch konfigurierbare Spalten und Leistungsfilter angepasst werden. Daher liefern die Berichte genau die Informationen, die Sie benötigen, um Ihre Stärken zu ermitteln und diese auszubauen. Außerdem können Sie dadurch leistungsschwache Bereiche aufspüren und entsprechend optimieren. Ihre Berichte können Sie online anzeigen oder auf Ihren Computer herunterladen und in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie Microsoft Excel ansehen. Sie können Ihre Berichte auch regelmäßig ausführen lassen und sich per E-Mail zuschicken lassen.
Wir bieten derzeit neun unterschiedliche Arten von Leistungsberichten an, wobei jede einzelne Berichtart auf der Grundlage der einzubindenden Ebenen und Datentypen vollständig anpassbar ist. Diese Berichtarten umfassen grundlegende Daten, die von den meisten Nutzern benötigt werden: Folgen Sie zum Erstellen Ihres Berichts einfach den Anleitungen. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf "Bericht erstellen". Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Sie sind beinahe fertig. Nach dem Klicken auf die Schaltfläche "Bericht erstellen" wird in einem separaten Fenster bestätigt, dass Ihr Bericht übermittelt wurde. Am oberen Seitenrand wird die voraussichtliche Dauer der Berichterstellung angezeigt. (Die Erstellung der meisten Berichte nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.) Als Nächstes erscheint ein Textfeld mit einem Link zum Downloadcenter, wo Sie Ihren Bericht nach dessen Erstellung anzeigen können. Auf der rechten Seite werden Details zum gerade erstellten Bericht angezeigt. Ein wichtiger Hinweis: Sie müssen auf dieser Seite nicht warten, bis Ihr Bericht vollständig erstellt wurde. Sie können stattdessen mit der Verwaltung Ihres Kontos fortfahren, sich aus dem Konto abmelden oder sogar Ihren Computer abschalten und zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren. Die Erstellung des Berichts wird unabhängig davon fortgesetzt und sollte abgeschlossen sein, wenn Sie zum Bericht zurückehren. Falls Sie die Option für E-Mail-Benachrichtigung bzw. Zustellung des Berichts per E-Mail ausgewählt haben, wird die Benachrichtigung bzw. der E-Mail-Anhang direkt nach Abschluss des Berichts gesendet. Sie können Ihren Bericht online in drei Formaten anzeigen: als reinen Datenbericht, als Bericht mit Grafiken, die aus Ihren Daten erstellt wurden, oder als Bericht mit Daten und Grafiken. Wenn Sie den Bericht auf Ihren Computer herunterladen möchten, stehen Ihnen dafür die fünf Formate zur Verfügung, aus denen Sie auch für die E-Mail-Zustellung des Berichts auswählen können: ..csv (für Excel), .csv, .tsv, .xml und .html. CSV-Dateien (durch Kommas getrennte Werte) und TSV-Dateien (durch Tabulatoren getrennte Werte) sind in UTF-8 codiert. Diese Formate sind für Nutzer geeignet, die ihre Berichtdaten im reinen Textformat anzeigen oder verarbeiten möchten. .CSV-Dateien (für Excel) sind in UTF-16LE codiert. Diese sind mit den meisten US-Versionen und internationalen Versionen von Microsoft Excel kompatibel. Wählen Sie .xml ("Extensible Markup Language"), wenn Sie Ihre Statistiken in einer Datenbank oder auf einer Website verwenden möchten. Wählen Sie HTML ("Hypertext Markup Language"), wenn Sie Ihren Bericht als Webseite anzeigen möchten. Sie können Ihren Bericht auch als Google-Tabelle öffnen, um so die Anzeige und gemeinsame Verwendung des Berichts zu erleichtern.
Wenn Sie auf den Link Nur Daten anzeigen klicken, enthält Ihr Bericht Daten zu den von Ihnen ausgewählten Bereichen in tabellarischer Form. Diese Tabelle ist dynamisch. Das bedeutet, dass Sie sie nach jedem Messwert sortieren können, indem Sie im Tabellenkopf auf den gewünschten Messwert klicken. Wenn Sie auf den Link Nur Grafiken anzeigen klicken, enthält Ihr Bericht zwei senkrecht untereinander angeordnete Grafiken bzw. Diagramme. In jeder dieser Grafiken kann einer von sechs relevanten Messwerten angezeigt werden: Durchschnittlicher CPC, Impressionen, Durchschnittliche Position, CTR, Klicks und Kosten. Klicken Sie auf eine der Registerkarten, um die entsprechende Grafik für den jeweiligen Messwert anzuzeigen. Diese Funktion eignet sich besonders, um zwei verschiedene Messwerte über einen bestimmten Zeitraum miteinander zu vergleichen. Der Link Daten und Grafiken anzeigen liefert eine Kombination aus Daten und Grafiken in einem Bericht. | ||||
Ziel: Informieren Sie sich darüber, wie Sie Berichte herunterladen, speichern und per E-Mail versenden können, sowie über grundlegende Möglichkeiten zur Fehlerbehebung.
Auf der Registerkarte Berichte Ihres AdWords-Kontos befindet sich ein Link zum Berichtcenter. Klicken Sie auf diesen Link, um Ihre Berichte anzuzeigen. Im Berichtcenter sehen Sie unter der Überschrift Gespeicherte Vorlagen Links zu den zuletzt erstellten Berichten sowie Ihre geplanten Berichte und alle Berichte auf Anfrage, die Sie als Vorlage gespeichert haben. Im Abschnitt Die letzten 15 Berichte werden die letzten 15 von Ihnen erstellten Berichte angezeigt sowie der mit den Berichten abgedeckte Zeitraum, das Datum, an dem die Berichte angefordert wurden, und ihr Status (zumeist "Abgeschlossen"). Um einen der Berichte in diesem Abschnitt anzuzeigen, klicken Sie auf den Namen des betreffenden Berichts. Ein wichtiger Hinweis: Sobald Sie mehr als 15 Berichte erstellt haben, wird Ihr ältester Bericht beim Erstellen eines neuen Berichts durch das System automatisch gelöscht. Falls Sie beispielsweise einen täglichen Bericht geplant haben, wird jeden Tag der älteste Bericht gelöscht, um Platz für den neuen zu schaffen. Sie können Berichte löschen, die Sie nicht länger in dieser Liste speichern möchten. Klicken Sie dazu ganz rechts in der Zeile mit dem Berichtnamen auf den Link Löschen. Im Abschnitt Gespeicherte Vorlagen sehen Sie alle geplanten Berichte und Berichte auf Anfrage. Diese werden beim Erstellen als Vorlagen gespeichert. Die Tabelle umfasst den Zeitraum für jeden einzelnen Bericht und enthält Informationen zur nächsten Erstellung der geplanten Berichte sowie zum Versand der Berichte per E-Mail. Sie können einen Bericht auf Anfrage oder einen geplanten Bericht auch sofort erstellen. Klicken Sie dazu auf den Link Bericht erstellen. Sie können zudem die einzelnen gespeicherten Vorlagen bearbeiten. Klicken Sie dazu einfach auf den Link Diese Vorlage bearbeiten. Daraufhin wird die Vorlage auf der Seite Vorlage bearbeiten geöffnet. Diese ähnelt der Seite Bericht erstellen, auf der Sie den ursprünglichen Bericht erstellt haben, auf dem die Vorlage basiert. Hier können Sie Ihre gespeicherte Vorlage überarbeiten, indem Sie erneut Berichtwerte für Berichtart, Zeitraum, Ansicht und Kampagnen und Anzeigengruppen zuweisen. Sie können Ihren neuen Bericht weiter anpassen, indem Sie im Abschnitt Erweiterte Optionen die Spalten und Filter neu festlegen. Nach der Bearbeitung der Vorlage können Sie dieser einen neuen Namen zuweisen, die automatische Zustellung von Berichten planen und E-Mail-Adressen angeben, an die eine Benachrichtigung gesendet werden soll. Zudem kann ein Format für zu sendende Berichte ausgewählt werden. Klicken Sie anschließend auf Vorlage speichern. Sie haben nun einen neuen Bericht aus Ihrer gespeicherten Vorlage erstellt. Klicken Sie zum dauerhaften Löschen einer Berichtvorlage einfach auf den Link Löschen.
Sie können sich per E-Mail eine Benachrichtigung über die Fertigstellung eines Berichts oder auch den Bericht selbst zusenden lassen. Der Bericht weist dabei eines der fünf Formate auf, das Sie beim Erstellen des Berichts angegeben haben. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben der Meldung Zusendung einer E-Mail an folgende Adresse bei jeder Erstellung des Berichts:, wenn Sie einen Bericht erstellen. Geben Sie anschließend in das Feld die E-Mail-Adresse(n) ein, an die nach Abschluss des Berichts eine Benachrichtigung gesendet werden soll. Falls Sie mehrere E-Mail-Empfänger angeben, werden die einzelnen E-Mail-Adressen durch Kommas getrennt. Wenn Sie eine regelmäßige Ausführung des Berichts planen, werden Sie bei jeder Ausführung des Berichts benachrichtigt. Wenn Sie das Kontrollkästchen mit Bericht, der angefügt ist als: aktivieren, können Sie auch angeben, dass Ihre Berichte als E-Mail-Anhang versendet werden sollen. Wählen Sie mithilfe des Pulldown-Menüs das gewünschte Berichtformat aus: csv (für Excel), .csv, .tsv, .xml und .html Beachten Sie, dass die Dateien in komprimierter Form als ZIP-Datei gesendet werden. Die komprimierten Berichte dürfen nicht größer als 2 Megabyte sein, damit sie als E-Mail-Anhang gesendet werden können. Sollte die komprimierte Datei größer als 2 Megabyte sein, erhalten Sie eine E-Mail-Benachrichtigung, in der Sie aufgefordert werden, den entsprechenden Bericht aus dem Berichtcenter herunterzuladen. | ||||
4d. Grundlegendes zu Rendite und Conversion Tracking |
||||||
Ziel: Informieren Sie sich darüber, wie Sie die Rendite berechnen können.
Der Begriff "Conversion" bezieht sich auf Konvertierung oder Umwandlung von potenziellen Kunden in Kunden bzw. Nutzer Ihres Angebotes. Wenn also jemand auf Ihre AdWords-Anzeige klickt und etwas auf Ihrer Website einkauft, so stellt dieser Klick eine Conversion von einem bloßen Besuch Ihrer Website zu einem Verkauf dar. Andere Conversions, die Sie ebenfalls mit dem Conversion Tracking verfolgen können, sind Seitenaufrufe oder Anmeldungen. Werbung ist nur dann wirkungsvoll, wenn sie messbare Ergebnisse für Ihr Geschäft erbringt. Ihr Google AdWords-Konto ist eine Investition von Zeit und Geld, mit der Sie Kunden auf Ihre Website lenken wollen. In diesem Kapitel werden die daraus resultierenden Conversions als Ihre AdWords-Rendite bzw. AdWords-ROI (Return on Investment) bezeichnet. Die Rendite kann auch als ROAS (Return on Ad Spend, Rendite aus Anzeigenausgaben) bezeichnet werden. Ihre Rendite wird berechnet, indem Sie von Ihrem Umsatz aus Verkäufen die Werbekosten abziehen und die Differenz durch die Werbekosten dividieren. Beispiel: Wenn Ihre Werbekosten für die vergangene Woche € 500 betrugen und Sie als Ergebnis dieser Werbetätigkeit in diesem Zeitraum Waren im Wert von € 1.000 verkauft haben, haben Sie für diese Woche eine Rendite von 100 % erzielt ((€ 1.000 minus € 500) dividiert durch € 500). Um die Rendite als Prozentwert auszudrücken, multiplizieren Sie das Ergebnis dieser Berechnung mit 100. Die Ermittlung Ihrer AdWords-Rendite kann ein sehr direkter Prozess sein, wenn Ihr Unternehmen eine Steigerung seiner Internet-Umsätze anstrebt. Sie können bereits die in einem bestimmten Zeitabschnitt angefallenen Werbekosten für Ihr AdWords-Konto in den Statistiken unter Kampagnenzusammenfassung finden. Sie können auch im Berichtecenter Berichte erstellen. Der Nettogewinn für Ihr Unternehmen kann dann berechnet werden, indem Sie vom Gewinn, den Sie über den Umsatz durch Ihre AdWords-Werbung erzielt haben, die Kosten Ihrer Werbung abziehen. Dividieren Sie Ihren Nettogewinn durch die Werbekosten, so erhalten Sie Ihre AdWords-Rendite für diesen Zeitraum. In anderen Fällen wird zur ROI-Berechnung möglicherweise eine andere Formel benötigt. Wenn Sie beispielsweise an der Berechnung der Rendite für das Aufrufen einer Seite oder für Kundenanfragen interessiert sind, müssen Sie die Werte für jede dieser Aktionen abschätzen. Beispiel: Eine Anzeige in einem Branchenbuch für Ihr Unternehmen kostet Sie vielleicht € 1.000 im Jahr und führt zu 100 potenziellen Kunden. Zehn dieser potenziellen Kunden werden tatsächlich Kunden Ihres Unternehmens und jeder dieser Kunden sorgt für einen Durchschnittsgewinn von € 120. Der Wert jedes potenziellen Kunden beträgt damit € 12 (100 potenzielle Kunden/€ 1.200 Gewinn), sodass Ihre Rendite für die Anzeige in dem Branchenbuch 20 % beträgt ((€ 1.200 Gewinn - € 1.000 Ausgaben)/€ 1.000 Werbekosten) x 100. Eine einfache Alternative zum Abschätzen der Werte für Ihre potenziellen Kunden und Seitensichten ist der Einsatz einer CPA-Messung (Cost per Acquisition - Kosten pro Akquisition). Bei dieser Methode steht im Mittelpunkt, wie Ihre Werbekosten im Vergleich zur Anzahl von Akquisitionen stehen, die aus diesen Kosten resultieren. Wir verwenden erneut das Beispiel der Branchenbuch-Anzeige: Ihre Anzeige kostet Sie € 1.000 im Jahr und führt zu 10 Verkäufen. Daher ist Ihr CPA-Wert für diese Anzeige € 100. Ihr CPA-Wert sollte nicht Ihren Gewinn übersteigen, den Sie aus jeder Akquisition erzielen. Bei der Branchenbuch-Anzeige liegt der CPA-Wert 20 % unter dem Umsatz, den die Akquisitionen bringen.
Letztendlich hilft Ihnen die Berechnung Ihrer Rendite dabei, die optimale Möglichkeit bei der Ausgabe Ihrer Werbekosten zu ermitteln. Wenn Sie beispielsweise ein Kamera-Händler sind, der auch Fotoausrüstung verkauft und Fotografiekurse anbietet, könnten die Keywords "Fotografie" und "Fotografiekurs" für Sie potenziell wertvoll sein. Wie können Sie jedoch herausfinden, welches der Keywords Ihrem Unternehmen die größere potenzielle Rendite verspricht? Angenommen, Sie haben ein tägliches Werbekostenbudget von € 100. Das Keyword "Fotografie" erzeugt täglich 110 Klicks, die zu Umsätzen in Höhe von € 120 führen, das Keyword kostet Sie jedoch auch € 60 pro Tag. Daraus ergibt sich eine Rendite von 100 % für dieses Keyword. Das Keyword "Fotografiekurs" verbraucht lediglich € 25 des täglichen Werbebudgets, erzeugt jedoch 40 Klicks. Diese Klicks führen zu Umsätzen in Höhe von € 90, was einer effektiven Rendite von 260 % entspricht. Auf Grundlage dieser Berechnungen wäre es deshalb sinnvoller, einen größeren Teil des Budgets für das Keyword "Fotografiekurs" zu verwenden, da dieses Keyword zwar weniger Klicks erzeugt, jedoch eine höhere Rendite verspricht. | ||||||
Ziel: Kennenlernen und Implementieren des AdWords Conversion Tracking.
Eine AdWords-Conversion findet statt, wenn ein Nutzer auf Ihre AdWords-Anzeige klickt und eine Handlung auf Ihrer Website durchführt, die als abgeschlossener Verkauf oder Anfrage gilt. Als Conversion kann der Kauf einer Digitalkamera gelten, aber auch, wenn ein Besucher seine Kontaktinformationen für ein Versicherungsangebot eingibt oder ein potenzieller Kunde ein Weißbuch über die Software-Angebote Ihres Unternehmens herunter lädt. Ein weiterer wichtiger Begriff im Zusammenhang mit dem Conversion Tracking ist "Transaktion". Während eine Conversion einen Besucher Ihrer Website repräsentiert, der über AdWords zu Ihrer Website gelangt und dort einen Einkauf tätigt, repräsentiert die Transaktion den Verkauf oder die gewünschte Besucheraktion selbst.
Conversion Tracking ist kostenlos, Sie benötigen lediglich ein AdWords-Konto und Zugriff auf den HTML-Code Ihrer Website. Die Einrichtung des Conversion Tracking ist ein direkter Prozess, mit dem Sie in wenigen Schritten das Tracking sämtlicher Conversions aktivieren können. Sie können auch erweiterte Conversion Tracking-Optionen mit benutzerdefinierten Einstellungen auswählen, z.B. Zuordnung eindeutiger Conversion-Werte. Beim Conversion Tracking können Sie den Conversion-Typ angeben, z. B. Kauf oder Verkauf, Anfrage, Anmeldung und Seitenzugriff. Sie können mit der Option Andere auch einen eigenen Conversion-Typ erstellen. Die erweiterten Einstellungsoptionen werden in späteren Kapiteln ausführlich behandelt. Zum Einrichten des Conversion Tracking für Ihre aktiven Anzeigen melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an und klicken Sie auf der Registerkarte Kampagnenverwaltung am oberen Rand Ihres Kontos auf den Link Conversion Tracking.
Das Conversion Tracking kann jederzeit angehalten oder erneut aufgenommen werden. Dazu melden Sie sich bei Ihrem Konto an und klicken auf der Registerkarte Kampagnenverwaltung auf den Link Conversion Tracking. Klicken Sie dann auf AdWords Tracking anhalten. Um das Senden der Tracking-Daten an Google anzuhalten oder den Google Site Stats-Text zu entfernen, müssen Sie den Conversion Tracking-Code aus Ihrer Website entfernen. Durch das Anhalten des Conversion Tracking in Ihrem AdWords-Konto werden die Statistiken und die Tracking-Informationen von Ihren AdWords-Kontoseiten entfernt. Ihre bisherigen Berichtsdaten bleiben jedoch über das Berichtecenter weiterhin verfügbar. | ||||||
Ziel: Informieren Sie sich, wie Sie Ihren Conversion Tracking-Code implementieren und überprüfen.
Beim Einrichten des Conversion Tracking sind zwei wichtige Optionen zu berücksichtigen: die Sicherheitsebene des HTML-Codes, den Sie implementieren möchten, und die Sprache, die Sie für Ihren Google Site Stats-Link und die entsprechende Informationsseite verwenden möchten. Die Auswahl des Conversion Tracking-Codes "http://" oder "https://" richtet sich nach der Sicherheitsebene Ihrer Conversion-Seite. Die meisten Einkaufswagen verwenden die sicherere "https://"-Option. Sie können aber leicht ermitteln, welche Sicherheitsebene Sie verwenden, indem Sie die Adresszeile in Ihrem Webbrowser überprüfen, wenn Sie auf Ihre Conversion-Seite zugreifen. Sollten Sie diesbezüglich Zweifel haben, verwenden Sie die sicherere "https://"-Option, da dies keine negativen Auswirkungen auf Ihre Website hat. Ihre Sprachauswahl bestimmt, welcher Google Site Stats-Link auf Ihrer Conversion-Seite angezeigt wird. Dieser Link führt Ihre Nutzer in der Folge zu Informationen über das Conversion Tracking in einer Sprache, die für die Mehrzahl der Besucher Ihrer Site geeignet ist.
Das Einfügen des Codes in Ihre Website erfolgt einfach durch Ausschneiden und Einfügen. Achten Sie unbedingt darauf, den gesamten Code aus Ihrem Konto zu kopieren. Beim Einfügen des Codes in Ihre Website muss er sich vollständig innerhalb der HTML-Codes <BODY> </BODY> befinden, wie das hier gezeigt wird: [Standardmäßige Kauf-Conversion: Beispiel für einen Code-Snippet - NICHT VERWENDEN]
Wenn Sie die Conversion-Seite aufrufen, auf der Sie den Code platziert haben, sollte ein kleiner Textblock angezeigt werden. Sie sollten Ihre Conversion-Berichte überprüfen, um sicher zu gehen, dass die Conversion ordnungsgemäß registriert wurde. Der Site Stats-Textlink ist eine wichtige Funktion des Programms, denn er teilt Nutzern mit, dass Sie ihren Einkauf aufzeichnen, und bietet diesen einen Link zu weiteren Informationen zum Google Conversion Tracking. Wenn Sie den Site Stats-Link nicht sehen können, sollten Sie überprüfen, ob der Conversion Code ohne zusätzliche Zeilenumbrüche in Ihre Website eingefügt wurde (vergleichen Sie Ihre Seite mit dem in Ihrem Konto verfügbaren Conversion Code). Einige HTML-Bearbeitungsprogramme fügen Zeilenumbrüche in den Conversion-Code ein, wenn Zeilen in Ihrem Konto aufgrund ihrer Länge in eine zweite Zeile umbrochen wurden. Der Conversion Tracking-Code darf keine Zeilenumbrüche zwischen "<" und ">" enthalten, sofern es kein ";" am Ende der Zeile gibt.
Sie können feststellen, ob der Code funktioniert, indem Sie warten, bis eine Conversion stattfindet, oder indem Sie selbst eine Probe-Conversion durchführen. Wenn Sie wissen, dass auf Ihrer Website eine Conversion von einer AdWords-Anzeige stattgefunden hat, überprüfen Sie die Conversion-Spalte in Ihren Berichten, um festzustellen, ob die Conversion registriert wurde. Bitte beachten Sie, dass die Aktualisierung Ihrer Kontoberichte bis zu 24 Stunden dauern kann. Sie können den Vorgang auch selbst ausführen, indem Sie selbst eine Google-Suche starten, auf eine Ihrer Anzeigen klicken und eine Conversion auf Ihrer Website ausführen. Diese Methode kostet Sie jedoch einen Anzeigenklick, deshalb empfehlen wir Ihnen zu warten, bis eine Conversion stattfindet. | ||||||
Ziel: Informieren Sie sich über folgende Themen:
Nachdem Sie das Conversion Tracking implementiert haben, tauchen auf allen Verwaltungsseiten für Ihre Kampagnen zwei neue Spalten auf. Die Spalten "Conversion-Rate" und "Kosten/Conversion" verschaffen Ihnen einen schnellen Überblick über die Leistung Ihrer Kampagnen; sie enthalten jedoch keine der erweiterten Statistikdaten, die nur über Ihr Berichtecenter verfügbar sind. Die Conversion-Rate entspricht dem prozentualen Anteil der Klicks, die zu Conversions führen. Die Angaben unter "Kosten/Conversion" entsprechen den Gesamtkosten, die im angezeigten Zeitraum entstanden sind, geteilt durch die Anzahl der Conversions, die als Ergebnis dieser Klicks erzielt wurden. Diese Daten zeigen Ihnen im Überblick, inwiefern sich aus Klicks Conversions ergeben und wie hoch die durchschnittlichen Kosten für diese Conversions sind.
Die in Ihrem AdWords-Konto bereitgestellten Conversion Tracking-Statistiken enthalten die Daten, mit deren Hilfe Sie Ihre Rendite verbessern können. Diese Statistiken sind sowohl auf der Ebene der Anzeigengruppen als auch über das Berichtecenter verfügbar. In der Zusammenfassung Ihrer Anzeigengruppen finden Sie Angaben zur Conversion-Rate und zu den Kosten pro Conversion. Noch einmal: Die Conversion-Rate ist ein grundlegender Prozentwert, der angibt, wie viel Prozent der erhaltenen Klicks zu einer Conversion geführt haben. Der Wert der Kosten pro Conversion entspricht den Gesamtkosten der Klicks für die jeweilige Kampagne oder Anzeigengruppe geteilt durch die Anzahl der Conversions. Mit diesem Wert können Sie schnell und einfach Ihre Rendite für die gesamte Anzeigengruppe bewerten.
Ihr Berichtecenter enthält detaillierte und spezielle Informationen zum Conversion-Tracking. Durch die Erstellung eines benutzerdefinierten Berichts erhalten Sie Zugriff auf Ihre Conversion-Statistiken, die Auskunft über die Anzahl der Transaktionen und Ihre Kosten pro Transaktion geben. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel Berichte. Ein benutzerdefinierter Bericht ermöglicht die Keyword-Bewertung auf der Grundlage der Leistung für jeden Transaktionstyp. Es ist möglich, dass selbst anscheinend relevante Keywords nicht zur erwarteten Rendite führen. Deshalb ist eine sorgfältige Bewertung der tatsächlichen Conversion- und Transaktionsdaten von entscheidender Bedeutung für die Optimierung Ihrer Kampagnen. Nach Auswahl der relevanten Conversion Tracking-Felder für Ihren Bericht können Sie sofort mit der Leistungsbewertung Ihres Kontos beginnen. Die Conversion-Rate und die Kosten pro Conversion müssen zwar als wichtige statistische Werte beobachtet werden, jedoch kann jede einzelne Conversion mehrere Transaktionen nach sich ziehen, wenn Nutzer auf Ihrer Website verschiedene Produkte einkaufen oder zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren und erneut etwas einkaufen. Deshalb können die statistischen Daten zu Ihren Transaktionen und zu den Kosten pro Transaktion einen noch größeren Nutzen haben, da die Akquisition von Stammkunden einen höheren Wert darstellt als eine einzelne Conversion. Die Verfolgung Ihrer Transaktionsstatistiken verschafft Ihnen wertvolle Einblicke in die Effektivität Ihrer Werbung, in die Effektivität Ihrer Website und in den Wert Ihres Produktangebots.
Eine Verbesserung der Conversion-Leistung von Keywords mit niedriger Rendite kann dazu beitragen, dass Ihr Werbebudget für einen längeren Zeitraum ausreicht. Sie sollten sich in diesem Zusammenhang folgende Fragen stellen:
Das Conversion Tracking-System von Google weist einige Einschränkungen auf. Da der Tracking-Code eine JavaScript-Funktion unter Verwendung eines Cookies ist, ist das Tracking nur bei Internetnutzern möglich, die in ihrem Internetbrowser die Verwendung von Cookies oder JavaScript zulassen. Aus diesem Grund ergibt die Multiplikation der Anzahl Ihrer erhaltenen Klicks mit Ihrer Conversion-Rate nicht immer einen präzisen Wert zur Berechnung der Anzahl der erzielten Conversions, sondern kann nur einen annähernden Wert darstellen. In Ihren Berichten werden Klicks, für die kein Tracking möglich ist, nicht in die Conversion-Daten einbezogen. | ||||||
4e. Erweitertes Conversion Tracking |
||||
Ziel: Informieren Sie sich über die Funktionen der Optionen zum erweiterten Conversion Tracking.
Durch die Option zum erweiterten Conversion Tracking können Sie verschiedene Werte für jeden Transaktionstyp auswählen. Sie können sogar dynamische Werte verfolgen, die sich für jede Transaktion ändern (so genannte "dynamische Werte"); z.B. Gesamtkaufbeträge. Zur Auswahl der erweiterte Optionen zum Conversion Tracking und um Ihren modifizierten Code zu erhalten, richten Sie zunächst das Conversion Tracking ein und klicken Sie dann rechts neben jedem Conversiontyp auf Erweiterte Option. Sie können das Conversion Tracking einrichten, indem Sie auf den Link Conversion Tracking klicken, der sich in Ihrem Konto auf der Registerkarte Kampagnenverwaltung befindet.
AdWords bietet vier Conversiontypen an, die Sie definieren können. Diese sollten die Mehrzahl der Conversions abdecken, die verfolgt werden sollen. Sie bestehen aus: Kauf/Verkauf, Anfragen, Anmeldungen und Seitenaufrufen. Sie können unter dem Label "Andere" auch einen eigenen Conversiontyp erstellen. Transaktionstypen sind einfach nur Label; das Conversion Tracking ist jedoch nicht auf diese Transaktionstypen beschränkt. Transaktions-Label können jeder Conversion-Seite zugewiesen werden, für die Sie Daten aufzeichnen möchten. | ||||
Ziel: Informieren Sie sich über folgende Themen:
Durch die Option zum erweiterten Conversion Tracking können Sie einen Wert für jede Transaktion definieren. Wenn sich der Wert jeder Transaktion (Conversion) nicht ändert (das heißt, wenn er statisch ist), verwenden Sie das Feld Wert, das Ganzzahlwerte akzeptiert. Wenn Sie z.B. auf Ihrer Website die Anzahl der Anmeldungen für einen Newsletter aufzeichnen und ermittelt haben, dass jede Anmeldung für Ihr Unternehmen einen Wert von € 25 hat, geben Sie in dieses Feld "25" ein. Durch Eingabe eines Werts für die Conversion in das erweiterte Optionsfeld kann AdWords die Rendite errechnen, die sich aus dieser Transaktion ergibt. Durch Vergleich des Wertes der Transaktion und der Kostendaten kann AdWords einen genauen Wert pro Conversion ermitteln.
Sie werden den Conversion Tracking-Code meist auf einer Seite platzieren, die für Ihre Nutzer die Gesamtkosten ihrer Einkäufe zusammenfasst. Da der Transaktionswert jedes Kunden unterschiedlich hoch ist, verwendet die Webseite eine so genannte dynamische Variable. Eine dynamische Variable ist ein Wert, der sich auf der Grundlage automatischer Berechnungen verändert und Bestandteil des Codes der Seite ist.
Sie können dynamische Transaktionswerte verfolgen, indem Sie beim Einrichten des Conversion Tracking eine dynamische Variable in das Feld Wert eingeben. Das Conversion Tracking ist mit den meisten der gebräuchlichen Entwicklungssprachen für Websites kompatibel. So gibt es beispielsweise bei ASP-Nutzern höchstwahrscheinlich eine dynamische Variable wie <%=totalValue%>, während mit PHP erstellte Websites <?echo $totalValue?> verwenden.
Möchten Sie überprüfen, ob Sie den Conversion Tracking-Code richtig in Ihre Website eingegefügt haben, laden Sie einfach nur Ihre Conversion-Seite in einem Webbrowser. Wenn Sie den Link "Google Site Stats" sehen, wurde der Code richtig platziert. Sie können dann mit dem Conversion-Tracking beginnen. Es werden jedoch häufig Fehler gemacht, die zu unregelmäßigen Ergebnissen in Ihren Conversion Tracking-Statistiken führen können. So würde beispielsweise die Platzierung Ihres Conversion Tracking-Codes auf der Zielseite Ihrer Anzeige zu einer Conversion-Rate von 100 % führen. Des weiteren gilt: Wenn Sie einen Bericht für Ihre erweiterten Transaktions-Label ausführen und nicht den korrekten Wert für Ihre Transaktionen erhalten - oder wenn Sie zwar den richtigen Wert, jedoch nicht den richtigen Transaktionstyp erhalten -, sollten Sie überprüfen, ob Sie den Conversion Tracking-Code richtig und vollständig aus Ihrem Konto kopiert haben. | ||||