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6. Optimieren der Anzeigenleistung

6a. Optimierung - Übersicht

Erste Schritte einer Optimierung

Ziel: Kenntnisse über die Optimierung und die Gründe, warum AdWords-Kunden hin und wieder eine Optimierung vornehmen sollten; Kenntnisse über die Bestandsaufnahme Ihrer Website, Ihres AdWords-Kontos und der Websites von Mitbewerbern

Was genau ist eine Optimierung? 

Eine Optimierung dient der Anpassung bestimmter Komponenten Ihres AdWords-Kontos - beispielsweise Ihre Keywords und Ihr Anzeigentext - und Komponenten Ihrer Website. Eine Optimierung trägt so zur Verbesserung der Leistung Ihrer AdWords-Anzeigen bei. Die Optimierung kann die Anpassung folgender Komponenten beinhalten:

Ihre KampagnenkomponentenIhre AnzeigengruppenkomponentenIhre Website
  • Strukturierung Ihrer Kampagnen
  • Ändern der Ausrichtung auf Zielsprachen und Zielregionen
  • Bearbeiten der Uhrzeiten und Position zur Anzeigenauslieferung


  • Bearbeiten von Keywords
  • Bearbeiten des Anzeigentexts
  • Strukturierung Ihrer Anzeigengruppen
  • Ändern Ihrer Gebote
  • Verwenden von Keyword-Optionen
  • Auswählen der Zielseiten
  • Bearbeiten der Website zur Erhöhung der Zugriffszahlen und Relevanz



Wozu dient die Optimierung? 

Ganz einfach: Durch eine Optimierung wird Ihre Werbung effizienter gestaltet. Die Optimierung kann - mit Worten aus der AdWords-Terminologie - einen höheren Qualitätsfaktor oder eine bessere Anzeigenqualität bewirken. Die Qualität Ihrer Anzeige steht im direkten Zusammenhang mit Ihrer Anzeigenleistung, Anzeigenposition und Ihren Kosten. Durch eine Optimierung können Sie bessere Ergebnisse mit Ihrer Werbung erzielen und Ihre Kosten senken. Jeder AdWords-Kunde kann von regelmäßiger Optimierung der einzelnen Komponenten in seinem AdWords-Konto profitieren.

In den meisten Fällen empfiehlt sich zur Verbesserung der gesamten Kontoleistung und Erhöhung des Qualitätsfaktors eine Kombination aus verschiedenen Optimierungsmethoden - beispielsweise das Optimieren Ihrer Zielseite und Bearbeiten Ihrer Keywords.

Erste Schritte 

Sie kennen nun die Grundlagen der Optimierung. Wie gehen Sie nun vor? Woher wissen Sie, welche Komponenten optimiert werden müssen? Machen Sie zunächst eine Bestandsaufnahme der Komponenten Ihrer Online-Werbekampagne. Überprüfen Sie folgende Elemente und notieren Sie sich die Dinge, die gut funktionieren bzw. nicht gut funktionieren:

  • Qualität Ihrer Website und Zielseite: Sehen Sie sich Ihre Website mit den Augen eines Nutzers an. Ist das Layout ansprechend? Sind die Seiten gut strukturiert? Sind die Informationen nützlich, aufrichtig und deutlich? Es empfiehlt sich eine Website mit einfacher Navigation, die Ihre Werbebotschaft deutlich darstellt.

  • Ihr Konto: Überprüfen Sie die Leistung einzelner Keywords und Anzeigen verschiedener Kampagnen Ihres AdWords-Kontos. Überprüfen Sie die Statistiken wie die Klickrate (Click-through-Rate - CTR) Ihrer Keywords, die Kosten und Anzeigenposition. Unter Umständen ist Ihre CTR niedrig und Ihre Kosten sind hoch. In diesem Fall ist eine Optimierung erforderlich. Informationen zu verschiedenen Methoden für die Überprüfung Ihrer Kontoleistung erhalten Sie im Modul zu den Grundlagen zu Qualitätsanforderungen und Leistungsbewertung.

  • Websites von Mitbewerbern: Durchsuchen Sie die Anzeigen und Websites Ihrer Mitbewerber. Ermitteln Sie so Gemeinsamkeiten und Unterschiede bezüglich Ihrer Produkte oder Dienstleistungen. Auf diesem Wege können Sie auch Faktoren identifizieren, durch die Ihr Unternehmen für Nutzer attraktiver erscheint als das der Konkurrenz. Hierzu zählen besondere Angebote oder einzigartige Produkte, die Sie in Ihren Anzeigen hervorheben können.
Nach Überprüfung der oben genannten Punkte können Sie mit der Optimierung beginnen. Fahren Sie mit den nächsten Modulen fort und lernen Sie, wie Sie die Qualität Ihrer Zielseite und Ihre Kontoleistung verbessern können.

 
 

6b. Ihre Website

Auswählen der Zielseiten

Ziel: Kenntnisse über die Optimierung Ihrer Website und Zielseiten und über die Auswahl effektiver Zielseiten für Ihre Anzeigen

Zielseiten 

Die Zielseite ist die Seite, die für den Besucher Ihrer Website zuerst angezeigt wird, nachdem er auf Ihre Anzeige geklickt hat. Es ist daher äußerst wichtig, dass Ihre Zielseite eng mit Ihrem Anzeigentext verknüpft ist. Wenn Ihre Anzeige ein bestimmtes Produkt nennt, sollte die Zielseite dieses Produkt anzeigen. Wenn Ihre Anzeige eine allgemeine Kategorie nennt, sollte diese Kategorie auf der Zielseite angezeigt werden. Kurz gesagt, Ihre Zielseite sollte das liefern, was Ihre Anzeige verspricht.

Achten Sie bei der Optimierung Ihrer Website und Zielseite auf Folgendes: (1) Erstellen Sie einen effektiven, relevanten und vertrauenswürdigen Content. (2) Gestalten Sie eine nutzerfreundliche Website.

Nützliche und relevante Informationen 

Unter Umständen finden Nutzer nicht schnell die Informationen, die sie zum Klicken auf eine Anzeige veranlasst haben. In diesem Fall verlassen sie Ihre Website enttäuscht wieder. In Zukunft werden diese eher nicht mehr auf Ihre Website zurückkehren oder auf Ihre Anzeigen klicken. Die Umsetzung der folgenden Tipps sollte dies verhindern:

  • Verlinken Sie Ihre Anzeige mit der Seite Ihrer Website, die die nützlichsten und ausführlichsten Informationen zu dem beworbenen Produkt oder Service in Ihrer Anzeige bietet.
  • Bieten Sie nach Möglichkeit Informationen an, ohne dass sich Nutzer zuvor registrieren müssen.
  • Erstellen Sie eindeutigen Content, der sich auf Ihre Services oder Ihr Produkt bezieht und auf anderen Websites nicht zu finden ist.
  • Legen Sie deutlich dar, welche Art von Unternehmen Sie betreiben und was Ihr Unternehmen bietet.
  • Liefern Sie Ihre Produkte, Waren und Services in der auf der Website zugesagten Weise.
  • Gehen Sie verantwortungsvoll mit den persönlichen Informationen eines Nutzers um. Stellen Sie ehrlich und deutlich heraus, warum und wie Sie unter Umständen persönliche Informationen von Nutzern sammeln.

Sicherstellen einer einfachen Navigation 

Die Zielseite sollte eine eindeutige, einfache Navigation erlauben, sodass die Besucher Ihrer Website schnell und problemlos eine Übersicht und Details zum Produkt finden können. Verwirrende und irreführende Zielseiten hindern die Besucher daran, weitere von Ihnen gewünschte Schritte - wie etwa Einkäufe - vorzunehmen.

Im Folgenden erhalten Sie einige Tipps:

  • Bieten Sie den Nutzern einen einfachen Weg, das Produkt oder Angebot in Ihrer Anzeige zu kaufen bzw. zu erhalten.
  • Vermeiden Sie die missbräuchliche Verwendung von Links oder Browser-Steuerelementen wie Pop-up-Fenster, eine schlecht funktionierende Schaltfläche "Zurück" und sonstige aufdringlich wirkende Elemente auf Ihrer Website.
  • Stellen Sie ein schnelles Laden Ihrer Seite sicher - möglichst weniger als vier Sekunden. Eine langsame Ladezeit schreckt Nutzer ab.
Eine ausführlichere Liste zur Verbesserung der Qualität Ihrer Zielseite finden Sie in den Google AdWords-Richtlinien zur Qualität von Zielseiten und Websites.

Zudem können Sie mit dem Website-Optimierungstool verschiedene Versionen Ihrer Inhalte testen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Website-Optimierungstool in der AdWords-Hilfe.

Beispiel für die Qualität von Zielseiten 

Angenommen, Sie verkaufen Drucker von bekannten Herstellern, einschließlich der fiktiven Acme-Drucker. Führt ein Nutzer eine Suchanfrage mit dem Keyword "Acme-Drucker" durch, erscheint Ihre Anzeige folgendermaßen:

Acme-Drucker
Einmalige Angebote.
Acme-Drucker für Privatnutzer. Kaufen Sie jetzt.
fiktive-website-adresse.de

Wie würde eine optimale Zielseite für diese Anzeige aussehen? Überprüfen wir die folgenden Optionen:

  1. Option 1: Eine Liste mit allen Druckerherstellern wird angezeigt. Da Ihr Besucher nach Acme-Drucker gesucht hat, ist dieser wahrscheinlich ausschließlich an Acme-Druckern interessiert. Eine Zielseite mit allen verfügbaren Druckerhersteller, stellt nicht die für die Kaufinteressen des Besuchers relevanteste Zielseite dar.

  2. Option 2: Der Acme 710c-Drucker wird angezeigt. Die Suchanfrage des Nutzers bezog sich auf alle Acme-Drucker und nicht auf bestimmte Modelle. Daher ist diese Seite unter Umständen zu spezifisch für die Suchanfrage des Besuchers. Andernfalls sollten Sie eindeutige Navigationshinweise von dieser Seite zur übrigen Website und ähnlichen Produkten der Acme-Produktreihe bereitstellen.

  3. Option 3: Zeigt eine Liste unterschiedlicher Acme-Drucker an: Diese Seite bietet den Content, der weder zu spezifisch (ein einziges Druckermodell) noch zu weit gefasst ist (alle Druckerhersteller). Diese Zielseite zeigt die höchste Relevanz bezüglich der Suchanfrage des Besuchers und ist daher am besten geeignet.
 
 

6c. Ihr Konto

Kontooptimierung

Ziel: Kenntnisse über die Optimierung Ihres Kontos für optimale Ergebnisse - von der Kontostrukturierung bis hin zur Bearbeitung von Keywords und Anzeigentext. Informationen zu den Grundlagen der Kontostrukturierung, die Festlegung von Keywords und das Verfassen von zielgerichtetem Anzeigentext erhalten sie im Modul Erfolgreicher Einstieg in die Werbung.

Strukturierung 

Strukturierte Kampagnen und Anzeigengruppen sind wesentliche Faktoren für Ihre Kontoleistung. Durch eine Kontostrukturierung können Sie Ihre Werbeziele erreichen, schnell Änderungen vornehmen und Ihre Anzeigen optimal ausrichten.

Achten Sie bei der Kontostrukturierung auf Folgendes:

  • Strukturieren Sie Ihre Kampagnen nach Themen. Erstellen Sie separate Kampagnen für alle Produktlinien, Ressourcen und Marken. Dies erleichtert Ihnen die Analyse Ihrer Werbeaktivitäten und unterstützt Sie beim Vornehmen von Änderungen, die für eine Verbesserung der Leistung Ihrer Kampagnen notwendig sind.

  • Wählen Sie die richtigen Zielsprachen und -regionen. Richten Sie Ihre Werbung optimal auf Ihre Zielgruppe aus. Wählen Sie dazu mit Ihrem Unternehmen in Zusammenhang stehende Zielsprachen und Zielregionen aus. Unterteilen Sie im Fall der Ausrichtung Ihrer Werbung auf mehrere Länder Ihre Werbung in separate Kampagnen pro Land. Weitere Informationen erhalten Sie im Modul Ausrichtung auf Zielsprachen und Zielregionen.

  • Erstellen Sie sehr spezifische Anzeigengruppen. Erstellen Sie - wie auf Kampagnenebene - einzelne Anzeigengruppen für einzelne Produkte oder Services. Gruppieren Sie anschließend Ihre Keywords und Placements nach zusammenhängenden Themen. Auf diese Weise können Sie Anzeigen erstellen, die genau das bewerben, was Sie anbieten.

  • Verwenden Sie möglichst jedes Keyword nur einmal in Ihrem Konto. Google schaltet nur eine Anzeige pro AdWords-Kunde und Keyword. Aus diesem Grund sind identische Keywords in verschiedenen Anzeigengruppen oder Kampagnen nicht erforderlich. Identische Keywords konkurrieren miteinander. Das Keyword mit der besseren Leistung löst eine Anzeigenschaltung aus.

Keywords und Placements 

Ihre Keywords und Placements sollten sich auf Ihren Anzeigentext beziehen. Im Folgenden erhalten Sie einige Optimierungstipps für keyword- und placement-bezogene Kampagnen:

Keyword-bezogen

  • Wählen Sie spezifische, mit Ihrem Unternehmen, Ihrer Anzeigengruppe und Zielseite in Zusammenhang stehende Keywords. Keywords aus zwei bis drei Wörtern eignen sich in der Regel am besten. Geben Sie relevante Variationen von Keywords im Singular und Plural an, um eine optimale Anzeigenpräsenz zu gewährleisten. Ziehen Sie die Verwendung von umgangssprachlichen Begriffen, alternativen Schreibweisen, Synonymen und Produkt- oder Seriennummern in Erwägung. Das Keyword-Tool bietet Ihnen Unterstützung bei der Erstellung von Listen möglicher Keywords.

  • Nutzen Sie die Vorteile der Keyword-Optionen. Bei bestimmten Keywords erhalten Sie mehr Impressionen, bei anderen sind es weniger Impressionen (aber möglicherweise mehr Klicks). Weitere Informationen erhalten Sie im Modul Zielgerichtete Keywords.

  • Verwenden Sie eindeutige Keyword-URLs. Mithilfe von Keyword-Ziel-URLs werden Nutzer zu einer bestimmten Zielseite weitergeleitet. Dadurch wird sichergestellt, dass der potentielle Kunde auf eine Seite gelangt, die dem auslösenden Keyword am besten entspricht. Einzelne Keyword-URLs können bearbeitet werden. Klicken Sie dazu oberhalb der Keyword-Tabelle auf "Keyword-Einstellungen bearbeiten".

  • Verwenden Sie Google Sitemaps: Falls Sie Webmaster bzw. eine Person mit Zugriff auf den Webseiten-Code sind, können Sie Google Sitemaps als Tool zur Generierung relevanterer Keywords für AdWords-Kampagnen verwenden. Mithilfe von Sitemaps können Sie alle Ihre Webseiten automatisch an Google übermitteln. Sie erhalten detaillierte Berichte zu den häufigsten Suchanfragen bei Google in Bezug auf diese Seiten. Anschließend können Sie die am häufigsten verwendeten Suchbegriffe als Keywords für Ihr AdWords-Konto verwenden.

    Weitere Informationen erhalten Sie im Modul Google Sitemaps.
Placement-Targeting
  • Wählen Sie mit Ihrem Unternehmen in Zusammenhang stehende Websites oder zugehörige Placements aus. Je mehr relevante Websites als Ziel ausgewählt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeige geschaltet wird. Nutzen Sie zur Auswahl von Placements alle in Ihrem AdWords-Konto verfügbaren Verfahren. Auf diesem Weg erhalten Sie eine Liste einer effektiven Auswahl. Weitere Informationen erhalten Sie im Modul Placement-Targeting.

    Beachten Sie bei der Suche und Auswahl von Websites und zugehörigen Placements mithilfe des Placement-Tools die Spalte "Anzeigenformate" in der Liste der verfügbaren Placements. Wählen Sie bei Schaltung bestimmter Formate - beispielsweise nur Image-Anzeigen oder nur Text- und Video-Anzeigen - Placements aus, die die entsprechenden Formate zulassen.

  • Wählen Sie gegebenenfalls bestimmte Website-Bereiche als Ziel. Falls für Ihre Anzeigen nicht eine gesamte Website relevant sein sollte, können Sie die Ausrichtung ausschließlich auf die relevanten Bereiche der Website festlegen. Diese Option eignet sich vor allem für Websites mit verschiedenen Themen, von denen nur einige im Zusammenhang mit Ihren Anzeigen stehen. Angenommen, Sie verkaufen Küchengeräte. In diesem Fall möchten Sie möglicherweise nur den Bereich zum Thema "Essen" einer Nachrichten-Website bewerben, anstatt Anzeigen auf der gesamte Website zu platzieren.

    (Beachten Sie, dass sich Website-Bereiche etwas von publisher-definierten Placements unterscheiden. Bei einem publisher-definierten Placement entscheidet der Publisher, auf welche Seiten oder Bereiche seiner Website Sie Ihre Anzeigen ausrichten dürfen. Bei Website-Bereichen verwenden Sie selbst URLs, mit denen Sie Bereiche der Website auswählen, auf der Sie Ihre Anzeigen schalten möchten.)

Keywords und Placements verwenden Sie können jeder AdWords-Online-Kampagne sowohl Placements als auch Keywords hinzufügen. Keywords helfen Ihnen bei der Schaltung von Anzeigen im Such- und Content-Werbenetzwerk. Placements wirken sich nur auf das Content-Werbenetzwerk aus.

Falls Sie sowohl Keywords als auch Placements auswählen, richten Sie Ihre Anzeigen im Content-Werbenetzwerk auf zweierlei Weise aus: einmal über die Keywords und einmal über die Placements. Verwenden Sie die Option Netzwerke und Gebote auf der Seite "Kampagneneinstellungen bearbeiten", um festzulegen, wie Ihre Keywords und Placements zusammenwirken.

Beispiel: Angenommen für Ihre Anzeigengruppe ist das Keyword Rosen angegeben und das Placement www.beispiel.de.

  • Wenn Sie das Content-Werbenetzwerk aktiviert und die Einstellung "Relevante Seiten im gesamten Werbenetzwerk" festgelegt haben, können Sie Ihre Anzeige mithilfe des Keywords Rosen im gesamten Werbenetzwerk schalten und Ihr Gebot erhöhen, sobald das Keyword Rosen die Schaltung Ihrer Anzeige auf www.beispiel.de auslöst.
  • Haben Sie hingegen das Content-Werbenetzwerk aktiviert und die Einstellung "Relevante Seiten nur auf den Placements meiner Ausrichtung" ausgewählt, dann können Sie Ihre Anzeige nur auf den Content-Seiten von www.beispiel.de schalten und dies nur, wenn eine dieser Seiten mit dem Keyword Rosen übereinstimmt.

Anzeigen 

Mit dem Anzeigeninhalt sollten Sie das Nutzerinteresse wecken und Ihr Unternehmen von anderen abheben. Achten Sie auf Folgendes:

  • Verwenden Sie Keywords im Anzeigentext. Verwenden Sie Keywords in Ihrem Anzeigentext (besonders im Titel). So zeigen Sie dem Nutzer, dass sich die Anzeige tatsächlich auf dessen Suche bezieht.

  • Erstellen Sie einfache und ansprechende Anzeigen. Wodurch unterscheidet sich Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung von denen der Konkurrenz? Stellen Sie diese Unterscheidungsmerkmale in Ihrer Anzeige in den Vordergrund. Beschreiben Sie sämtliche einzigartige Funktionen oder Angebote zu Ihrem Produkt.

  • Verwenden Sie Handlungsaufforderungen. Ihre Anzeige sollte eine Handlungsaufforderung wie beispielsweise Kaufen Sie, Verkaufen Sie oder Jetzt anmelden enthalten. Weiterhin sollte Ihre Anzeige die Vorteile Ihres Produkts oder Services herausstellen. Durch eine Handlungsaufforderung werden Nutzer dazu ermutigt, auf Ihre Anzeige zu klicken und die gewünschte Aktion auf Ihrer Zielseite auszuführen.

  • Wählen Sie eine entsprechende Ziel-URL aus. Nennen Sie Angebote in Ihrem Anzeigentext, die auf Ihrer Zielseite zu finden sind. Auf diese Weise können Nutzer den Verkaufszyklus auch abschließen.

  • Testen Sie in jeder Anzeigengruppe verschiedene Anzeigen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Angeboten und Handlungsaufforderungen. So können Sie herausfinden, welche Maßnahmen zum Erreichen Ihrer Werbeziele am besten geeignet sind. Wenn dieOption Leistungsbezogene Anzeigenauslieferung auf Leistungabhängig festgelegt ist (die Standardeinstellung), schaltet Google die Anzeige mit der besten Leistung automatisch öfter.

  • Verwenden Sie unterschiedliche Anzeigenformate. Google bietet sowohl Textanzeigen als auch andere Anzeigenformate wie Image-Anzeigen an. Verwenden Sie in Ihren Anzeigengruppen verschiedene Anzeigenformate. Ermutigen so einen Nutzer zum Besuch Ihrer Website. Weitere Informationen erhalten Sie im Modul Anzeigenformate.

 
 
Erweiterte Optimierung

Ziel: Kenntnisse über erweiterte Optimierungsfunktionen, die auf Kampagnenebene in Ihrem AdWords-Konto verfügbar sind

Anzeigenplanung 

Mit der Anzeigenplanung können Sie Tage und Uhrzeiten für die Schaltung von AdWords-Kampagnen festlegen. Sie können mit der Anzeigenplanung beispielsweise festlegen, dass eine Kampagne nur dienstags oder täglich von 15 bis 18 Uhr geschaltet werden soll.

Die Zeitplanung für Anzeigen erfolgt auf Kampagnenebene über die Seite "Kampagneneinstellungen bearbeiten". Jede Kampagne kann bis zu sechs geplante Zeiträume pro Kalendertag aufweisen. Die Segmente können Zeiträume von 15 Minuten bis 24 Stunden - also einen ganzen Tag - umfassen.

Im Zuge der Einrichtung der Anzeigenplanung für eine AdWords-Kampagne sind zwei Schritte erforderlich. Zunächst müssen Sie die Anzeigenplanung für die betreffende Kampagne aktivieren. Sobald die Anzeigenplanung aktiviert ist, wählen Sie Tage und Uhrzeiten für die Schaltung Ihrer Anzeige aus.

So aktivieren Sie die Anzeigenplanung:

  • Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an.
  • Klicken Sie auf der Seite Alle Kampagnen auf die Kampagne, die Sie bearbeiten möchten.
  • Klicken Sie oben auf der Seite auf Einstellungen bearbeiten.
  • Klicken Sie auf der nächsten Seite auf Anzeigenplanung aktivieren.
Die Anzeigenplanung ist nun für diese Kampagne aktiviert. Sie werden zur Seite Anzeigenplanung weitergeleitet, auf der Sie Ihren Zeitplan festlegen können.

Auf der Seite "Anzeigenplanung" sind die sieben Wochentage mit jeweils einem 24-Stunden-Block pro Tag aufgeführt. Grüne Blöcke weisen darauf hin, dass während des entsprechenden Zeitraums die Schaltung Ihrer Anzeige geplant ist. Graue Blöcke bedeuten, dass Ihre Anzeige während des entsprechenden Zeitraums nicht geschaltet wird. Klicken Sie neben einem zu bearbeitenden Wochentag auf Bearbeiten und wählen Sie dann über die Dropdown-Menüs Ihre Zeiträume aus.

Um mehrere Tage gleichzeitig zu ändern, suchen Sie die Zeile mit der Bezeichnung Bulk-Bearbeitung, und wählen Sie die Option alle Tage aus. Bearbeiten Sie anschließend mit dem Dropdown-Menü die Uhrzeiten, an denen Ihre Anzeige an allen Tagen geschaltet wird. Wenn Sie beispielsweise 13 bis 16 Uhr auswählen, wird Ihre Anzeige an allen sieben Tagen der Woche zu dieser Zeit geschaltet.

Die Anzeigenplanung umfasst außerdem einen erweiterten Modus, in dem Sie einen Gebotsfaktor festlegen können. Mithilfe des Gebotsfaktors können Sie Ihr ausgewähltes Gebot während bestimmter Zeiträume erhöhen oder verringern. Haben Sie beispielsweise beobachtet, dass Ihre Kampagne zwischen 8 Uhr und 11 Uhr besonders gute Ergebnisse erzielt, dann können Sie mehr für Impressionen oder Klicks in diesem Zeitraum bieten, indem Sie einen höheren oder niedrigeren Prozentsatz als 100 Prozent eingeben. Angenommen, Ihr Standardgebot für eine Kampagne beträgt 1,00 Euro und Ihr Gebotsfaktor für dienstags beträgt 120 Prozent. In diesem Fall würde Ihr Preis-pro-Klick-Gebot (Cost-per-Click - CPC) nur für dienstags € 1,00 * 1,2 = € 1,20 betragen. Im Gegensatz dazu würde ein Gebotsfaktor von 50 Prozent (€ 1,00 * 0,50) für diesen Zeitraum zu einem Gebot von 0,50 Euro führen. Der Wert für den Gebotsfaktor kann zwischen 10 Prozent und 1000 Prozent Ihres üblichen Gebots liegen.

Der Gebotsfaktor bezieht sich auf alle Anzeigen einer Kampagne, einschließlich der Anzeigen mit separaten Geboten für Such- und Content-Websites. Wenn der Zeitraum für einen festgelegten Gebotsfaktor abgelaufen ist, werden für Ihre Kampagnen die üblichen Kampagnengebote wiederhergestellt. Sie können den erweiterten Modus und die Festlegung eines Gebotsfaktors aktivieren, indem Sie oben auf der Seite "Erweiterte Anzeigenplanung" auf den Link zum Wechseln zum erweiterten Modus klicken. Klicken Sie dann neben einem beliebigen Tag wie gewohnt auf "Bearbeiten". Neben den bekannten Dropdown-Menüs wird ein Eingabefeld für den Gebotsfaktor angezeigt.

Sind Sie mit dem Zeitpunkt Ihrer Anzeigenschaltung zufrieden, dann klicken Sie auf Änderungen speichern. Alle Änderungen werden fast unmittelbar übernommen. Um Ihren Zeitplan für diese Kampagne zur künftigen Verwendung anzupassen, kehren Sie wie oben beschrieben zur Seite Kampagneneinstellungen bearbeiten zurück. Klicken Sie auf Zeiten und Gebote bearbeiten, um die Seite "Anzeigenplanung" aufzurufen.

Wenn die Anzeigenplanung aktiviert wurde, gibt eine kleine Uhr neben einem Kampagnennamen auf der Seite Alle Kampagnen an, dass die Anzeigenplanung für diese Kampagne aktiviert ist.

Im Folgenden erhalten Sie weitere Informationen zur Anzeigenplanung:

  • Durch die Anzeigenplanung wird Ihr Budget unabhängig vom normalen oder erweiterten Modus weder erhöht noch verringert. Das AdWords-System versucht nach wie vor, Ihr übliches Tagesbudget bei jeder beliebigen Dauer der täglichen Anzeigenschaltung zu erreichen.
  • Mit der Anzeigenplanung wird nicht gewährleistet, dass Ihre AdWords-Anzeigen Impressionen oder Klicks erhalten. Die üblichen AdWords-Regeln gelten auch in diesem Fall, Ihre Anzeigen konkurrieren also mit anderen Anzeigen um Impressionen wie sonst auch. Falls Sie für eine Kampagne sehr kurze Zeiträume oder Zeiten mit einer starken Konkurrenz für die von Ihnen ausgewählten Keywords oder Placements festlegen, erhalten Ihre Anzeigen eventuell keine Chance, sehr oft geschaltet zu werden.
  • Die Anzeigenplanung kann für keyword-bezogene und placement-bezogene Kampagnen verwendet werden.
  • Die Anzeigenplanung ist nicht unter Verwendung des Budget Optimizer™ von AdWords anwendbar. Der Budget Optimizer kann nur dann das bestmögliche Ergebnis für ein Konto erzielen, wenn die Anzeigen jederzeit geschaltet sind.

Anzeigenschaltung 

Unter Umständen sind mehrere Anzeigen in einer Anzeigengruppe vorhanden. In diesem Fall legt das AdWords-System anhand Ihrer entsprechenden Einstellungen die Anzeigenschaltung fest. Es stehen auf der Seite "Kampagneneinstellungen bearbeiten" unter der Überschrift für erweiterte Optionen zwei verschiedene Optionen zur Anzeigenschaltung zur Verfügung:

  1. Leistungsabhänging: Dies ist die Standardeinstellung für all Ihre Anzeigen. Im Laufe der Zeit ermittelt das AdWords-System anhand der protokollierten Klickraten (Click-through-Rate - CTR) und des jeweiligen Qualitätsfaktors, welche Anzeige im Vergleich zu anderen Anzeigen in der Anzeigengruppe die beste Leistung aufweist. Auf Grundlage dieser Daten werden die Anzeigen mit der besseren Leistung öfter geschaltet. In der Spalte "% geschaltet" der Tabelle "Variationen von Anzeigen" wird angegeben, welche Anzeige häufiger geschaltet wurde.

  2. Leistungsunabhängig: Bei Verwendung dieser Option werden alle aktiven Anzeigen einer Anzeigengruppe gleichmäßig oft und leistungsunabhängig geschaltet. Die Anzeigen nehmen mit der in etwa gleichen Häufigkeit an der Anzeigenauktion teil, wobei für den Rang der Anzeige nur der Qualitätsfaktor maßgeblich ist.

  3. Wir empfehlen, die Option zur leistungsabhängigen Anzeigenschaltung zu verwenden, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

 
 
Optimieren der Anzeigenposition_ Positionsgebote

Ziel: Festlegung einer bevorzugten Position Ihrer Anzeigen.

Einführung in die Funktion der Positionsgebote 

Mithilfe von Positionsgeboten können Nutzer in ihrem Google AdWords-Konto festlegen, welche Position eine Anzeige unter den AdWords-Anzeigen auf einer bestimmten Seite einnehmen soll.

Ein Kunde kann beispielsweise feststellen, dass eine Anzeige an dritter oder vierter Position die besten Ergebnisse erzielt. In diesem Fall kann ein Positionsgebot für diese beiden Positionen festgelegt werden. Das AdWords-System ermittelt nach wie vor den Rang der Anzeige und schaltet diese, wenn sie den dritten oder vierten Rang einnimmt. Entsprechend wird die Anzeige im Fall eines höheren oder niedrigeren Ranges nicht angezeigt. Falls die Anzeige für ein bestimmtes Keyword einen Rang über der dritten Position hat, versucht das System automatisch, das Gebot zu verringern, damit die Anzeige in der gewünschten Position geschaltet werden kann.

Eine Anzeige wird bei Festlegung von Positionsgeboten nicht immer in der gewünschten Position geschaltet. Es kommen die üblichen Regeln der Rangfolge und Relevanz von AdWords-Anzeigen zur Anwendung. Sollte eine Anzeige z. B. nicht für die Position 1 in Frage kommen, wird sie nicht in dieser Position geschaltet, auch wenn Sie ein Positionsgebot für diese Position festgelegt haben. Mit der Festlegung von Positionsgeboten wird eine Anzeige möglichst nur dann angezeigt, wenn sie den gewünschten Rang erreicht. Erreicht sie diesen Rang nicht, wird sie nicht angezeigt.

Positionsgebote haben keinen Einfluss auf die Positionierung von AdWords-Anzeigenblöcken auf einer Seite. Sie wirken sich lediglich auf den Rang einer Anzeige im Verhältnis zu den übrigen Anzeigen in diesen Blöcken aus.

Eine bestimmte Anzeigenposition kann nicht garantiert werden. Eine Anzeige wird möglicherweise an einer anderen Position geschaltet. Dies soll selbstverständlich so selten wie möglich geschehen. Nach der Festlegung neuer Positionsgebote kann es einige Tage dauern, bis eine Anzeige vom AdWords-System entsprechend diesen Einstellungen geschaltet wird.

Verfügbare Positionen 

Bei Verwendung der Funktion "Positionsgebote" wird die Anzeigenposition über Dropdown-Menüs festgelegt. 1 ist die höchste (oberste) Position und 10+ ist die niedrigste verfügbare Einstellung. Wenn Sie die Einstellung "10+" wählen, wird Ihre Anzeige an den Stellen ab Position 10 geschaltet.

Kunden können festlegen, dass eine Anzeige nur unter den folgenden Bedingungen geschaltet wird:

  • Über einer bestimmten Position (z. B. über 7).
  • Unter einer bestimmten Position (z. B. unter 4).
  • In einem bestimmten Positionsbereich (z. B. 2 bis 8).
  • Genau in einer bestimmten Position (z. B. Position 2).
Sie können für alle oder einzelne Keywords einer Kampagne jeweils unterschiedliche Positionsgebote festlegen.

Festlegen von Positionsgeboten 

Positionsgebote werden in zwei Schritten festgelegt. Zuerst müssen die Positionsgebote für eine bestimmte Kampagne aktiviert werden. Daraufhin können Einstellungen für die einzelnen Keywords in dieser Kampagne festgelegt werden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um Positionsgebote für eine bestimmte Kampagne zu aktivieren:

  • Melden Sie sich unter https://adwords.google.de in Ihrem Konto an.
  • Aktivieren Sie auf der Seite "Kampagnenzusammenfassung" jeweils das Kontrollkästchen neben den Kampagnen, für die Positionsgebote aktiviert werden sollen.
  • Klicken Sie auf Einstellungen bearbeiten.
  • Wechseln Sie zum Abschnitt "Erweiterte Optionen".
  • Aktivieren Sie für die Aktivierung von Positionsgeboten das entsprechende Kontrollkästchen.
  • Klicken Sie auf Änderungen speichern.
So legen Sie Positionsgebote für Ihre Keywords fest:
  • Rufen Sie die Seite "Kampagnenzusammenfassung" auf.
  • Klicken Sie auf den Namen der zu bearbeitenden Kampagne.
  • Klicken Sie auf eine Anzeigengruppe in dieser Kampagne.
  • Aktivieren Sie auf der Seite mit den Anzeigengruppendetails jeweils das Kontrollkästchen neben den Keywords, für die Positionsgebote festgelegt werden sollen.
  • Klicken Sie über der Keyword-Liste auf die Schaltfläche Keyword-Einstellungen bearbeiten.
  • Auf der Seite "Keyword-Einstellungen bearbeiten" wird die Funktion in der Spalte ganz rechts angezeigt.
  • Legen Sie mithilfe der Dropdown-Menüs für die einzelnen Keywords einen Bereich von 1 bis 10+ fest. Die Zahl links gibt die höchste gewünschte Position für Ihre Anzeige an. Die Zahl rechts gibt die niedrigste gewünschte Position für Ihre Anzeige an. Hinweis: Hierbei handelt es sich nur um bevorzugte, jedoch keine garantierten Anzeigenpositionen.
  • Klicken Sie auf Änderungen speichern.
Nach Festlegung von Positionsgeboten können Sie diese über die Seite mit den Anzeigengruppendetails anzeigen. Klicken Sie dazu in der Spalte Einstellungen neben dem jeweiligen Eintrag auf Anzeigen. Die Positionsgebote sind solange aktiv, bis Sie neue Einstellungen für diese Kampagne festlegen oder die bisherigen Einstellungen deaktivieren.

Potenzielle Auswirkungen 

Die Anzahl der für ein Keyword erzielten Impressionen und Klicks kann durch Festlegung von Positionsgeboten stark zurückgehen. Bei der Angabe sehr spezifischer Positionsgebote wird eine Anzeige wahrscheinlich seltener geschaltet als dies sonst der Fall wäre. Daher empfehlen wir, möglichst breit gefasste Positionsgebote zu wählen.

Es gibt keine "richtige" Position für alle Anzeigen. Viele Kunden möchten, dass ihre Anzeigen an Position 1 eingestuft werden. Manche bevorzugen eine niedrigere Position, da die Anzeigenschaltung dadurch billiger wird. Sie selbst stellen möglicherweise fest, dass bestimmte Keywords eine bessere Rendite einbringen, wenn die zugehörigen Anzeigen an einer bestimmten Position geschaltet werden. Testen Sie die verschiedenen Positionen und Ergebnisse so genau wie möglich. So können Sie die für Ihre Werbeziele am besten geeignete Position ermitteln.

Falls Sie keine Positionsgebote festlegen, werden Ihre Anzeigen wie üblich in allen Positionen geschaltet. Nach Aktivierung von Positionsgeboten ohne Festlegung einzelner Positionsgebote werden die Anzeigen ebenfalls wie üblich in allen Positionen geschaltet.

Positionsgebote und andere Funktionen 

Funktionieren Positionsgebote mit dem Budget Optimizer™? Nein. Der Budget Optimizer legt Gebote automatisch anhand des Gesamtbudgets fest. Dieses Tool kann nicht effektiv arbeiten, wenn der Kunde darüber hinaus manuell Positionsgebote festlegt.

Können Positionsgebote in Kombination mit Content-Geboten verwendet werden? Ja und nein. Kunden können beide Funktionen gleichzeitig in derselben Kampagne ausführen. Positionsgebote gelten jedoch nicht für Content-Websites im Google-Werbenetzwerk. Daher wirken sich die vorgenommenen Einstellungen nicht auf die Content-Gebote aus.

Werden mir Positionsgebote vom Keyword-Tool vorgeschlagen? Nein. Das Keyword-Tool arbeitet unabhängig von Positionsgeboten und unterbreitet keine Vorschläge.

Werden meine Positionsgebote im Berichtcenter angezeigt? Ja. Positionsgebote sowie die tatsächlich ermittelte durchschnittliche Position sind in den Berichten aufgeführt. (Falls Sie innerhalb eines bestimmten Berichtzeitraums die Positionsgebote mehrmals geändert haben, ist allerdings der Wert für die durchschnittliche Position unter Umständen nicht sehr aussagekräftig.) Keywords ohne bevorzugte Position werden mit "Alle" gekennzeichnet.

Funktionieren Positionsangebote mit Kampagnen und Anzeigengruppen, die Placements enthalten? Ja und nein. Placements beeinflussen nicht die Anzeigen, die im Such-Werbenetzwerk geschaltet werden. Die Positionsgebote können sich auf die Ergebnisse im Such-Werbenetzwerk auswirken, sofern die Kampagne auf das Such-Werbenetzwerk ausgerichtet ist und eine Anzeigengruppe Keywords enthält. Ist eine Kampagne nur auf das Content-Werbenetzwerk oder auf Placements ausgerichtet, dann haben die Positionsgebote keine Auswirkung.

Können Positionsgebote in Kombination mit bevorzugten CPC-Geboten verwendet werden? Nein. Bei Auswahl von bevorzugten CPC-Geboten passt das AdWords-System Ihre Anzeigenposition automatisch an, um Ihr bevorzugtes CPC-Gebot zu erreichen. Die Positionsanpassung ist nicht mit der Funktion für Positionsgebote kompatibel.

 
 

6d. Spezifische Optimierungsstrategien

Erhöhung der Besucherraten/Klicks

Ziel: Informieren Sie sich, wie Sie Kampagnen optimieren können, um die Besucherzahlen auf Ihrer Website zu erhöhen, indem Sie eindeutige Keyword-Varianten erstellen und unterschiedliche Schritte ausführen, um das Klickvolumen auf Ihre Anzeigen zu steigern.

Erhöhung der Besucherzahlen für die Website 

Beachten Sie, dass die Branche in der Regel "Besuche auf Websites" als Aufrufe von Seiten definiert, auf denen der Webmaster Platz für Anzeigen verkaufen kann. Die AdWords-Definition von Besucherzahlen ist gleichzusetzen mit Klicks auf eine Anzeige oder mehrere Anzeigen eines Kunden.

Die wichtigsten Methoden zur Steigerung der Besucherzahlen umfassen:

  • Hinzufügen neuer oder nicht verwendeter Keywords
  • Erstellung von Keyword-Listen für Teile der Kunden-Website, die noch nicht beworben werden
  • Hinzufügen allgemeinerer Keywords
  • Verschieben von Keywords, die hohe Besucherzahlen generieren, in eine separate Kampagne
  • Erhöhung des Tagesbudgets
  • Erhöhung des maximalen CPC oder des Qualitätsfaktors
  • Bearbeitung Ihrer Verteilungseinstellungen, um maximale Besucherzahlen zu erreichen
  • Erweiterung Ihrer geografischen Ausrichtungseinstellungen
Einige dieser Methoden werden nachfolgend genauer erläutert.

Hinzufügen von Keywords 

Nehmen wir beispielsweise einen Inserenten, der eine Produktlinie für "Acme-Drucker" vertreibt und die Besucherzahlen auf seiner Website erhöhen möchte.

Zusätzlich zum Keyword "Acme Drucker" könnten Sie hier die Varianten "Acme Drucker", "Acme Tintenstrahl" hinzufügen. Stellen Sie sicher, dass Sie ausschließlich eindeutige Varianten Ihrer Keywords hinzufügen, die nicht bereits von den erweiterten, weitgehend passenden Keywords abgedeckt werden. Schließen Sie stets auch Pluralformen mit ein. Auch wenn Pluralformen in der Regel in den weitgehend passenden Übereinstimmungen berücksichtigt sind, sollten Sie diese explizit hinzufügen, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen für möglichst viele relevante Anfragen geschaltet werden. Denken Sie daran, dass Pluralformen in einigen Fällen zu anderen Ergebnissen führen können, sodass Sie für diese eventuell unterschiedliche maximale CPCs festlegen sollten.

Durchsuchen Sie Ihre Website, um die hauptsächlichen Produktkategorien zu identifizieren. Sie können Anzeigengruppen mit einer Zielausrichtung auf bestimmte Produkttypen oder -modelle erstellen. Die Werbung für neue Produkte, die nicht bereits in Ihrem Konto berücksichtigt sind, bietet eine effektive Maßnahme, um die Besucherrate für Ihre Website effektiv zu steigern. In diesem Beispiel können Sie eine Anzeigengruppe erstellen, um für Ihr Acme-Druckerzubehör zu werben und höhere Besucherzahlen von Nutzern zu erhalten, die bereits einen Acme-Drucker besitzen.

Einschließen allgemeinerer Keywords 

Höhere Besucherzahlen können auch erzielt werden, indem Anzeigengruppen für allgemeinere Keywords erstellt werden. Nehmen wir erneut das Beispiel für "Acme-Drucker", das in diesem Kapitel bereits angeführt wurde. Hier könnten Sie als Keywords "Drucker", "Farbdrucker", "Tintenstrahl" etc. verwenden. Solche Begriffe führen zu einer großen Anzahl an Impressionen und, sofern sie relevant sind, auch zu einer großen Anzahl an Klicks. Berücksichtigen Sie bei der Keyword-Suche einfach die Begriffe, die so allgemein wie möglich gehalten und dabei noch relevant für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung sind. Wenn die Begriffe nicht relevant sind, können sie zu schlechten Ergebnissen auf Ihrer Website führen. Allgemeine Suchvorgänge werden darüber hinaus häufig von Nutzern durchgeführt, die sich in einer frühen Orientierungsphase des Einkaufszyklus befinden. In dieser Phase ist eine Präsenz von großer Bedeutung, Sie sollten jedoch mit niedrigeren CPCs beginnen, um mehr Klicks zuzulassen, die unter Umständen nicht sofort zu einer Conversion führen.

Verschiebung von Keywords, die hohe Besucherzahlen generieren, in eine separate Kampagne 

Ein wichtiger Aspekt bei der Optimierung ist die Erstellung spezifischer Anzeigen in Übereinstimmung mit den von Ihnen gewählten Keywords. Betrachten Sie beispielsweise die Keyword-Varianten "Acme Farbdrucker", "Acme Tintenstrahldrucker" und "Acme Laserdrucker". Diese Keywords sind spezifischer als "Acme Drucker" und es empfiehlt sich, für diese eigene Anzeigentexte zu erstellen, die auf die jeweiligen Keywords zugeschnitten sind. Sie sollten diese Keywords zu jeweils separaten Anzeigengruppen hinzufügen.

Wenn Sie ein Keyword, das hohe Besucherzahlen generiert, in eine eigene Anzeigengruppe verschieben und dieses Keyword im Anzeigentitel aufnehmen, werden Sie wahrscheinlich ein höheres Klickvolumen aus derselben Anzahl an Impressionen erzielen, wodurch auch die zugehörige Klickrate erhöht wird.

Erhöhung Ihres Tagesbudgets oder Ihres CPC 

Wenn Sie wünschen, dass bestimmte Keywords maximale Zugriffszahlen generieren, stellen Sie sicher, dass diese Keywords Kampagnen zugeordnet sind, deren tägliche Ausgaben nicht regelmäßig das zugehörige Tagesbudget erreichen oder überschreiten. Um die Zugriffszahlen für alle Keywords in einer Kampagne zu erhöhen, heben Sie das Tagesbudget für diese Kampagne an. Um die Zugriffszahlen nur für die spezifischen Keywords zu erhöhen, verschieben Sie diese in eine andere Kampagne und setzen dann das Tagesbudget so weit herauf, dass die maximale Klickanzahl erreicht wird.

Erhöhen Sie Ihr maximales Preis-pro-Klick-Gebot (Cost-per-Click, CPC) oder optimieren Sie Ihre Anzeige, Ihr Keyword oder Ihre Kampagne, um Ihren Qualitätsfaktor zu verbessern und einen höheren Rang zu erreichen. Da Anzeigen mit einem höheren Rang mehr Klicks erhalten, erzielen Sie so höhere Zugriffszahlen.

Erweiterung der geografischen Ausrichtung und der Anzeigenverteilung 

Sie können die Einstellungen für die geografische Ausrichtung oder die Voreinstellungen für die Anzeigenverteilung erweitern, um höhere Besucherzahlen zu erzielen.

Stellen Sie sicher, dass bei Ihren Einstellungen zur geografischen Ausrichtung die globalen Bereiche berücksichtigt sind, in denen Sie geschäftlich tätig sind. Erstellen Sie eine international orientierte Zielausrichtung für Ihre Anzeige, wenn Ihr Angebot für unterschiedliche Länder gilt. Auch wenn Ihre Website nicht auf das Ausland und andere Sprachen zugeschnitten ist, können Sie Ihre Kampagne auf Nutzergruppen in anderen Gebieten ausrichten. Wenn Sie Ihre Zielsprache beispielsweise auf "Englisch" einstellen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Anzeige für alle Nutzer weltweit geschaltet wird, für die die Spracheinstellungen des Browsers auf Englisch gesetzt sind.

Das Google Netzwerk für Such- und Content-Partner bietet großartige Möglichkeiten, um zusätzliche Besucherzahlen zu erzielen. Es wird empfohlen, Ihre Kampagneneinstellungen so vorzunehmen, dass Ihre Anzeigen wahlweise auch in diesem Netzwerk geschaltet werden können.

 
 
Erhöhung von Conversions

Ziel: Informieren Sie sich über die Optimierung von Kampagnen zur Erhöhung von Conversions. (Inserenten verwenden unterschiedliche Definitionen für "Conversions"; in diesem Kapitel wird ein Produktverkauf als Conversion bezeichnet.)

Der Einkaufszyklus 

Bevor Sie Optimierungen für Conversions vornehmen, sollten Sie sich mit dem Einkaufszyklus vertraut machen. Der Kunde durchläuft beim Einkauf eines Produkts folgende Phasen:

  • Wahrnehmung
  • Interesse
  • Erwägung
  • Kauf
  • Kundenbindung
  • Empfehlung

Betrachten wir ein Szenario, in dem ein Kunde einen MP3-Player kauft. Sie sollten für jeden Teil dieses Einkaufszyklus über die entsprechenden Keywords verfügen. Für die Phasen "Erwägung/Kauf" beispielsweise sollten Sie Keywords, wie "MP3 Player kaufen" einschließen. Für die Phasen "Kundenbindung" oder "Empfehlung" sollten Sie Keywords wie "MP3 Player Zubehör" oder "MP3 Player Kopfhörer" hinzufügen, um eine Zielausrichtung für Kunden vorzunehmen, die Ihr Produkt bereits besitzen und es weiterhin verwenden möchten.

Verwendung von ausschließenden Keywords 

Wenn Sie ausschließende Keywords verwenden, können Sie Nutzer filtern, die nicht an einem Kauf interessiert sind. Nachfolgend finden Sie einige Beispiele für ausschließende Keywords, die Sie verwenden könnten:

  • Wenn Sie "-gratis" als ausschließendes Keyword einfügen, dürfen Sie keine Gratisprodukte oder Proben anbieten. Bei einem Nutzer, der nach einem Gratisprodukt sucht, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass es zu einem Verkaufsabschluss kommt.
  • Wenn Sie "-information" oder "-info" hinzufügen, werden die Nutzer der frühen Phase des Einkaufszyklus herausgefiltert, die im Allgemeinen noch nicht an einem Einkauf interessiert sind.
  • Wenn Sie "-wie funktioniert", "-was ist" und "-Definition" hinzufügen, werden auch die Nutzer herausgefiltert, die sich lediglich über das Produkt informieren, nicht aber einen Einkauf tätigen möchten.

Wenn Sie diese Typen von ausschließenden Keywords hinzufügen, können Sie dazu beitragen, Nutzer zu erreichen, die potenzielle Käufer sind. Wenn diese ausschließenden Keywords Ihrer Ansicht nach nicht auf Ihre Website zutreffen, können Sie diese einfach in eine eigene Anzeigengruppe einschließen, um die zugehörige Leistung separat zu ermitteln. Wenn Sie beispielsweise MP3-Player verkaufen, können Sie das weitgehend passende Keyword "Wie verwendet man MP3-Player" zu einer eigenen Anzeigengruppe hinzufügen, um die Leistung des Keywords zu testen.

Verwendung spezifischer Keywords 

Spezifischere Keywords führen meist zu einer höheren Conversion-Rate als allgemeine Keywords. Betrachten Sie beispielsweise folgende Keywords: "Acme", "Acme Drucker", "Acme 710" und "Acme 710c". Ein spezifischeres Keyword, wie "Acme 710c", führt in der Regel zu einer höheren Conversion-Rate als "Acme". Nutzer, die nach Markennamen, Produkt-IDs oder Produktartikelkennungen suchen, haben sich meist schon über das betreffende Produkt informiert und sind an einem Kauf interessiert.

Einige relevante Keywords führen unter Umständen zu keinen zufrieden stellenden Conversion-Raten. Sehen Sie sich das Keyword "Acme Laserdrucker" genauer an. Angenommen, über Ihre Website werden keine Laserdrucker verkauft. Sie meinen vielleicht, dieses Keyword sei dennoch relevant. Schließlich sind Personen, die nach einem Laserdrucker suchen, unter Umständen auch bereit, einen anderen Hochqualitäts-Drucker zu erwerben. Da es sich jedoch nicht um genau das Produkt handelt, nach dem der Nutzer sucht, ist die Wahrscheinlichkeit allerdings gering, dass ein Einkauf zustande kommt. Sie sollten Ihre Berichte überprüfen, um Daten zu Keywords wie diesem zu sammeln. Wenn Sie Ihre Anzeigenkampagne gerade erst gestartet haben und sich auf Conversions konzentrieren möchten, wird empfohlen, diese Keyword-Typen vorerst nicht zu verwenden, bis Sie andere, präzisere Keywords ermittelt haben, die eine bessere Leistung erzielen.

Diese Keywords stellen auch höhere Anforderungen beim Verfassen des Anzeigentextes. Sie sollten nicht die Begriffe "Acme-Laserdrucker" in Ihrem Anzeigentitel verwenden, da Sie diese Produkte nicht anbieten. Das stellt einen Nachteil gegenüber Ihren Konkurrenten dar, da diese das betreffende Keyword in ihrem Titel verwenden können und daher eine höhere Klickrate erzielen können.

Einschließen von Preisen in den Anzeigentext 

Wir empfehlen, mit Preisangaben in Ihrem Anzeigentext zu experimentieren. Wenn Nutzer den Preis eines Produkts sehen und dann auf die Anzeige klicken, haben Sie die Gewissheit, dass sie an einem möglichen Einkauf zu diesem Preis interessiert sind. Wenn die Nutzer mit dem Preis nicht einverstanden sind, klicken sie nicht auf die Anzeige und Sie sparen die Kosten für diesen Klick. Wenn Sie jedoch den Preis nicht nennen und die Nutzer zu Ihrer Website wechseln, bevor sie entscheiden können, dass ihnen der Preis zu hoch ist, müssen Sie für den Website-Besuch zahlen.

Wir empfehlen, die Anzeigen Ihrer Konkurrenten zu überprüfen und zu beobachten, welche Preise diese anbieten. Wenn Ihr Preis niedriger ist, sollten Sie diesen ausweisen.

 
 
Anpassung der Keyword-Gebote zur Maximierung des ROI

Ziel: Ermitteln Sie, wie sich die Ihr maximaler Preis-pro-Klick (Cost-per-Click - CPC) oder Ihr maximaler Preis-pro-1000-Impressionen (Cost-per-thousand-Impressions - CPM) auf Ihren Return on Investment (ROI) auswirken können. Weitere Informationen dazu, wie Sie ähnliche Faktoren ermitteln und Ihre Gebote anpassen können, um Ihren ROI zu erhöhen

Zu berücksichtigende Faktoren 

Die folgenden beiden Faktoren beeinflussen die Leistung Ihres Keywords:

  • Die Zeitdauer der Aktivität des Keywords: Falls Ihr Keyword erst seit kurzer Zeit aktiv ist oder nur zu einer geringen Anzahl an Impressionen, Klicks oder Conversions geführt hat, verfügen Sie in der Regel nicht über genügend Informationen, um zu entscheiden, ob dieses Keyword für Ihre Zwecke eine ausreichende Leistung erbringt.
  • Position des Keywords: Aufgrund der jeweiligen Position einer Anzeige auf der Seite kann die Leistung von Keywords variieren.

Bevor Sie Keywords löschen, die keine zufrieden stellende Leistung erbringen, sollten Sie diese Faktoren berücksichtigen. Sie können auch Ihre Gebote bearbeiten, um mit unterschiedlichen Positionen auf der Seite zu experimentieren.

Ermitteln Ihres ROI 

Die Grundlage jedes Keywords ist die Ermittlung des Wertes, den es im Vergleich zu den verursachten Kosten generiert. Um die Rentabilität eines Keywords zu ermitteln, können Sie die Conversions dieses Keywords über das kostenlose Conversion Tracking-Tool von Google oder ein System von Drittanbietern überprüfen. Weitere Informationen dazu erhalten Sie im Modul Conversion Tracking.

Sobald Sie den Wert eines Keywords ermittelt haben, können Sie die Rentabilität dieses Keywords erhöhen, indem Sie das CPC-Gebot oder das CPM-Gebot entsprechend anpassen. Erhöhen Sie das Gebot für Keywords mit guter Leistung, um die Präsenz zu erhöhen und höhere Zugriffszahlen zu erhalten. Verringern Sie das Gebot für Keywords, die nicht profitabel sind, um Ihre Kosten zu senken. Beachten Sie, dass eine Verringerung Ihres CPCs oder Ihres CPMs enorme Auswirkungen auf das Klickvolumen und auf die Conversions für dieses Keyword haben kann. Falls ein Begriff zu einer großen Anzahl an Conversions führt, können Sie auch entscheiden, diesen Begriff für eine niedrigere ROI-Schwelle beizubehalten, um kein Klickvolumen zu verlieren. Es kann manchmal sinnvoll sein, das Gebot eines Keywords zu reduzieren, auch wenn das Keyword rentabel ist. Indem Sie das Gebot verringern, reduzieren Sie auch den zu zahlenden durchschnittlichen Betrag, was zu einer höheren Gewinnspanne für dieses Keyword führen kann.

Erstellen Sie einen Bericht zur Leistung der Anzeigenplatzierung, um die Placements zu finden, bei denen Ihre Anzeigen die meisten Klicks erzielen. Falls Ihre Anzeige auf einer bestimmten Website besonders viele Conversions verzeichnet, können Sie diese Website Ihrer Anzeigengruppe als Placement mit einem höheren Placement-Gebot hinzufügen, damit Ihre Anzeige auf dieser Website öfter geschaltet wird.

Sie sollten Ihre Gebote in kleinen Einzelschritten anpassen und dann abwarten, bis für die Keywords mit den neuen Einstellungen Impressions, Klicks und Conversions angesammelt wurden. Warten Sie zwischen den einzelnen Änderungsschritten mindestens 24 Stunden, sodass Sie genügend Leistungsdaten sammeln können, um eine aussagekräftige Bewertung vornehmen zu können. Da auch die Marktsituation ständigen Änderungen unterworfen ist, sollten Sie zusätzlich die Bewertung Ihrer Gebote erneut durchführen.

Anpassen von CPC-Geboten auf das Mindestgebot 

Falls ein Keyword keine guten Leistungen erzielt und den Status "Inaktiv für Suche" aufweist, können Sie Ihr CPC-Gebot erhöhen, um die Leistung des Keywords zu verbessern. (CPM-Gebote stehen nicht für Anzeigen zur Verfügung, die auf das Such-Werbenetzwerk ausgerichtet sind.) Falls Ihr Keyword den Status "Inaktiv für Suche" hat, wird das Mindestgebot in der Keyword-Statusspalte auf der Seite mit den Anzeigengruppendetails in Ihrem Konto angeführt. Ist ein Keyword aktiv, erzielt es aber keine gute Leistung, können Sie das Mindestgebot folgendermaßen einsehen:

  • Erstellen Sie über die Registerkarte Berichte einen benutzerdefinierten Bericht für Mindestgebote.
  • Bearbeiten Sie die CPCs oder URLs Ihrer Keywords auf der Seite mit den Anzeigengruppendetails. (Wählen Sie das Keyword oder die Keywords aus, zu denen Sie die Daten anzeigen möchten, und klicken Sie auf die Schaltfläche Keyword-Einstellungen bearbeiten.)