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1a. Einführung in AdWords |
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Ziel: In dieser Lektion erfahren Sie, wie die Google-Suche und Google AdWords funktionieren und wie AdWords die Konzepte der Internetsuchmaschinen und die Werbung über Keywords miteinander verknüpft.
Als Suchmaschine sammelt und ordnet Google riesige Informationsmengen aus dem Internet, die dann Nutzern online überall in der Welt zugänglich gemacht werden. Nutzer können einfach Google.de oder andere Google-Domains besuchen, eine Suchanfrage (Begriffe, die sich auf die Informationen beziehen, nach denen die Nutzer suchen) in das Suchfeld eingeben und auf Google-Suche klicken. Google gibt eine Fülle von Suchergebnissen aus — einschließlich einer Liste von Dateien, Artikeln, Dokumenten und Websites — die für die Anfrage höchst relevant sind. (Wenn Nutzer auf Auf gut Glück klicken, werden sie direkt zur ersten Website oder zum ersten Dokument in den Google-Suchergebnissen geleitet.) Die Nutzer können auch nach Ergebnissen in Google Bilder, News und anderen speziellen Google-Services suchen. Die Suchergebnisse werden im linken Bereich der Seite angezeigt. Es muss darauf hingewiesen werden, dass Google keine Zahlungen dafür akzeptiert, dass Websites oder Dokumente in den Suchergebnissen angezeigt werden. Inserenten können jedoch Google AdWords-Anzeigen erwerben, die im rechten Bereich der Seite und manchmal oberhalb der Suchergebnisse angezeigt werden.
Google AdWords ist ein Werbeprogramm von Google. Mit AdWords können Sie einfache und effektive Anzeigen erstellen und diese für Personen schalten, die bereits nach Informationen suchen, die sich auf Ihren Geschäftsbereich beziehen. Wie ist es nun möglich, Ihre Anzeigen nur für die relevanteste Zielgruppe zu schalten? Die Antwort ist die Keyword-bezogene Werbung. Wenn ein Nutzer Google besucht und eine Suchanfrage — mit dem Wortlaut: "gut Anfänger Gitarre" — eingibt, zeigt Google eine Reihe von relevanten Suchergebnissen an, wie beispielsweise Links auf Artikel, die Kaufempfehlungen für Gitarren enthalten, oder Websites, die für Personen entwickelt wurden, die sich neu mit dem Thema Musik und Instrumente befassen. Es werden darüber hinaus AdWords-Anzeigen dargestellt, die auf Online-Shops verweisen, die Gitarren oder Musikstunden anbieten oder andere Produkte und Dienstleistungen, die mit der Anfrage in Verbindung stehen. Stellen Sie sich vor, Ihnen gehört ein Musikladen, der eine große Auswahl an Gitarren anbietet. Sie könnten sich für ein AdWords Konto registrieren und Anzeigen für Gitarren in Ihrem Sortiment, die für Anfänger geeignet sind, erstellen. Für jede Ihrer Anzeigen können Sie Keywords auswählen (einzelne Begriffe oder Ausdrücke, die mit der Werbebotschaft Ihrer Anzeige in Verbindung stehen), wie "Anfänger Gitarren" oder "Gitarren für Einsteiger". Sobald Sie Ihr Konto aktiviert haben, stehen Ihre Anzeigen für die Schaltung zur Wahl. Ihr AdWords-System sucht nun also kontinuierlich nach Suchanfragen, die mit den von Ihnen ausgewählten Keywords in Verbindung stehen, und zeigt Ihre Anzeigen für genau die passenden Zielgruppen an. Kurz gesagt, Sie richten Ihre Werbung direkt an die Personen, die ohnehin bereits auf der Suche nach Ihnen sind.
Google AdWords bietet eine Vielzahl von Anzeigenformaten. Das am häufigsten verwendete Format ist die Textanzeige, gefolgt von Image-Anzeigen und animierten Anzeigen. Zusätzlich verfügbare Formate sind Video-Anzeigen, lokale Anzeigen und Handy-Anzeigen. So sieht eine typische AdWords-Textanzeige aus: Textanzeigen enthalten in der Regel die folgenden vier Zeilen: Breite Zeichen und Double-Byte-Zeichen reduzieren die zulässige Zeichenzahl pro Zeile. Informationen zu anderen Anzeigenformaten erhalten Sie im Modul Anzeigenformate. | |||||
Ziel: Erlangen Sie Kenntnisse über grundlegende AdWords-Terminologien sowie einen Überblick über die Vorteile des Google-Werbenetzwerks, die Ausrichtung auf Zielsprachen und Zielregionen sowie die placement-bezogene Werbung.
Falls Sie Google AdWords zum ersten Mal verwenden, sollten Sie sich mit einigen neuen Begriffen vertraut machen. Im Folgenden werden einige häufig verwendete AdWords-Begriffe erläutert. Preis-pro-Klick: Beim Preismodell "Preis-pro-Klick (Cost-per-Click - CPC)" berechnet AdWords Kosten für jeden Klick, den Ihre Anzeigen erhalten. Es fallen keine Kosten für Sie an, wenn Ihre Anzeige bei einer Suchanfrage geschaltet wird, aber kein Nutzer darauf klickt. Qualitätsfaktor: Der Qualitätsfaktor bildet die Grundlage für die Bewertung der Qualität Ihres Keywords und Ihrer Anzeige sowie für die Festlegung des jeweiligen Preises-pro-Klick. Der Qualitätsfaktor wird durch die Klickrate (Click-through-Rate - CTR) des Keywords, die Relevanz des Keywords für den Anzeigentext, die bisherige Leistung des Keywords und andere Relevanzfaktoren bestimmt. Je höher der Qualitätsfaktor ist, desto niedriger ist der Preis, den Sie pro Klick zahlen. Schätzung des Gebots für die erste Seite: Auf der Seite zur Keyword-Analyse wird für jedes Ihrer Keywords das geschätzte Gebot für eine Anzeigenschaltung auf der ersten Seite angezeigt. Dieser Wert ist eine Schätzung des Preis-pro-Klick-Gebots (Cost-per-Click - CPC), das für eine Schaltung Ihrer Anzeige auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse erforderlich ist, wenn die Suchanfrage genau mit Ihrem Keyword übereinstimmt. Die Schätzung des Gebots für die erste Seite basiert auf dem Qualitätsfaktor und der aktuellen Mitbewerberdichte für dieses Keyword.
Klickrate: Die Klickrate (Click-through-Rate - CTR) ist ein Messwert, der den Erfolg Ihrer Anzeigen zu bewerten hilft. Je relevanter Ihre Anzeige ist, desto häufiger klicken Nutzer darauf, was zu einer höheren Klickrate führt. Das System berechnet die Klickrate wie folgt: Anzahl der Klicks auf eine Anzeige geteilt durch die Anzahl der Impressionen x 100. Weitere Informationen zu häufigen Begriffen enthält unser umfassendes Glossar.
Im Google AdWords-Programm können Sie wählen, ob Ihre Anzeigen im Google-Werbenetzwerk geschaltet werden sollen. Das Werbenetzwerk umfasst unzählige qualitativ hochwertigen Such- und Content-Websites und Produkte. Mit der Schaltung Ihrer Anzeigen im Google-Werbenetzwerk können Sie Ihre Marktpräsenz auf Kunden ausweiten, die Sie über die Google-Suche allein nicht erreichen. Das Google-Werbenetzwerk ist in das Such-Werbenetzwerk und das Content-Werbenetzwerk unterteilt. AdWords-Kunden können festlegen, ob ihre Anzeigen in einem dieser Werbenetzwerke oder in beiden Werbenetzwerken erscheinen sollen. Weitere Informationen zum Google-Werbenetzwerk erhalten Sie im Modul zur Werbung auf Such-Seiten und Content-Seiten.
Ein bedeutender Vorteil, den AdWords bietet, ist die Möglichkeit, Ihre Anzeigen beinahe in jeder Sprache und jedes Gebiet weltweit beschränken zu können. Sie können Ihre Anzeigen beispielsweise auf Spanisch sprechende Personen in Kalifornien oder auf Portugiesisch sprechende Personen in Brasilien beschränken. Die Funktionalität zur Sprach- und Standortausrichtung ermöglicht maßgeschneiderte Anzeigen und Werbeaktionen, die das Interesse an Ihrem Unternehmen bei den unterschiedlichsten Zielgruppen erhöht. Weitere Informationen finden Sie in der Lektion Sprach- und Standortausrichtung.
Mit AdWords können Anzeigen auf zweierlei Weise ausgerichtet werden:
Keyword-bezogene Werbung stellt das traditionelle Werbemodell von Google dar. Hierbei wählen AdWords-Kunden Keywords aus, die die Schaltung ihrer Anzeigen auf Google-Suchergebnisseiten und im Content-Werbenetzwerk von Google auslösen. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die Inhalte des Learning Centers hauptsächlich auf die keyword-bezogene Werbung.
Über placement-bezogene Kampagnen können Kunden einzelne Websites aus dem Content-Werbenetzwerk von Google wählen, auf denen ihre Anzeigen erscheinen sollen. Ein Placement kann eine vollständige Website oder eine Untergruppe von Seiten oder Anzeigeneinheiten auf einer Website sein, je nachdem, wie sie vom Publisher der Website definiert wird. Auf einer Nachrichten-Website haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, Ihre Anzeigen auf der gesamten Website, nur auf der Startseite der Website oder nur in Anzeigenblöcken in der oberen Hälfte der Sportseiten zu schalten.
Mit Placement-Targeting können AdWords-Kunden flexibel auswählen, wo ihre Anzeigen geschaltet werden. Sowohl Keywords als auch Placements sind für alle AdWords-Kampagnen verfügbar. Sie können die Ausrichtung nur auf Keywords oder nur auf Placements festlegen, oder sowohl auf Keywords als auch auf Placements, um die bevorzugte Zielgruppe für Ihre Anzeigen zu erreichen.
Weitere Informationen erhalten Sie im Modul Placement-Targeting. | |||||
Ziel: Kenntnisse über die Vorteile von AdWords als umfassendes Werbemedium.
AdWords-Werbung ermöglicht Folgendes: Reichweite: Jeden Monat sehen etwa 80 Prozent der Internetnutzer in den USA und Hunderte von Millionen weiterer Nutzer weltweit AdWords-Anzeigen. AdWords kann Sie sofort mit dieser riesigen Gruppe potenzieller Kunden verbinden. Kosten: AdWords ist ein kosteneffektiver Service für Unternehmen aller Größen.
Weitere Informationen zu den verschiedenen AdWords-Preismodellen erhalten Sie im Modul Preisgestaltung und Platzierung. Timing: Google AdWords-Anzeigen sprechen potenzielle Kunden genau im richtigen Moment an: Potenzielle Kunden sehen Ihre Anzeigen genau dann, wenn sie gerade aktiv nach Informationen (Keywords oder Content) suchen, auf die sich Ihr Geschäftsbereich bezieht. Mit Ihren AdWords-Anzeigen ist Ihre Website immer nur einen einzigen Klick weit entfernt. Flexibilität und Kontrolle: | |||||
1b. AdWords-Richtlinien |
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Ziel: In dieser Lektion erfahren Sie, wie Anzeigen erstellt werden, die der Richtlinie für Links entsprechen.
URL steht für "Uniform Resource Locator" und wird meist als Webadresse bezeichnet. Zu einer AdWords-Anzeige gehören zwei URLs: Die Anzeige-URL und die Ziel-URL. Beide werden nachfolgend zusammen mit den jeweiligen Richtlinien erläutert. Darüber hinaus sind die Anforderungen an die Website aufgeführt, auf die die Links Ihrer Anzeigen verweisen. Anzeige-URL: AdWords-Anzeigen enthalten eine Anzeige-URL. Die Anzeige-URL in der nachfolgenden Anzeige ist beispielsweise "www.books.com". Um keine irreführenden Informationen an die Nutzer auszugeben, muss die Anzeige-URL eindeutige Hinweise auf die Website oder Zielseite geben, auf die sie nach dem Klicken auf eine Anzeige gelangen. Die Anzeige-URL muss folgende Merkmale aufweisen: Nachfolgend finden Sie ein Beispiel einer korrekten und einer nicht korrekten Anzeige-URL:
Korrekt: Der Nutzer wird beim Klicken auf die Anzeige auf eine Seite der Website "reisebuch.de" geführt. Obwohl sich die Anzeige-URL von der Ziel-URL unterscheidet, zeigt sie korrekt an, wohin der Nutzer durch Klicken auf die Anzeige geführt wird.
Nicht korrekt: Die Anzeige-URL stellt nicht korrekt die Website dar, an die der Nutzer geleitet wird, da es sich um eine Seite in der Domain "amazon.com" handelt. Eine solche Nutzung der Anzeige-URL ist nicht zulässig. Eine Anzeige mit dieser Anzeige-URL würde abgelehnt werden. Im Folgenden haben wir einige Richtlinien zusammengestellt, die in unserer Richtlinie für Links enthalten sind: Ziel-URL: Die Ziel-URL ist die Webadresse der Zielseite, auf die eine Anzeige eigentlich verweist. Die Richtlinien bezüglich der Zielseite sollen sicherstellen, dass die Nutzer, die auf AdWords-Anzeigen klicken, das Gesuchte schnell und einfach finden. Ihre Anzeige wird nur genehmigt, wenn Ihre Ziel-URL alle drei folgenden Regeln einhält: Schaltfläche "Zurück": Nachdem der Nutzer per Klick auf Ihre Website gelangt ist, muss die Schaltfläche "Zurück" ordnungsgemäß funktionieren und den Nutzer über einen oder zwei Klicks zurück zu der Seite bringen, auf der sich die AdWords-Anzeige befindet. Pop-ups: Als Pop-ups werden alle Browserfenster bezeichnet, die zusätzlich zum Originalfenster geöffnet werden, unabhängig von ihrem Content, ihrer Funktion, ihrer Größe oder ihrer Quelle. Wenn ein Nutzer Ihre Website besucht oder verlässt, darf kein zusätzliches Browserfenster angezeigt werden. Das gilt auch für Pop-under-Fenster. Pop-unders sind Browserfenster, die sich hinter dem ursprünglichen Browserfester öffnen. Diese Richtlinie basiert auf einer Untersuchung, die angibt, dass Nutzer sich durch Pop-ups belästigt fühlen, was zu einer Beeinträchtigung der Nutzererfahrung führt. Richtlinie für Zweigunternehmen (Affiliates): Zweigunternehmen erhalten Kommissionszahlungen für Werbung für eine Website und für Aktionen, die zu Zugriffen und Geschäftsabschlüssen auf dieser Website führen. Wir gestatten Zweigunternehmen die Nutzung von AdWords-Werbung. Beachten Sie, dass wir pro Suchabfrage nur eine Anzeige für Zweigunternehmen und Muttergesellschaften schalten, die gemeinsam eine Anzeige-URL verwenden. Wir empfehlen Ihnen, die vollständigen Richtlinien für Links zu lesen. | ||||||||
Google AdWords bietet eine Vielzahl von Anzeigenformaten. Das häufigst verwendete Format ist die Textanzeige, gefolgt von Image-Anzeigen und animierten Anzeigen. Zusätzlich verfügbare Formate sind Video-Anzeigen, lokale Anzeigen und Handy-Anzeigen. So sieht eine typische AdWords-Textanzeige aus: Textanzeigen enthalten folgende vier Zeilen: Breite Zeichen und Double-Byte-Zeichen reduzieren die zulässige Zeichenzahl pro Zeile. Weitere Informationen zu anderen Anzeigenformaten erhalten Sie im Modul Anzeigenformate.
Nachfolgend finden Sie Beispiele der wichtigsten redaktionellen Richtlinien von AdWords. Die vollständigen redaktionellen Richtlinien und Formatrichtlinien für die einzelnen Anzeigenformate finden Sie auf den Seiten der AdWords-Werberichtlinien. Zeichenabstand: Zwischen einzelnen Wörtern und nach den Satzzeichen muss der korrekte Abstand eingehalten werden. So ist beispielsweise "P-r-e-i-s-w-e-r-t-e K-l-e-i-d-u-n-g" nicht zulässig. Auch "Versand frei Haus.Kaufen Sie jetzt" ist nicht erlaubt. Satzzeichen und Symbole: Satzzeichen dürfen nicht dazu verwendet werden, die Aufmerksamkeit der Nutzer auf eine Anzeige zu lenken. Satzzeichen dürfen auch nicht unnötig doppelt oder mehrfach hintereinander verwendet werden. Insgesamt darf Ihre Anzeige nur ein Ausrufezeichen enthalten. Dieses darf sich nicht im Anzeigentitel befinden. Darüber hinaus muss die Verwendung von Symbolen, Zahlen und Buchstaben deren wirklicher Bedeutung entsprechen. Sie dürfen diese nicht anstelle von Wörtern oder Teilen von Wörtern verwenden. So ist beispielsweise "Eine riesige Auswahl online - 4 U!" nicht zulässig, da "4" und "U" ganze Wörter ersetzen und somit die Richtlinie verletzen. Grammatik und Rechtschreibung: Die Anzeigen müssen den allgemeinen Regeln für Grammatik und Rechtschreibung entsprechen. Der Anzeigentext muss als logischer Satz oder logische Wortgruppe formuliert werden und korrekte Rechtschreibung verwenden. Korrekte Rechtschreibung und Grammatik tragen in hohem Maße zum Verständnis und zur Glaubwürdigkeit von Anzeigen bei. Ausgenommen sind häufig falsch geschriebene Wörter oder abweichende Schreibweisen, welche die Mehrheit der Nutzer erkennt und versteht. Diese können durchaus akzeptiert werden. Ein Wort, das in einem Online-Wörterbuch enthalten ist, gilt als allgemein akzeptiert. Großschreibung: Ausschließliche Großschreibung darf nicht verwendet werden, um die Aufmerksamkeit der Nutzer auf ein Wort oder eine Wortgruppe zu lenken. So ist beispielsweise "GRATIS" oder "NEU" nicht zulässig. Die Großschreibung des ersten Buchstabens eines jeden Wortes in Ihrer Anzeige ist jedoch erlaubt. Wiederholung: Es sollten keine überflüssigen Wiederholungen oder Wiederholungen zu Werbezwecken eingesetzt werden. Ein und dasselbe Wort darf nicht dreimal oder öfter hintereinander wiederholt werden. So ist beispielsweise eine Anzeige mit dem Titel "Angebot, Angebot, Angebot" nicht zulässig. Der Anzeigentitel sollte durch "Großartige Angebote" ersetzt werden. Anstößige oder unangemessene Ausdrücke: Anzeigen und auch deren Anzeige-URLs dürfen keine Wörter enthalten, die von manchen Nutzern als unangemessen oder beleidigend empfunden werden können. Das gilt auch für falsche, verfälschte und abweichende Schreibweisen anstößiger oder unangemessener Ausdrücke. Inakzeptable Formulierungen: Handlungsaufforderungen sind im Anzeigentext unzulässig, solange diese nicht mit dem Produkt, der Dienstleistung oder der Website in Verbindung stehen und diese beschreiben. Allgemeine Formulierungen wie "Klicken Sie hier" dürfen beispielsweise nicht verwendet werden. Ein Beispiel für eine zulässige Handlungsaufforderung ist "Bestellen Sie noch heute Ihre Kontaktlinsen online", da das Produkt und der Inhalt der Website aus dem Text hervorgehen. Superlative: Superlative sind Ausdrücke, die eine überragende Eigenschaft hervorheben. Um den Nutzern die Gewissheit zu geben, dass die Werbebotschaften ehrlich und glaubwürdig sind, darf Ihr Anzeigentext keine wertenden oder subjektiven Aussagen wie "Beste" oder "Nummer 1" enthalten. Von dieser Regelung ausgenommen sind Aussagen, die durch Dritte bestätigt werden. Diese Bestätigung muss auf Ihrer Website eindeutig angezeigt werden. Wenn in einer Anzeige beispielsweise behauptet wird, dass das "Beste im Web" angeboten wird, muss auf der Website eine Bestätigung eines Dritten für diese Behauptung angezeigt werden. Eine "Best of the Web"-Auszeichnung des US-amerikanischen Forbes Magazine für diese Website könnte beispielsweise eine solche Bestätigung sein. Vergleichende Werbeaussagen: Vergleichende Werbeaussagen sind Aussagen, aus denen hervorgeht, dass Ihr Produkt/Service besser ist als das/der des Wettbewerbers. Vergleichende Werbeaussagen in Ihrem Anzeigentext sollten besonders auf Ihrer Zielseite unterstützt werden. Auf diese Weise gewinnt Ihr Nutzer Vertrauen und es wird sichergestellt, dass er genau das auf der Website findet, was er aufgrund des Anzeigentextes erwartet. Sie können Ihre Werbeaussage auf unterschiedliche Art und Weise untermauern, beispielsweise durch Tabellen, die die Funktionen Ihres Produkts mit denen des Konkurrenzproduktes vergleichen, oder durch eine Wettbewerbsanalyse, in der dargelegt wird, warum Ihr Produkt dem der Konkurrenz überlegen ist. Wenn ein Anzeigentext beispielsweise lautet: "Besser als SmartFilter", handelt es sich um eine vergleichende Werbeaussage, die durch Belege auf der Website gestützt werden muss. Wenn die Zielseite eine Wettbewerbsanalyse des Kunden gegenüber SmartFilter enthält, ist die Werbeaussage akzeptabel und die Anzeige wird genehmigt. Angebot nicht gefunden: Wenn Ihre Anzeige einen Preis, ein Sonderangebot oder ein Gratisangebot enthält, muss dieses auf Ihrer Website innerhalb von ein bis zwei Klicks klar und deutlich aufgefunden werden können. Beispiele für Angebote, die auf der Zielseite erläutert werden müssen, sind "50 % Preisnachlass auf alle Artikel", "Aktionsrabatt von 20 Euro beim ersten Einkauf", "Ein kostenloser Hut bei jedem Einkauf", "DVDs zu je 5 Euro" und ähnliche Aussagen. Die Preisangabe in Ihrem Anzeigentext muss korrekt sein. Die Preise können sich auch auf Mengenrabatte beziehen. Bei Gratisangeboten ist es ausreichend, wenn der Nutzer der Website entnehmen kann, dass es sich wirklich um ein Gratisprodukt handelt, auch wenn das Wort "Gratis" nicht im Zusammenhang mit dem Produkt oder der Dienstleistung erwähnt wird. | ||||||||
In diesem Kapitel erfahren Sie, wie Anzeigen und Keyword-Listen erstellt werden, die den Richtlinien zum Anzeigeninhalt entsprechen.
Mithilfe der Richtlinien zum Anzeigeninhalt soll ein Werbeservice mit fairen und einheitlichen Richtlinien geboten werden. Ein Service, von dem Nutzer, Kunden, Partner und Google selbst profitieren. Zur Schaltung von Anzeigen auf Google und in unserem ständig erweiterten Werbenetzwerk von Websites, Produkten und Services müssen sämtliche unserer Richtlinien zum Anzeigeninhalt eingehalten werden. Die Anwendung unserer Richtlinien beinhaltet immer einen gewissen Ermessensspielraum, innerhalb dessen wir uns das Recht vorbehalten, Anzeigen abzulehnen oder zu akzeptieren. Bitte beachten Sie, dass unsere Entscheidungen bezüglich Werbung unsere Suchergebnisse in keiner Weise beeinflussen. Anzeigen und Keywords werden auf Produkte überprüft, die: Diese Produkte und Services können unter Umständen geändert werden. Dies gilt auch für die Richtlinien, die für diese Liste gelten. Informieren Sie sich regelmäßig über die online verfügbaren Richtlinien von Google. So stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeigen und Keywords diesen Richtlinien entsprechen. | ||||||||
Ziel: In dieser Lektion erfahren Sie, wie Image-Anzeigen erstellt werden, die den redaktionellen Richtlinien für Image-Anzeigen entsprechen.
Mit den Richtlinien für Image-Anzeigen werden Art und Qualität der Images festgelegt, die Sie in Ihren Image-Anzeigen verwenden können. Auf diese Weise gewährleisten die Image-Qualität und der Image-Inhalt Nutzerzufriedenheit und Ihren Erfolg mit Google AdWords. Bitte beachten Sie Folgendes:
Zusammenfassung der Richtlinien: Qualität: Google lässt keine Images von schlechter Qualität zu. Die Images müssen deutlich und gut zu erkennen sein. Content und Zweck müssen leicht verständlich sein und eventuell vorhandener Text muss deutlich und gut lesbar sein. Irreführende Strategien: AdWords erlaubt keine vorgetäuschten Animationsfunktionen wie angedeutete Dropdown-Menüs, Suchfelder oder andere Funktionen, die der Nutzer nicht verwenden kann. Auch vorgetäuschte Dialogfelder oder Fehlermeldungen, die aussehen, als seien sie von Windows oder dem Internet Explorer generiert, sind nicht erlaubt. Wenn jemand auf diese Dropdown-Menüs oder Felder klickt, wird dies als Klick auf die Image-Anzeige registriert. Diese Funktionen werden als unnötig und täuschend angesehen. Layout von Image-Anzeigen: Die Richtlinien für das Layout von Image-Anzeigen regeln die Größe und Ausrichtung von Anzeigen. Es gibt bestimmte Anforderungen an die Höhe und Breite von Image-Anzeigen. Die Anzeigen müssen die von Ihnen gewählte Größe vollständig ausfüllen. Wenn die Images viel kleiner sind als das von Ihnen gewählte Format, sehen Image-Anzeigen auf Websites im Werbenetzwerk nicht richtig aus. Images können nicht gedreht oder gespiegelt werden. Image-Anzeigen dürfen nicht mehr als eine Anzeige gleichzeitig oder die gleiche Anzeige mehrfach darstellen. Nutzerleiste von Image-Anzeigen: Wenn Ihre Image-Anzeige auf Websites im Google-Werbenetzwerk geschaltet wird, wird automatisch eine Nutzerleiste hinzugefügt. Die Nutzerleiste besteht aus einer Anzeige-URL, einem Link, über den Nutzer Google Feedback zu der Anzeige geben können, sowie einem Hinweis darauf, dass diese Anzeige von Google bereitgestellt wird. Da diese Funktionen von unserem System automatisch hinzugefügt werden, müssen Sie sie nicht selbst in die Images einfügen, die Sie hochladen. Andernfalls wären diese Informationen doppelt enthalten. Inhalt von Image-Anzeigen: Genau wie für Textanzeigen haben wir auch für Image-Anzeigen Richtlinien, die angemessenen Content für Images vorschreiben. Im Allgemeinen muss der Content von Image-Anzeigen jugendfrei sein, das heißt, die Images müssen auch für Minderjährige geeignet sein. Aus diesem Grund dürfen Ihre Image-Anzeigen keine nicht jugendfreien oder sexuellen Inhalte und keine anstößigen oder unangemessenen Ausdrücke enthalten. Anzeigen, die aufgrund ihres Inhalts nicht genehmigt würden, sind beispielsweise Anzeigen, die mit spärlich bekleideten Frauen, für Alkoholkonsum oder für pornografische Websites werben. Wir empfehlen Ihnen, die vollständigen Richtlinien für Image-Anzeigen zu lesen. | ||||||||
Ziel: Informieren Sie sich über die Richtlinien zu Marken und die Verfahren in Bezug auf die Einhaltung dieser Richtlinien.
Im Anzeigentext sind keine Google-Marken zulässig. Dazu gehören derzeit Google, Froogle, Gmail, Orkut, Keyhole und PageRank.
Eine Marke ist ein Wort, ein Ausdruck, ein Logo oder ein Symbol, das ein Produkt oder eine Dienstleistung von anderen in der Branche unterscheidet. Mehrere Markeninhaber beanspruchen unter Umständen das Recht auf denselben Begriff, wenn die jeweiligen Inhaber in unterschiedlichen Branchen tätig sind. Die Inhaberschaft von Marken richtet sich nach dem Standort, sie muss daher für die jeweiligen Länder gesondert erworben werden.
Bei Google AdWords ist es AdWords-Kunden erlaubt, Markenbegriffe als Keywords oder in Anzeigen zu verwenden. Da Google lediglich Werbeflächen für AdWords-Kunden anbietet, sind wir nicht in der Lage, Markenkontroversen zwischen AdWords-Kunden und Markeninhabern zu schlichten. Unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen legen fest, dass allein die AdWords-Kunden für die Keywords und Anzeigentexte, die bei Google erscheinen, verantwortlich sind. Google empfiehlt Markenzeicheninhabern, Kontroversen direkt mit den AdWords-Kunden beizulegen, vor allem da die AdWords-Kunden eventuell ähnliche Anzeigen auf anderen Websites geschaltet haben. Google ist jedoch bereit, berechtigte Beschwerden für Markeninhaber in beschränktem Maße selbst zu untersuchen. Die Markenrichtlinie von Google gilt nicht für Suchergebnisse, sondern nur für Anzeigen. Bei Bedenken zu Marken bezüglich Websites, die in den Suchergebnissen von Google angezeigt werden, sollte sich der Markeninhaber direkt mit dem Inhaber der Website in Verbindung setzen.
Google benötigt von Markeninhabern, die eine offizielle Beschwerde bezüglich einer Markenrechtsverletzung einreichen möchten, bestimmte Informationen. Welche Informationen benötigt werden, hängt von dem Land oder den Ländern ab, in dem bzw. in denen die Markenrechte des Inhabers bestehen. Eine detaillierte Liste der benötigten Informationen befindet sich auf der Google-Seite für Markenbeschwerden: http://www.google.de/tm_complaint.html
Nachdem Google alle erforderlichen Informationen vom Markeninhaber erhalten hat, werden dessen Forderungen geprüft und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Auf Verlangen des Markeninhabers kann dem AdWords-Kunden untersagt werden, bestimmte Marken im Anzeigentext zu verwenden. Falls der Markeninhaber in Ländern außerhalb Großbritanniens, Kanadas oder den USA Markenrechte an einem Begriff geltend macht, wird dem AdWords-Kunden möglicherweise verboten, je nach der Forderung des Markeninhabers bestimmte Marken entweder als Keywords oder im Anzeigentext zu verwenden. Wenn einem AdWords-Kunden die Verwendung einer Marke untersagt wurde, er jedoch die Ansprüche des Inhabers auf alleinige Nutzungsrechte bestreitet, empfehlen wir diesem Kunden, direkt mit dem Markeninhaber um die Verwendung der Marke zu verhandeln. Dem Markeninhaber bleibt das Recht vorbehalten, Dritten seine Zustimmung zur Verwendung des geschützten Begriffs zu erteilen. Vom Inhaber genehmigte Ausnahmen werden in unserem Markenverfahren berücksichtigt. In bestimmten Fällen entfernt Google beanstandete Anzeigen nicht. Beispielsweise kann bei Verwendung der Google-Option für weitgehend passende Keywords eine Anzeige bei verschiedenen Variationen eines Keyword-Begriffs geschaltet werden. Infolgedessen wird eine Anzeige möglicherweise bei einem Begriff gezeigt, der eine Variation des vom AdWords-Kunden verwendeten Keywords darstellt. Eine Anzeige wird von Google auch dann nicht entfernt, wenn die Suchanfrage, durch die die Schaltung der Anzeige ausgelöst wird, einen markenrechtlich geschützten Begriff enthält. Dies geschieht nur dann, wenn der markenrechtlich geschützte Begriff selbst als Keyword verwendet wird.
Wenn ein Markeninhaber bei Google eine Beschwerde bezüglich Markenrechten in Großbritannien, Irland, Kanada oder den USA einreicht, überprüft Google lediglich, ob in den betreffenden Anzeigen der markenrechtlich geschützte Begriff im Anzeigentext verwendet wird. Google deaktiviert in Reaktion auf eine Markenbeschwerde keine Keywords. Zur Einreichung einer Markenbeschwerde sind vom Markeninhaber in einem unterzeichneten Schreiben auf seinem Firmenbriefbogen sämtliche nachfolgend aufgeführten Informationen anzugeben:
Wenn ein Markeninhaber bei Google eine Beschwerde bezüglich Markenrechten in Ländern außerhalb Großbritanniens, Irlands, Kanadas oder der USA einreicht, überprüft Google, ob in den betreffenden Anzeigen der markenrechtlich geschützte Begriff im Anzeigentext oder als Keyword verwendet wird. Zur Einreichung einer Markenbeschwerde sind vom Markeninhaber in einem unterzeichneten Schreiben auf seinem Firmenbriefbogen sämtliche nachfolgend aufgeführten Informationen anzugeben:
Beschwerden über Markenrechtsverletzungen in Deutschland sind an folgende Anschrift zu richten: Google Ireland Ltd. Oder senden Sie das Dokument per Fax an: +49 (0)40 49219381 Oder per E-Mail an: "markenbeschwerden@google.com"
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Ziel: Informieren Sie sich über die Richtlinien zum Urheberrecht und die Geltendmachung von Ansprüchen aufgrund des Urheberrechts.
Das Urheberrecht ist ein gesetzlich zugeschriebenes Recht für einen Autor, Komponisten, Dramatiker oder Publisher auf alleinige Veröffentlichung, Produktion, Verkauf oder Verteilung von literarischen, musikalischen oder künstlerischen Arbeiten.
Die Richtlinie zum Urheberrecht von Google betrifft Website-Content und kann Anzeigen, Suchergebnisse und Nachrichten in Google Groups betreffen. Die Richtlinie von Google ist den Bestimmungen des Digital Millennium Copyright Act entnommen. Sobald ein Inhaber von urheberrechtlich geschütztem Material ein Formular mit den erforderlichen Informationen einreicht, untersucht Google den Anspruch in Übereinstimmung mit dem DMCA und entfernt gegebenenfalls das Material, das vermeintlich gegen das Urheberrecht verstößt. Gemäß des DMCA können Anzeigen aufgrund von Verstößen gegen das Urheberrecht entfernt werden. Eine Nichterteilung von Genehmigungen aufgrund von Urheberrechtsansprüchen kann über ein DMCA-Gegennotifikationsverfahren angefochten werden.
Damit Google vermeintliche Verstöße gegen das Urheberrecht untersuchen kann, benötigen wir vom Urheberrechtseigentümer folgende Informationen in einem unterzeichneten Brief auf Firmenpapier: Der Verwalter der betreffenden Website kann eine Gegennotifikation verfassen. Wenn wir eine Gegennotifikation erhalten, wird das betreffende Material erneut aufgenommen. Um bei uns eine Gegennotifikation einzureichen, müssen Sie ein schriftliches Dokument vorlegen, in dem die unten angegebenen Punkte enthalten sind. Senden Sie Ihren Brief an die Adresse, die unter "Verfahren bei Warenzeichenbeschwerden" unter Thema 1 aufgeführt ist. | ||||||||
Ziel: Machen Sie sich mit der Definition von unzulässigen Klicks vertraut und informieren Sie sich, welche Schritte Google unternimmt, um unzulässige Klicks auf AdWords-Anzeigen zu überwachen.
Unzulässige Klicks sind auf nicht legitime Weise generierte Klicks. Unzulässige Klicks können beispielsweise Folgendes umfassen: Wiederholte manuelle Klicks, Klicks durch Roboterprogramme, automatisierte Klick-Tools oder unzulässige Software. Unzulässige Klicks sollen häufig die Anzahl der Klicks bzw. die Aufwendungen eines Kunden sowie die Einnahmen eines Publishers künstlich erhöhen. Hier einige Quellen für unzulässige Klicks: Wir überwachen diese und andere Szenarien streng, damit die Kunden vor unzulässigen Klicks geschützt sind.
Die Sicherheit von Google AdWords-Kunden hat für Google höchste Priorität. Durch unsere unternehmenseigene Technologie werden Klicks und Impressionen analysiert, um festzustellen, ob diese einem bestimmten Muster entsprechen, wodurch Klicks eines Inserenten oder die Einnahmen eines Publishers künstlich in die Höhe getrieben werden könnten. Unser System soll die automatische Identifizierung von Klicks und Impressionen sicherstellen, die von Nutzern und automatisierten Robotern auf unzulässige Art und Weise generiert werden. Das System filtert derartige Klicks, bevor sie in Ihren Statistiken aufgezeichnet werden. Sollten Ihnen laut unseren Aufzeichnungen in den vergangenen zwei Monaten ungültige Klicks in Rechnung gestellt worden sein, schreiben wir Ihrem Konto einen entsprechenden Betrag gut. Google setzt drei leistungsfähige Tools zum Schutz Ihrer Klicks auf AdWords-Anzeigen ein: Erkennungs- und Filtertechniken: Jeder Klick auf eine AdWords-Anzeige wird von unserem System untersucht. Google untersucht zahlreiche Datenpunkte für jeden Klick, z. B. die IP-Adresse, die Uhrzeit des Klicks sowie alle doppelt auftretenden Klicks und zahlreiche weitere Klickmuster. Unser System analysiert dann diese Faktoren, um potenziell ungültige Klicks zu isolieren und auszufiltern. Erweiterte Überprüfungsmethoden: Google verwendet zahlreiche einzigartige und innovative Techniken zum Verwalten unzulässiger Klickaktivitäten. Details zu dieser Software können wir nicht offen legen. Wir arbeiten jedoch fortwährend an der Erweiterung und Verbesserung unserer Technologien. Das Google-Team: Neben den automatisierten Klickschutztechniken setzen wir ein Team von Experten ein. Unsere Experten verwenden spezielle Tools und Techniken zum Untersuchen einzelner Vorfälle ungültiger Klicks. Wenn unser System potenziell ungültige Klicks erkennt, untersucht ein Experte dieses Teams das entsprechende Konto, um wichtige Daten zur Quelle der potenziell ungültigen Klicks zu ermitteln. | ||||||||
Ziel: Informieren Sie sich über die möglichen Ursachen für einen Anstieg von Klicks und die Ursachen dafür, warum ein hohes Klickvolumen nicht notwendigerweise auf eine ungültige Klickaktivität hinweist.
Es gibt unterschiedliche legitime Ursachen für ein hohes Klickvolumen. Die folgenden Faktoren sind möglicherweise die Ursache für einen Anstieg der Klicks: Verhalten der Konkurrenten: Ein Konkurrent kann die Schaltung seiner Anzeige beendet haben. In diesem Fall erhält Ihre Anzeige unter Umständen mehr Klicks. Google-Werbenetzwerk: Ein Anstieg der Impressionen ist zu beobachten, wenn Ihre Anzeigen erst vor kurzem für die Schaltung in den Such- und Content-Websites und -Produkten im Google-Werbenetzwerk genehmigt wurden, wenn Sie erst seit kurzem das Google-Werbenetzwerk nutzen oder neue Websites - für die Ihre Anzeigen relevant sind - Mitglied in unserem Content-Werbenetzwerk werden. Ihre Anzeigen können insbesondere einen unerwarteten Anstieg an Klicks aufweisen, wenn sie auf einer Website mit einer großen Besucherzahl geschaltet werden. Wenn Sie beispielsweise eine Anzeige für Schlankheitsprodukte schalten und die Online-Version der New York Times eine Artikelserie zum Abnehmen startet, erhalten Sie unter Umständen eine erheblich höhere Anzahl an Impressionen und Klicks. Weitere Informationen zu unserem Such- und Content-Werbenetzwerk finden Sie unter Anzeigenverteilung. Saisonale Schwankungen: Häufig ist eine Fluktuation von Klicks aufgrund von saisonalen Angeboten oder Sonderverkäufen zu beobachten. Keywords, die zu bestimmten Zeiten des Jahres häufiger eingegeben werden, werden auch zu höheren Klickvolumen führen, unabhängig davon, ob Sie den Content Ihres Kontos im Vorfeld entsprechend anpassen. Wenn Sie beispielsweise Grußkarten verkaufen, verzeichnen Sie eventuell ein höheres Klickvolumen vor bestimmten Feiertagen, auch wenn Sie keine Anzeigen für diese speziellen Feiertage geschaltet haben. Änderungen im Tagesbudget: Änderungen an Ihrem Tagesbudget oder Ihrem maximalen Preis-pro-Klick (Cost-per-Click - CPC) können zu einer erhöhten Anzahl an Klicks und Impressionen führen. Ein höherer maximaler CPC kann zu einer erhöhten Positionierung Ihrer Anzeige führen, sodass die Anzeige mehr Klicks auf Google.de und im Google-Werbenetzwerk erhält. Relevanz der Anzeige: Wenn Ihre Keywords sehr allgemein sind, erzielen Sie unter Umständen Klicks und Impressionen, die nur zu einer geringen Verkaufsrate führen. Informationen zu einer optimierten Schaltung Ihrer Anzeigen finden Sie in der Lektion zum Starten der Optimierung.
Auch wenn eine Anzeige mehrere Klicks von einer einzigen Quelle erhält, sind diese Klicks nicht notwendigerweise ungültig. Berücksichtigen Sie folgende Möglichkeiten, wenn Ihre Web-Protokolle mehrere Klicks von einer einzigen Quelle angeben: Internet Service Provider: Ein Internet-Provider (wie beispielsweise AOL, EarthLink oder Comcast) kann mehreren Nutzern identische IP-Adressen nach geografischen Gebieten zuweisen. Angebotsvergleiche: Einzelne Nutzer klicken möglicherweise mehrmals auf legitime Art und Weise auf Ihre Anzeige, um mehrere Angebote zu vergleichen oder auf Ihrer Website weitere Informationen einzuholen.
Sie können jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen, wenn Sie der Ansicht sind, dass Ihre Kampagne durch unzulässige Klicks beeinträchtigt wird:
Wenden Sie sich an uns, falls aus Ihren Kontoberichten hervorgeht, dass die Klickrate deutlich über dem normalen Nutzerverhalten liegt, oder Sie ein merkwürdiges Klickmuster feststellen. Wir verfügen über ein Team an Spezialisten, das unzulässige Klickaktivitäten für unsere Kunden untersucht. Geben Sie bitte folgende Informationen in Ihrer E-Mail an uns an, um die zeitintensive Untersuchung zu vereinfachen: Die Untersuchung kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld in dieser Angelegenheit. Sie erhalten nach drei bis fünf Werktagen eine Antwort. Falls Sie zusätzliche Informationen haben, lassen Sie uns diese bitte zukommen. Wir berücksichtigen die Angaben dann in unserer Überprüfung. | ||||||||
1c. Preisgestaltung und Platzierung |
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Ziel: In diesem Modul erhalten Sie Informationen zu den Kosten der Online-Werbung im Google AdWords-Programm. Sie erfahren, wie sich Ihr Tagesbudget, das CPC- oder CPM-Gebot und der Qualitätsfaktor auf Ihre Werbekosten auswirken.
Bei AdWords gibt es keine Mindestausgaben, sondern nur eine einmalige Aktivierungsgebühr. Sie legen eine Ausgabengrenze fest. Diese hängt von Ihren Werbezielen ab. Darüber hinaus zahlen Sie nur für Klicks bzw. Impressionen, die für Ihre Anzeige aufgezeichnet wurden. Sie steuern Ihre Kosten über:
Ihr Tagesbudget ist der Betrag, den Sie pro Tag für eine bestimmte Kampagne ausgeben möchten. Ihre Anzeigen werden entsprechend dem Tagesbudget Ihrer Kampagne so oft wie möglich geschaltet. In Ihrem AdWords-Konto sehen Sie Empfehlungen bezüglich Ihres Tagesbudgets. Dieses sollte Sie bei der Festlegung eines Tagesbudgets unterstützen, das zu einer höchstmöglichen Anzeigenpräsenz führt. Diese Empfehlungen basieren auf verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise bisherigen Daten zu Klicks für dieselben oder ähnliche Keywords, die Sie für Ihre Anzeigen ausgewählt haben, und anderen Faktoren. Falls Ihr Tagesbudget unter dem von AdWords empfohlenen Betrag liegt, werden Ihre Anzeigen unter Umständen nicht kontinuierlich geschaltet. In diesem Fall wird die Anzeigenschaltung über den gesamten Tag verteilt. Dadurch soll eine regelmäßige Anzeigenschaltung gewährleistet werden. Dieses gilt für die Standardeinstellung kontinuierliche Anzeigenschaltung . Die Festlegung des von uns empfohlenen Tagesbudgets ist optional. Sie entscheiden selbst, welches Tagesbudget Sie festlegen. Sie können das Tagesbudget Ihrer Kampagne auch beliebig oft ändern. Weitere Informationen über das Festlegen Ihres Tagesbudgets erhalten Sie im Modul Steuerung der Werbekosten.
In Kampagnen, die auf das Such-Werbenetzwerk ausgerichtet sind, legen Sie ein CPC-Gebot für jede Anzeigengruppe bzw. jedes Keyword in Ihrer Kampagne fest. Ihr CPC-Gebot bezieht sich auf den Höchstbetrag, den Sie für jeden Klick auf Ihre Anzeige zu zahlen bereit sind, wenn die Anzeige auf Google-Websites oder auf Websites im Google-Werbenetzwerk geschaltet wird. In Kampagnen, die auf das Content-Werbenetzwerk ausgerichtet sind, legen Sie entweder ein CPC-Gebot oder ein Preis-pro-1000-Impressionen-Gebot (Cost-per-1000-Impressions - CPM) für jede Anzeigengruppe, jedes Keyword oder jedes Placement in Ihrer Kampagne fest. Ein CPM-Gebot ist der Höchstbetrag, den Sie pro 1000 Impressionen Ihrer Anzeige zu zahlen bereit sind, wenn die Anzeige auf Google-Websites oder auf Websites im Google-Werbenetzwerk geschaltet wird. Das bedeutet, dass Ihnen Kosten entstehen, wenn Ihre Anzeige angezeigt wird, unabhängig davon, ob ein Nutzer auf die Anzeige klickt oder nicht.
Das Placement-Targeting wird im Modul Placement-Targeting ausführlicher erläutert. Preis-pro-1000-Impressionen-Gebote (Cost-per-1000-Impressions - CPM) stehen nicht für Kampagnen zur Verfügung, die auf das Such-Werbenetzwerk ausgerichtet sind.
CPM-Gebote sind für Kampagnen verfügbar, die nur auf das Content-Werbenetzwerk ausgerichtet sind.
Sie steuern Ihre Kosten, unabhängig davon, ob Sie das CPC- oder das CPM-Preismodell verwenden. Zudem unterstützt AdWords Sie mithilfe von AdWords Discounter und Smart Pricing dabei, Ihre Kosten auf den Mindestbetrag zu begrenzen. Weitere Informationen über diese Methoden erhalten Sie im Modul Steuerung der Werbekosten.
Die Qualität ist der wichtigste Faktor bei der Berechnung der Kosten für einen Klick auf Ihre keyword-bezogene Anzeige. Je höher der Qualitätsfaktor ist, desto geringer sind Ihre Kosten und desto besser die Anzeigenposition. Durch eine Optimierung Ihres Kontos können Sie unter Umständen Ihren Qualitätsfaktor erhöhen und den Preis-pro-Klick (Cost-per-Click - CPC) senken. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Modul Optimierungstipps. | |||||
Ziel: Der Anzeigenrang ist die Position Ihrer Anzeige auf einer Seite. In diesem Modul erfahren Sie, wie sich der Anzeigenrang auf Ihre Anzeige auswirkt und Sie Ihre Kosten gering halten können.
Die Anzeigenposition auf Seiten im Such- und Content-Werbenetzwerk basiert auf dem Anzeigenrang. Die Anzeige mit dem höchsten Anzeigenrang erscheint an erster Position auf der Seite. Die anderen Anzeigen folgen entsprechend.
Die Kriterien für den Anzeigenrang von Anzeigen auf Suchergebnisseiten (die immer nur keyword-bezogen sind) oder von keyword-bezogenen Anzeigen auf Content-Websites unterscheiden sich. Eine weitere Art von Kriterien bestimmt, ob eine ausschließlich placement-bezogene Anzeige auf dieser Anzeigenposition angezeigt wird.
Eine keyword-bezogene Anzeige wird auf einer Suchergebnisseite basierend auf dem Preis-pro-Klick-Gebot (Cost-per-Click - CPC) und dem Qualitätsfaktor des entsprechenden Keywords eingestuft. Dieser wird anhand der Klickrate (Click-through-Rate - CTR) bei Google, der Relevanz der Anzeige und des Keywords sowie anderer Relevanzfaktoren berechnet.
Eine keyword-bezogene Anzeige wird auf einer Content-Seite basierend auf dem Content-Gebot und dem Qualitätsfaktor eingestuft. Dieser wird anhand der bisherigen Leistung der Anzeige auf dieser und ähnlichen Websites, der Qualität Ihrer Zielseite sowie anderer Relevanzfaktoren berechnet. Dies gilt auch dann, wenn Sie in Ihrer Anzeigengruppe Placements ausgewählt haben und wenn Sie für das Content-Werbenetzwerk die Einstellung "Auf relevanten Seiten nur auf den Placements meiner Ausrichtung" festgelegt haben. Falls Ihre Anzeige mithilfe eines Keywords auf das Content-Werbenetzwerk ausgerichtet wird, findet die Formel für den keyword-bezogenen Qualitätsfaktor Anwendung.
Ist eine Anzeige nur placement-bezogen und enthält keine Keywords, wird sie geschaltet, sofern ihr Anzeigenrang höher ist als derjenige aller konkurrierenden Anzeigen. Sie wird als einzige Anzeige auf der Seite geschaltet. Der Anzeigenrang einer ausschließlich placement-bezogenen Anzeige auf der Grundlage von Preis-pro-1000-Impressionen-Geboten (Cost-per-1000-Impressions - CPM) wird durch ihr CPM-Gebot und ihren Qualitätsfaktor bestimmt, der von der Qualität Ihrer Zielseite abgeleitet wird. Bei einer ausschließlich placement-bezogenen Anzeige auf der Grundlage von CPC-Geboten wird bei der Erstellung des Qualitätsfaktors auch die Klickrate berücksichtigt.
Weitere Informationen zum Placement-Targeting (Ausrichtung auf Anzeigenplatzierung)
Hohe CPC- und CPM-Gebote, relevanter Anzeigentext, eine gute Klickrate und eine qualitativ hochwertige Zielseite führen zu einer höheren Anzeigenposition für alle Ihre Anzeigen. Bei der Ermittlung der Anzeigenposition Ihrer Anzeige ist die Relevanz ausschlaggebend. Daher kann Ihre Anzeige nicht allein aufgrund des Preises von der obersten Position ausgeschlossen werden. | |||||