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Lektion 2d: Verwenden unterschiedlicher Anzeigenformate

Grundlegendes zu Anzeigenformaten

Ziel: Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Anzeigenformate. Diese können Sie zusätzlich zu Textanzeigen wählen. Informieren Sie sich über erweiterte Textanzeigen.

Übersicht

Bisher haben wir über Textanzeigen gesprochen, das traditionelle und beliebteste Anzeigenformat auf Google. Zusätzlich zu Textanzeigen können Sie auch die folgenden Anzeigenarten erstellen:

  • Image-Anzeigen und animierte Anzeigen
  • Video-Anzeigen
  • Lokale Anzeigen
  • Handy-Anzeigen
Einige dieser Formate sind nur in bestimmten Regionen verfügbar. Wenn sie verfügbar sind, werden Sie in der Tabelle mit den Anzeigengruppendetails angezeigt. Zu dieser Tabelle gelangen Sie über die Registerkarte Variationen von Anzeigen. Melden Sie sich einfach in Ihrem Konto an, wählen Sie den entsprechenden Kampagnennamen aus und klicken Sie dann auf die Registerkarte Variationen von Anzeigen.

Innerhalb einer Anzeigengruppe können Sie mehrere Anzeigenformate verwenden. Wir empfehlen Ihnen jedoch, für jede Anzeigengruppe mindestens eine Textanzeige zu verwenden. Wenn Sie mehrere Anzeigenformate pro Anzeigengruppe verwenden, wird die relevanteste Anzeige auf einer Suchergebnis- oder Content-Seite geschaltet.

Vergewissern Sie sich, dass sich die Anzeige genau auf das angebotene Produkt und die angebotene Dienstleistung bezieht. Sie sollte zudem genau das beschreiben, was der Nutzer auf Ihrer Seite tun soll. Lesen Sie den Abschnitt Verfassung von Anzeigentexten mit einer bestimmten Zielausrichtung, um weitere Informationen zu verwendeten und bewährten Vorgehensweisen zu erhalten.

In der unteren Tabelle sehen Sie die Merkmale der einzelnen Anzeigenformate.

Content-Websites Such-Websites Placement-bezogene Kampagnen Keyword-bezogene Kampagnen Text-basiert Grafik-basiert
Textanzeigen X X X X X
Image-Anzeigen X X X X
Video-Anzeigen X X X X
Lokale Anzeigen X X X
Handy-Anzeigen X X X

Erweiterte Textanzeigen

Unter Umständen füllt Ihre Textanzeige eine ganze Anzeigenposition aus. Dies ist der Bereich auf einer Website, der für Anzeigen reserviert ist. In diesem Fall wird die Anzeige als eine erweiterte Textanzeige bezeichnet. Eine erweiterte Textanzeige wird nicht in einer Gruppe mit anderen Textanzeigen dargestellt. Sie füllt vielmehr den gesamten, für Anzeigen reservierten Platz aus.

Sie enthält die gleiche Anzahl an Zeichen. Es gelten die gleichen redaktionellen Richtlinien wie für eine normale Textanzeige. Schriftart und Layout werden jedoch vergrößert, um den Platz des gesamten Banners, der Box, des Skyscrapers oder der Position auszufüllen.

Jede Textanzeige kann als erweiterte Textanzeige auf Websites des Content-Werbenetzwerks von Google geschaltet werden. Erweiterte Textanzeigen werden nicht auf Suchergebnisseiten geschaltet. Dafür sind keine besonderen Einstellungen erforderlich. Eine Textanzeige wird nach Analyse des Preises, der Relevanz und anderer vergleichbarer Faktoren durch das AdWords-System automatisch als erweiterte Textanzeige dargestellt, wenn es sinnvoll erscheint, die entsprechende Anzeige als vollständigen Anzeigenblock zu verwenden.

 
 
Image-Anzeigen

Ziel: Erfahren Sie mehr über die Funktionen, den Erstellungsprozess und die Richtlinien für Image-Anzeigen.

Funktionen

AdWords-Image-Anzeigen sind grafische Anzeigen, die statisch (nicht animiert) oder animiert sein können. Diese Anzeigen werden auf ausgewählten Content-Websites (nicht auf Such-Websites) im Google-Werbenetzwerk geschaltet. Die ausgewählten Content-Websites müssen die Verwendung von Image-Anzeigen zulassen.

Image-Anzeigen kombinieren zwei Funktionen: Grafiken und die AdWords-Technologie zur Anzeigenausrichtung. Damit steht Kunden sowohl die Aussagekraft von Bildern als auch die genaue Zielausrichtung der Anzeigen auf den entsprechenden Content-Websites zur Verfügung.

Einbindung in die Kampagne

Image-Anzeigen sind sowohl für keyword-bezogene als auch für placement-bezogene Kampagnen verfügbar. Da Image-Anzeigen nur im Content-Werbenetzwerk geschaltet werden, muss für alle keyword-bezogenen Kampagnen die Anzeigenschaltung im Content-Werbenetzwerk von Google ausgewählt sein. Nur so können Image-Anzeigen geschaltet werden. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Kapitel Kampagneneinstellungen bearbeiten.

Wenn Sie Ihre Images über die Registerkarte Variationen von Anzeigen laden, sollten Sie ihnen beschreibende Namen geben. So können Sie Ihr Konto besser verwalten. Die Image-Namen sollten folgende Informationen enthalten:

  • Eine Beschreibung des Images
  • Den Kampagnennamen oder den Namen der Anzeigengruppe

Formate und Richtlinien

Statische Image-Anzeigen können als GIF-, JPG- und PNG-Dateien formatiert werden. Animierte Image-Anzeigen können als GIF und Flash formatiert werden. Image-Anzeigen sollten Ihre Website klar und genau repräsentieren. Sie sollten die einzigartigen Vorteile Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung hervorheben.

Beide Anzeigenformate können die folgenden Abmessungen haben:

  • 250 x 250 Square
  • 200 x 200 Small Square
  • 468 x 60 Banner
  • 728 x 90 Leaderboard
  • 300 x 250 Inline Rectangle
  • 336 x 280 Large Rectangle
  • 120 x 600 Skyscraper
  • 160 x 600 Wide Skyscraper
Weitere Informationen zu Formaten und Richtlinien für Image-Anzeigen finden Sie unter Redaktionelle Richtlinien für Image-Anzeigen. Allgemeine Informationen finden Sie in der Hilfe im Abschnitt zu Image-Anzeigen.

 
 
Video-Anzeigen

Ziel: Erfahren Sie mehr über die Funktionen, den Erstellungsprozess und die Richtlinien für Video-Anzeigen.

Funktionen

Video-Anzeigen sind Click-to-Play- oder In-Stream-Anzeigen. Diese Anzeigenart kann auf ausgewählten Content-Websites (nicht auf Such-Websites) im Google-Werbenetzwerk und auf Google Video geschaltet werden.

  • Click-to-Play-Video-Anzeigen werden mit einem statischen Startbild angezeigt. Nutzer klicken auf die Schaltfläche für die Wiedergabe oder das Startbild, um das Video innerhalb der Werbefläche anzusehen. Wenn ein Nutzer auf die Anzeige-URL im unteren Bereich der Video-Anzeige klickt oder auf die Anzeige klickt, während sie abgespielt wird, wird er automatisch auf die von Ihnen angegebene Website weitergeleitet.

  • In-Stream-Video-Anzeigen werden übertragen, während ein anderes Videos gezeigt wird - ähnlich wie TV-Werbung. Wie Click-to-Play-Anzeigen enthalten auch In-Stream-Anzeigen eine Anzeige-URL, die den Nutzer auf die angegebene Website weiterleitet, wenn er auf diese klickt.
Video-Anzeigen ermöglichen Ihnen die Interaktion mit dem Nutzer und wecken sein Interesse auf besondere Weise. Nutzer können beispielsweise die Lautstärke einstellen und das Video erneut abspielen.

Einbindung in die Kampagne

Video-Anzeigen sind sowohl für keyword-bezogene als auch für placement-bezogene Kampagnen verfügbar. Da Video-Anzeigen nur im Content-Werbenetzwerk geschaltet werden, muss für alle keyword-bezogenen Kampagnen die Anzeigenschaltung im Content-Werbenetzwerk von Google ausgewählt sein. Nur so können Video-Anzeigen geschaltet werden. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Kapitel Kampagneneinstellungen bearbeiten.

Im Rahmen des Preis-pro-Klick-Preismodells (Cost-per-Click - CPC) bezahlen Sie für Klicks, durch die Nutzer auf Ihre Website weitergeleitet werden. Sie zahlen nicht für Klicks auf das Startbild, das Video oder die Video-Wiedergabe. Im Rahmen des Preis-pro-1000-Impressionen-Preismodells (Cost-per-1000-Impressions - CPM) bezahlen Sie für Impressionen des Startbilds oder des In-Stream-Videos, wenn das Video wiedergegeben wird. Sie zahlen nicht für die Video-Wiedergabe.

Formate und Richtlinien

Google hostet und streamt Video-Feeds. Die Streaming-Technologie ist für alle Bandbreiten optimiert (Einwahl, DSL usw.). Das Video wird als Flash-Element ausgeführt. Daher müssen Nutzer keine zusätzliche Software installieren.

Nachfolgend finden Sie einige Tipps für die Erstellung einer Video-Anzeige:

  • Erstellen Sie ein aussagekräftiges und auffälliges Startbild. Das Startbild ist das Bild, das Nutzer vor der Videowiedergabe sehen.
  • Verwenden Sie kräftige, klare Farben. Dadurch werden Nutzer angeregt, auf die Wiedergabe zu klicken.
  • Beschreiben Sie in wenigen Worten Ihr Produkt, Ihren Service und/oder Ihr Unternehmen.
  • Verwenden Sie Handlungsaufforderungen, aus denen hervorgeht, dass Nutzer durch das Abspielen des Videos mehr erfahren. Dadurch erhöhen Sie die Wiedergaberate.
  • Erstellen Sie mehrere Video-Anzeigen mit verschiedenen Startbildern. Dadurch wird die Anzahl der möglichen Platzierungen Ihrer Anzeige erhöht.
  • Sorgen Sie dafür, dass das Video interessant bleibt. Halten Sie sich kurz. In der Regel fallen die Wiedergaberaten nach 45 Sekunden drastisch ab.
  • Machen Sie eindeutige Angebote.
  • Verwenden Sie die Schlüsselbotschaft am Videoanfang. Nutzer sehen sich unter Umständen nicht das gesamte Video an.
  • Geben Sie deutlich an, welche Schritte der Nutzer nach Videoende ausführen soll wie beispielsweise die Aufgabe einer Bestellung oder der Besuch Ihrer Website oder Ihres Geschäfts.
Weitere Informationen zu Formaten und Richtlinien für Video-Anzeigen finden Sie unter Redaktionelle Richtlinien für Video-Anzeigen. Allgemeine Informationen finden Sie in der Hilfe im Abschnitt zu Video-Anzeigen.

 
 
Lokale Anzeigen

Ziel: Erfahren Sie mehr über die Funktionen, den Erstellungsprozess und die Richtlinien für lokale Anzeigen.

Funktionen

Lokale AdWords-Anzeigen stehen mit einem bestimmten Standort in direkter Verbindung. Sie werden geschaltet, wenn ein Nutzer nach bestimmten Geschäften oder Dienstleistungen in der vom Kunden angegebenen Region sucht. Mit dieser Anzeigenart erreichen Sie Kunden vor Ort und machen Ihr Geschäft bei Kunden in der Region bekannt.

Wenn ein Nutzer z.B. nach Zahnärzten in San Francisco sucht, zeigt Goolge eine Liste von Zahnärzten in oder bei San Francisco an.

Lokale Anzeigen können an zwei Stellen geschaltet werden:

  • Auf Google Maps (maps.google.com)
  • Auf Google und anderen Websites im Google-Such-Werbenetzwerk.

Einbindung in die Kampagne

Lokale Anzeigen sind nur für keyword-bezogene Kampagnen verfügbar. Für diese Kampagnen muss die Anzeigenschaltung im Such-Werbenetzwerk (oder nur für die Google-Suche) aktiviert sein und auf eine bestimmte Region oder Stadt ausgerichtet sein. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Kapitel Kampagneneinstellungen bearbeiten.

Lokale Anzeigen sollten einem Unternehmensstandort innerhalb der Zielregion der Kampagne zugeordnet sein. Falls Ihre Kampagne beispielsweise auf Manchester ausgerichtet ist, können Sie keine lokalen Anzeigen für ein Unternehmen in London erstellen.

Damit lokale Anzeigen auch auf Google Maps und auf Such-Websites im Google-Werbenetzwerk geschaltet werden, ist Folgendes erforderlich:

  1. Erstellen Sie einen Brancheneintrag bei Google Maps.
  2. Erstellen Sie eine lokale AdWords-Anzeige.

Formate und Richtlinien

Das Format lokaler Anzeigen ist auf Google Maps und im Google-Such-Werbenetzwerk unterschiedlich:

  • Google Maps: Google Maps stellt für jede lokale Anzeige eine Markierung auf der Karte bereit. Wenn ein Nutzer auf den Anzeigentitel oder auf die Markierung auf der Karte klickt, wird auf der Karte ein Informationsfenster mit weiteren Informationen zum entsprechenden Unternehmen angezeigt. Klickt ein Nutzer auf die URL in der Anzeige oder im Informationsfenster, wird er zur Website des Kunden weitergeleitet.

  • Google und die Such-Websites im Google-Werbenetzwerk: Auf Google und auf Such- Websites im Google-Werbenetzwerk kann automatisch eine reine Textversion von lokalen Anzeigen geschaltet werden. Die Textversion enthält denselben Anzeigentext und dieselbe Anzeige-URL wie die erweiterte Anzeige auf Google Maps. Darüber hinaus wird eine fünfte Textzeile mit der Stadt (oder Region) des entsprechenden Unternehmens angezeigt.
Bei der Erstellung von lokalen Anzeigen sollten Sie die redaktionellen Richtlinien für Textanzeigen beachten. Weitere Informationen zu lokalen Anzeigen finden Sie in der Hilfe im Abschnitt Lokale Anzeigen.

 
 
Handy-Anzeigen

Ziel: Erfahren Sie mehr über die Funktionen, den Erstellungsprozess und die Richtlinien für Handy-Anzeigen.

Funktionen

Handy-Anzeigen sind kurze AdWords-Textanzeigen, die im Rahmen einer Suche auf einem Mobilgerät geschaltet werden. Mithilfe von Handy-Anzeigen können Nutzer auf Ihre Handy-Webseite geleitet oder mit Ihrem Geschäftstelefon verbunden werden.

Handy-Anzeigen werden auf Mobilgeräten geschaltet. Sie werden nicht auf Such- oder Content-Websites im Google-Werbenetzwerk geschaltet.

Einbindung in die Kampagne

Handy-Anzeigen sind nur für keyword-bezogene Kampagnen verfügbar. Kunden können pro Klick (wenn der Nutzer auf den Link für die Website klickt) oder pro Anruf bezahlen (wenn der Nutzer auf den Link "Anruf" klickt).

Handy-Anzeigen funktionieren nur bei Kampagnen, die auf Länder und Gebiete ausgerichtet sind. (Sie funktionieren nicht bei Kampagnen mit regionaler Ausrichtung.) Daher sollte Ihre Kampagne auf Länder oder Regionen ausgerichtet sein und geografisch ausgerichtete Keywords enthalten (z. B. Hamburg Pizza). So können Nutzer einwandfrei erkennen, wo sich das Geschäft oder das Produkt befindet. Weitere Informationen erhalten Sie im Kapitel Zielausrichtung auf Regionen und Städte.

Formate und Richtlinien

Handy-Anzeigen umfassen zwei Zeilen. Abhängig von der Anzeigensprache ist jede Zeile auf 12 oder 18 Zeichen begrenzt.

Sofern Nutzer auf Ihre Webseite geleitet werden sollen, wird Ihre Anzeige-URL in einer dritten Zeile angezeigt. Sollen potenzielle Kunden über das Telefon an Sie weitergeleitet werden, dann wird neben der Anzeige-URL ein Link für den Anruf angezeigt. Die Rufnummer Ihres Unternehmens muss auf einen Telefonanschluss im Zielland verweisen und darf keine gebührenpflichtige Servicenummer sein.

Weitere Informationen zu den Richtlinien für Handy-Anzeigen erhalten Sie unter Redaktionelle Richtlinien von Google AdWords für Handy-Anzeigen. Allgemeine Informationen erhalten Sie im Abschnitt zu Handy-Anzeigen in der AdWords-Hilfe.