|
|||||
3a. Anzeigenverteilung |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ziel: In dieser Lektion erfahren Sie, wie die Ausrichtung der Google-Suche, die kontextabhängige Werbung für Content-Seiten und die Website-bezogene Werbung funktionieren.
Über das Google-Werbenetzwerk können Sie Nutzer überall im Internet erreichen - über kleine Newsletter ebenso wie über große Suchmaschinen. Suchergebnisseiten stellen nur einen kleinen Prozentsatz (etwa 5 Prozent) aller im Internet angezeigten Seiten dar. Mithilfe der Anzeigenschaltung im Google-Werbenetzwerk können Sie kostengünstig Kunden in den verbleibenden 95 Prozent des Internets erreichen. Das Google-Werbenetzwerk besteht aus dem Such-Werbenetzwerk und dem Content-Werbenetzwerk. Zu dem Such-Werbenetzwerk gehören Google sowie andere Such-Websites wie Ask.com. Das Content-Werbenetzwerk umfasst beispielsweise Google Mail, Newsletter und HowStuffWorks. Insgesamt bestehen das Such- und das Content-Werbenetzwerk also aus Tausenden von Content- und Such-Websites, auf denen zielorientierte Google-Anzeigen veröffentlicht werden. Hier sehen Sie weitere Websites , auf denen Ihre Anzeige erscheinen könnte. Standardmäßig sind alle keyword-bezogenen AdWords-Kampagnen im gesamten Google-Werbenetzwerk aktiviert. Dieses umfasst die Google-Suche, Websites im Such-Werbenetzwerk und das Content-Werbenetzwerk (mit der Option "Relevante Seiten im gesamten Werbenetzwerk" als Einstellung). Sie können das Such- oder Content-Werbenetzwerk jederzeit auf der Seite Kampagneneinstellungen bearbeiten aktivieren bzw. deaktivieren. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an > Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben der Kampagne, die Sie bearbeiten möchten > Klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen bearbeiten > Aktivieren oder deaktivieren Sie die Kontrollkästchen unter dem Abschnitt "Netzwerke und Gebote" > Klicken Sie auf Änderungen speichern.
Anzeigen für Suchergebnisseiten erscheinen auf den Suchergebnisseiten von Google.de sowie auf Websites im Google-Suchnetzwerk. Anzeigen, die auf diesen Seiten geschaltet werden, erscheinen neben den Suchergebnissen und sind stets auf die jeweilige Suchanfrage abgestimmt. Wenn das Keyword des Inserenten mit dem Suchbegriff des Nutzers übereinstimmt, wird die Anzeige des Inserenten unter Umständen angezeigt. Inserenten können ihre Werbung auf Suchergebnisseiten optimieren, indem Ausdrücke, ausschließende Übereinstimmungen, weitgehend passende Übereinstimmungen oder andere Google AdWords-Funktionen verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Keyword-Übereinstimmung.
Content-bezogene Werbung wird verwendet, um keyword-bezogenen Anzeigen Websites im Content-Werbenetzwerk zuzuordnen. Das AdWords-System analysiert den Content und das Thema der Website. Hierbei werden Faktoren wie Text, Sprache, Linkstruktur und Seitenstruktur berücksichtigt. Mithilfe dieser Faktoren ermittelt Google die zentralen Themen der Website und richtet die AdWords-Anzeigen auf die Seite nach den vom Kunden ausgewählten Keywords und der Ausrichtung auf Zielsprachen und Zielregionen aus. Folglich bieten content-bezogene Anzeigen hilfreiche Informationen für den Nutzer und sprechen ein an Ihrer Werbebotschaft interessiertes Zielpublikum an. Content-bezogene Anzeigen können mithilfe der im AdWords-Konto vorhandenen Funktion zum Ausschließen von Websites optimiert werden. Mit dem Tool zum Ausschließen von Websites können Sie festlegen, dass Ihre Anzeigen auf bestimmten Arten von Websites nicht geschaltet werden sollen. Hierzu zählen unter Umständen Websites der Konkurrenz, Websites mit geringen Conversion-Raten oder Websites, die Ihren Interessen widersprechen. Weitere Informationen zum Ausschließen von Websites erhalten Sie im Modul Tool zum Ausschließen von Websites. Sie können jetzt auch keyword-bezogene und website-bezogene Kampagnen in derselben Anzeigengruppe verwenden. Auf diese Weise können Sie bestimmte Content-Websites festlegen, auf denen (basierend auf Ihren Keywords) Ihre Anzeigen geschaltet werden sollen, und Sie können effizienter Gebote abgeben, wenn ein passendes Keyword auf einer Zielwebsite gefunden wird. Weitere Informationen zur gemeinsamen Verwendung von keyword-bezogener und placement-bezogener Werbung erhalten Sie im Modul Zusammenwirken von Keywords und Placements.
Die Sprachverarbeitungsfunktionen von Google können Begriffe entschlüsseln, die andernfalls verwirrend sein könnten. Wenn eine Seite beispielsweise den Begriff "Java" erwähnt, analysiert unser System den Kontext, um zwischen dem Kaffee, der Programmiersprache und der indonesischen Insel zu unterscheiden. Unter Verwendung derselben Technologie ermittelt das AdWords-System sensible Themen und verhindert das Schalten von unangebrachten Anzeigen, wie beispielsweise im Falle von Meldungen über Katastrophen in den Nachrichten. Google aktualisiert sein System kontinuierlich anhand der neuesten Analyse aller Websites in unserem Content-Netzwerk, sodass die Anzeigen stets für den Content der Seite relevant sind, auch wenn sich der Content der Seite ändert. Es bestehen viele Möglichkeiten, kontextabhängige Anzeigen zu formatieren, je nach dem Erscheinungsbild und der Gestaltung der Publisher-Website können sie auf die übrige Webseite abgestimmt werden. AdWords-Anzeigen werden immer klar als auf Werbung bezogene Links gekennzeichnet.
Wir bewerten den Erfolg Ihrer Anzeige von Fall zu Fall je nach der Website, auf der Ihre Anzeige erscheint. Der Erfolg Ihrer Anzeigen auf einer Content-Website beeinflusst den Rang Ihrer Anzeigen auf einer Suchergebnisseite in keiner Weise. Klicks durch Content-Targeting bedeuten im Allgemeinen zusätzliche potenzielle Kunden für Sie, ohne den Erfolg Ihrer Kampagne zu gefährden. Darüber hinaus verwendet Google für Klicks im Content-Werbenetzwerk die Smart Pricing-Technologie. Anzeigen im Content-Werbenetzwerk erzielen in einigen Fällen niedrigere Conversion-Raten als Anzeigen auf Suchergebnisseiten. Um dieses Missverhältnis auszugleichen, reduziert Smart Pricing automatisch die Kosten für Klicks auf Content-Websites. Unter Umständen stellen Sie fest, dass Sie mit Anzeigen auf Content-Websites mehr Geschäftsanfragen erhalten oder einen höheren Return on Investment (ROI) erzielen als mit Anzeigen auf Such-Websites (oder umgekehrt). In diesem Fall können Sie nun auf Anzeigengruppenebene oder auf Kampagnenebene Content-Gebote aktivieren. Mit Content-Geboten können Sie separate Preise für die Anzeigenschaltung auf Such-Websites und auf Content-Websites festlegen. Weitere Informationen zu Smart Pricing und Content-Gebote erhalten Sie im Modul Steuerung der Werbekosten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ziel: Beschäftigen Sie sich eingehender mit content-bezogener Werbung, indem Sie sich mit den wichtigsten Unterschieden zwischen der Darstellung von Anzeigen für Content und für die Suche in AdWords befassen. Anschließend erhalten Sie weitere Informationen zu Strategien für die Erstellung und Überwachung einer content-bezogenen Kampagne.
Sie haben bereits einige der grundlegenden Unterschiede zwischen content-bezogenen Anzeigen und such-bezogenen Anzeigen kennengelernt (im Kapitel Google-Werbenetzwerk). Der wesentliche Unterschied ist, dass content-bezogene Anzeigen nur auf Content-Seiten und -Websites, such-bezogene Anzeigen dagegen auf Such-Websites angezeigt werden. Allerdings interpretiert AdWords auch die Keywords jeweils anders. Bei content-bezogener Werbung werden in AdWords die Themen der Keywords in einer Anzeigengruppe herangezogen, damit die Anzeige für relevanten Content erscheint. Stimmen die Keyword-Themen mit dem Thema des Contents überein, erscheint Ihre Anzeige möglicherweise. Bei der such-bezogenen Werbung kann Ihre Anzeige basierend auf den von Ihnen ausgewählten Keywords und deren Übereinstimmung mit dem Suchbegriff eines Nutzers angezeigt werden. Da die Keywords auf unterschiedliche Weise analysiert werden, empfiehlt es sich, zwei separate Kampagnen zu erstellen: eine für die Suche und eine für den Content. So können Sie jede Kampagne nach unterschiedlichen Zielen strukturieren. Im Folgenden werden einige der wesentlichen Unterschiede zwischen such-bezogener und content-bezogener Werbung aufgeführt. Berücksichtigen Sie diese Konzepte beim Erstellen Ihrer Kampagnen. *Hinweis: CPM-Gebote stehen nicht für Kampagnen zur Verfügung, die auf das Such-Werbenetzwerk ausgerichtet sind. Bei Kampagnen, die auf das Such-Werbenetzwerk ausgerichtet sind, steht nur das CPC-Preismodell zur Verfügung.
Wie wird eine keyword-bezogene Kampagne speziell für Content erstellt? Beginnen Sie mit den Grundlagen. Strukturieren Sie dementsprechend Ihre Kampagne anhand eines Kampagnenziels (Details erhalten Sie unter Strukturieren Ihres Kontos). Erstellen Sie dann Anzeigengruppen zu einem gemeinsamen Thema und wählen Sie einige passende allgemeine Keywords aus. Anders als bei der Werbung per Suchmaschine, bei der die Keywords einzeln berücksichtigt werden, sollten bei der content-bezogenen Werbung die Keywords unter einem gemeinsamen Thema zusammengefasst werden. Kampagnenstrategie: Wie bereits beschrieben, erstellen Sie eine separate Kampagne, sofern die Ausrichtung auf das Content-Werbenetzwerk erfolgen soll. Erstellen Sie dazu in Ihrem Konto eine neue Kampagne mit Keywords. Wechseln Sie dann zur Seite Kampagneneinstellungen bearbeiten und suchen Sie den Abschnitt "Netzwerke und Gebote". Wählen Sie "Das Content-Werbenetzwerk" und "Relevante Seiten im gesamten Werbenetzwerk" aus. Stellen Sie dabei wie immer sicher, dass Sie einen Preis festlegen, den Sie aufbringen können, und dass die Ausrichtung nur auf Zielregionen und Zielsprachen erfolgt, auf die sich Ihre Dienstleistungen beziehen. Anzeigengruppenstrategie: Erstellen Sie mindestens drei Anzeigengruppen zu unterschiedlichen Themen pro Kampagne. Dies dient dazu, die Zugriffszahlen auf Ihre Website zu erhöhen, indem der gesamte Markt abgedeckt wird, auf den sich Ihre Produkte oder Dienstleistungen beziehen. Erstellen Sie z. B. eine Anzeigengruppe genau für das Produkt oder die Dienstleistung, das bzw. die Sie anbieten, eine zweite Anzeigengruppe für ähnliche Produkte oder Dienstleistungen und eine dritte Anzeigengruppe gemäß den demografischen Merkmalen Ihrer Zielgruppe. Erstellen Sie dann eine Keyword-Liste, die zu den Themen der einzelnen Gruppen passt. Es ist nützlich, allgemeine und spezifische Keywords aufzunehmen. Erstellen Sie schließlich verschiedene Anzeigen für jede Anzeigengruppe. Versuchen Sie, unterschiedliche Anzeigenformate zu mischen, z. B. Textanzeigen mit Image-Anzeigen. Damit der Zusammenhang erhalten bleibt, wählen Sie für jede Anzeige in einer bestimmten Anzeigengruppe dieselbe Ziel-URL aus. Im folgenden Beispiel wird dargestellt, wie eine Tierhandlung ihr Konto strukturieren könnte, um mehr Artikel für Hunde zu verkaufen. Anzeigengruppe 3: Zielgruppenbezogenes Thema (Hundebesitzer) Keywords Keywords Keywords
Die Überwachung der Leistung von Anzeigen ist wichtig, um herauszufinden, was funktioniert und was nicht. Mit den richtigen Daten können Sie fundiertere Entscheidungen über die Anpassung Ihrer Aussagen, Keywords und Gebote für den größtmöglichen Erfolg treffen. Starten Sie den Bericht zur Anzeigenplatzierung (Placement Performance Report - PPR), um herauszufinden, welche Leistung Ihre Anzeigen auf verschiedenen Seiten im Content-Werbenetzwerk bringen. Dieser Bericht umfasst Leistungsstatistiken für Ihre Anzeigen auf bestimmten Domains und URLs im Content-Werbenetzwerk. Sie erhalten Informationen dazu, wo Ihre Anzeige gezeigt wird, sowie den CPC und die Gesamtanzahl der Klicks und Impressionen von den Websites, auf denen Ihre Anzeigen erscheinen. Bevor Sie den Bericht erstellen, implementieren Sie Conversion Tracking von Google oder Google Analytics — zwei kostenlose Programme, die Sie in Ihrem Konto abrufen können. Conversion-Daten bieten meist den besten Einblick in die Leistung Ihrer Anzeigen auf einer bestimmten Website.
So erstellen Sie einen PPR-Bericht:
Nachfolgend finden Sie einige Tipps für die Analyse eines PPR-Berichts:
| ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
3b. Placement-Targeting |
||||
Ziel: Informieren Sie sich, wie placement-bezogene Kampagnen funktionieren.
Placement-Targeting ist eine Alternative zu herkömmlichen keyword-bezogenen Kampagnen von AdWords. Diese kann mit keyword-bezogenen Kampagnen verwendet werden, um die von Ihnen ausgewählte Zielgruppe besser zu erreichen. Mithilfe von Placement-Targeting können Kunden einzelne Websites aus dem Content-Werbenetzwerk von Google oder bestimmte Bereiche dieser Websites auswählen, auf denen ihre Anzeigen erscheinen sollen.
Placement-Targeting bietet den Kunden folgende Möglichkeiten:
Das Erstellen einer Kampagne mit Placements bietet sich häufig für Kunden an, die eine Marke oder ein neues Produkt in einer bestimmten Zielgruppe bekannt machen möchten. Mithilfe von Placements können Sie genau die Websites festlegen, auf denen Ihre Anzeigen geschaltet werden sollen.
Durch die Kombination von Placements mit Keywords in derselben Anzeigengruppe können Kampagnen im Content-Werbenetzwerk noch weiter optimiert werden. Mithilfe Ihrer Keywords wird bestimmt, wo Ihre Anzeigen im Content-Werbenetzwerk erscheinen können, und mithilfe Ihrer Placements können Sie Ihr Gebot für bestimmte Placements erhöhen oder die Schaltung Ihrer Anzeigen auf von Ihnen ausgewählte Placements einschränken und festlegen, dass die Anzeigen auf diesen Placements nur erscheinen, wenn sie Ihren Keywords entsprechen.
Falls Sie nicht sicher sind, ob sich Placement-Targeting für Sie eignet, können Sie separate Kampagnen erstellen, die nur Placements enthalten, oder separate Anzeigengruppen mit Placements und Keywords. Überprüfen Sie dann die Ergebnisse, um zu ermitteln, welche Variante vorzuziehen ist.
Weitere Informationen zum Zusammenwirken von Placements und Keywords
Placement-bezogene Kampagnen können Textanzeigen und andere Anzeigenformate (z. B. Image- und Video-Anzeigen) verwenden und entsprechen in ihrem Erscheinungsbild den standardmäßigen, keyword-bezogenen Anzeigen. Eine placement-bezogene Anzeige füllt jedoch immer die gesamte Anzeigenposition auf einer Webseite für Werbung reservierten Platz aus. Auf einer Content-Seite kann somit nur eine placement-bezogene Anzeige geschaltet werden. Eine Textanzeige wird durch das erweiterte Textformat so vergrößert, dass sie die gesamte Position ausfüllt. Beispiele für das Anzeigenlayout auf einer Website im Content-Werbenetzwerk erhalten Sie auf der Seite Anzeigenformate. | ||||
Ziel: Informieren Sie sich über die Schritte zum Erstellen einer neuen Kampagne mit Placements, auf denen Ihre Anzeigen geschaltet werden können.
Wenn Sie in Ihrem AdWords-Konto eine neue Kampagne erstellen, haben Sie die Möglichkeit, entweder mit Keywords oder mit Placements zu beginnen. Unabhängig davon, wie Sie sich entscheiden, beginnen Sie in jedem Fall auf der Seite "Kampagnenzusammenfassung". Melden Sie sich in Ihrem AdWords-Konto an, klicken Sie dann auf die Registerkarte Kampagnenverwaltung und anschließend auf den Link Neue Online-Kampagne. Es wird Ihnen dann ein Dropdown-Menü mit den Optionen "Mit Keywords beginnen" oder "Mit Placements beginnen" angezeigt.
Der Erstellungsprozess ist für beide Optionen ähnlich. Beginnen Sie allerdings mit Placements, dann werden Sie einige Unterschiede im Vergleich zum Beginn mit Keywords feststellen:
Das Placement-Tool wird beim Erstellen einer neuen Kampagne oder Anzeigengruppe mit Placements angezeigt, oder wenn Sie auf den Link Placements hinzufügen auf der Registerkarte "Placements" einer vorhandenen Kampagne klicken. Mithilfe des Placement-Tools können Sie festlegen, auf welchen Websites und anderen Placements im Content-Werbenetzwerk Ihre Anzeige erscheinen soll.
Das Placement-Tool bietet vier Möglichkeiten zum Auswählen von Placements:
Klicken Sie neben allen Placements, auf denen Sie Ihre Anzeige schalten möchten, auf Hinzufügen. Die ausgewählten Placements werden nach rechts in die Liste "Ausgewählte Placements" verschoben. Klicken Sie zum Speichern der Placements in Ihrer Anzeigengruppe auf die Schaltfläche Ausgewählte Placements hinzufügen. Damit Ihre Anzeige immer den relevantesten Placements zugeordnet werden kann, empfehlen wir Ihnen, alle vier Methoden zu verwenden. | ||||
Ziel: Informieren Sie sich über die Funktionsweise des Preis-pro-1000-Impressionen-Preismodells (Cost-per-1000-Impressions - CPM) und über den Wettbewerb zwischen CPM-Anzeigen und Preis-pro-Klick-Anzeigen (Cost-per-Click - CPC).
Im Content-Werbenetzwerk können Sie auf zwei Arten Gebote für Werbeflächen abgeben: über das klassische Preis-pro-Klick-Preismodell (Cost-per-Click - CPC) oder das Preis-pro-1000-Impressionen-Preismodell (Cost-per-1000-Impressions - CPM).
Beim CPM-Preismodell legen Sie einen maximalen Preis fest, den Sie pro 1000 Impressionen bzw. Seitenzugriffen, die Ihre Anzeige auf eine bestimmten Website erzielt, zu zahlen bereit sind. Somit wird Ihnen jede Anzeigenschaltung in Rechnung gestellt, unabhängig davon, ob ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt.
Ebenso wie bei keyword-bezogenen Anzeigen im Such-Werbenetzwerk verringert AdWords automatisch den tatsächlichen CPM auf den für die Anzeigenschaltung auf einer bestimmten Position im Content-Werbenetzwerk erforderlichen Mindestpreis. In vielen Fällen zahlen Sie einen Preis, der unter Ihrem CPM-Gebot liegt.
Das CPM-Preismodell kann sowohl mit Keywords als auch mit Placements verwendet werden. Es ist nur für Kampagnen verfügbar, die auf das Content-Werbenetzwerk ausgerichtet sind.
Es kann nicht für Kampagnen verwendet werden, die auf das Such-Werbenetzwerk ausgerichtet sind.
Unter Umständen nehmen eine Anzeige mit CPC-Preismodell und eine Anzeige mit CPM-Preismodell an der gleichen Auktion teil. In diesem Fall wird bei AdWords das System des effektiven CPM (eCPM) verwendet, um die Anzeigen zu vergleichen und einen Anzeigenrang festzulegen. Für Anzeigen mit CPC-Geboten berücksichtigt das AdWords-System das Gebot der Anzeigen, ihre Klickrate (Click-through-Rate - CTR) und sonstige Relevanzfaktoren über 1000 Impressionen. Daraus ergibt sich der eCPM einer Anzeige oder der tatsächliche Preis-pro-1000-Impressionen. Für alle verfügbaren Anzeigenpositionen werden die eCPMs von Anzeigen mit dem CPC-Preismodell untereinander und mit den Geboten der infrage kommenden Anzeigen mit CPM-Geboten verglichen. Die Anzeige mit dem höchsten Rang wird für die betreffende Position ausgewählt und geschaltet. Eine Image-Anzeige muss einen höheren Rang als den eCPM der erfolgreichsten der vier keyword-bezogenen Textanzeigen einnehmen, um den Anzeigenplatz zu erhalten. Der AdWords Discounter beobachtet den Wettbewerb um die Positionierung der Anzeigen. Unabhängig von dem für die Position gewählten Anzeigentyp wird mithilfe des AdWords Discounters sichergestellt, dass für die tatsächlich geschaltete Anzeige nur der Betrag berechnet wird, der erforderlich ist, um die Position oberhalb der nächstplatzierten Anzeige beizubehalten.
Weitere Informationen zum AdWords Discounter erhalten Sie im Modul Steuerung der Werbekosten. | ||||
3c. Ausrichtung auf Zielsprachen und Zielregionen |
||||||||||||
Ziel: Weitere Informationen über die Vorgehensweise, wie das Google-System den Standort und die Sprache eines Nutzers auf Basis der Google-Domain, der Anfrageanalyse, der IP-Adresse und der Spracheinstellungen ermittelt.
Ihre Anzeigen werden auf Grundlage der ausgewählten Zielsprache und Zielregion auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet. Mithilfe dieser Einstellungen kann AdWords sicherstellen, dass Ihre Anzeige für die gewünschte Zielgruppe geschaltet wird. Für Suchanfragen auf Google oder im Google-Werbenetzwerk erfolgt die Anzeigenschaltung auf Basis der folgenden Nutzer-Einstellungen:
Google verfügt über mehr als 100 länderspezifische Domain-Erweiterungen, für die AdWords-Anzeigen geschaltet werden können. Bei der Domain handelt es sich um das Suffix, das auf eine Webadresse folgt, z. B. .com, .fr und .es. Google.com richtet sich an Nutzer in den USA, Google.fr an französische Nutzer und Google.es an Nutzer in Spanien. Nach einer Suchanfrage auf einer Google-Domain schaltet AdWords Anzeigen auf Basis der verwendeten Domain. Für einen Nutzer, der sich in Spanien befindet und auf Google.fr sucht, werden auf Frankreich ausgerichtete AdWords Anzeigen geschaltet.
Mithilfe der Anfrageanalyse kann Google im Rahmen der Suchanfrage ermitteln, ob Anzeigen eingeblendet werden sollen, die auf eine bestimmte Region oder Stadt ausgerichtet sind. Falls ein Nutzer in Köln z. B. Hotels in Berlin sucht, werden Anzeigen eingeblendet, die auf Berlin ausgerichtet sind. Diese Suchfunktion gilt nur für Anzeigen, die auf bestimmte Gebiete ausgerichtet sind.
Google kann unter Umständen die IP-Adresse eines Nutzers identifizieren, um den Standort des Nutzers annäherungsweise zu ermitteln. Eine IP-Adresse ist eine eindeutige Nummer. Diese wird allen Computern zugeordnet, die mit dem Internet verbunden sind (z.B. 10.32.20.135). Eine IP-Adresse wird dem Nutzer automatisch vom Internetanbieter zugewiesen. Die IP-Adresse wird nur verwendet, um regional (Region und Stadt) ausgerichtete oder benutzerdefinierte Anzeigen anzuzeigen oder wenn ein Nutzer an einem beliebigen Standort eine Suchanfrage auf Google.com durchführt.
Über den Link Einstellungen auf der Google-Startseite können Nutzer die Sprache für ihre Google-Suche auswählen. Nachdem ein Nutzer eine Sprache eingestellt hat, zeigt Google nur auf die ausgewählte Sprache ausgerichtete Anzeigen an. Falls der Nutzer keine Sprache einstellt, wird die standardmäßige Spracheinstellung durch die Google-Domain (z.B. Google.fr) festgelegt (in diesem Fall also Französisch). Unter Umständen hat ein Nutzer Spanisch als Sprache eingestellt. In diesem Fall werden Anzeigen angezeigt, die auf Spanischsprachige ausgerichtet sind. Google übersetzt keine Anzeigen. Eine auf Englisch geschriebene Anzeige, die auf das spanischsprachige Gebiet ausgerichtet ist, wird auf Englisch angezeigt. Die Sprache der Zielregion spielt hierbei keine Rolle. | ||||||||||||
Ziel: Eine Übersicht über die unterschiedlichen Optionen für die Ausrichtung auf Zielsprachen und Zielregionen. Hier erfahren Sie, wie Sie diese Optionen in einer neuen oder bestehenden Kampagne anwenden können.
Wenn Sie eine neue Kampagne in Ihrem AdWords-Konto erstellen, müssen Sie eine Ausrichtung auf Zielsprachen und Zielregionen auswählen. Folgende Optionen stehen zur Auswahl:
Neue Kampagne So wählen Sie die Zielsprachen und Zielregionen für eine neue Kampagne aus:
So ändern Sie die Zielsprache und Zielregion für eine bestehende Kampagne:
| ||||||||||||
Ziel: Im Folgenden wird dargestellt, wie Sie eine breite Zielgruppe durch Ausrichtung auf eine oder mehrere Sprachen und Länder erreichen. Sie können Ihre Kampagnen so anpassen, dass Sie eine internationale Zielgruppe erreichen.
Mit der Ausrichtung auf Zielsprachen können Sie eine Zielgruppe erreichen, in der eine oder mehrere Sprachen gesprochen werden. In vielen Zielregionen werden viele unterschiedliche Sprachen gesprochen. Die Ausrichtung auf Zielsprachen bietet daher eine optimale Möglichkeit, Nutzer zu erreichen, auch wenn sie sich nicht in den Gebieten aufhalten, in denen diese Sprache eigentlich gesprochen wird. Falls Sie beispielsweise spanische Bücher verkaufen, können Sie Ihre Anzeigen auf die spanische Sprache ausrichten. Wird über eine der oben genannten Methoden ein Spanisch sprechender Nutzer ermittelt (Zielausrichtung der AdWords-Anzeigen auf bestimmte Nutzer ), wird die entsprechende Anzeige geschaltet. Wir empfehlen, dass Sie die Anzeige auf die Sprache ausrichten, in der sie geschrieben ist. Eine in englischer Sprache verfasste Anzeige sollte auf englischsprachige Nutzer ausgerichtet werden. Google übersetzt Ihre Anzeige nicht für Sie.
Unter Umständen möchten Sie eine große Zielgruppe ansprechen bzw. Ihre Produkte oder Dienstleitungen in einem oder mehreren Zielländern oder Zielgebieten anbieten. In diesem Fall sollten Sie die Ausrichtung auf Zielregionen wählen. Sofern Sie über ein weltweit operierendes Unternehmen verfügen, ist es wahrscheinlich sinnvoll, alle Zielländer und Zielgebiete mit einzuschließen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeigen weltweit präsent sind. Häufig möchten neue Kunden ihre Werbung auf sämtliche Zielländer und Zielgebiete ausrichten. Sie hoffen so, ihre Reichweite erhöhen zu können. Dabei werden jedoch unter Umständen auch Nutzer erreicht, die die Sprache Ihrer Anzeige oder Website nicht verstehen. So generierte Klicks verursachen eine niedrigere Qualität der Anzeige.. Sie sollten sich folgende Fragen stellen, um einzuschätzen, auf welche Personen und welche geografischen Bereiche Sie Ihre Anzeigen ausrichten sollten:
Im Fall einer internationalen Ausrichtung richten Sie die Anzeigen auf mehr als eine Zielsprache und Zielregion aus. Sofern Sie eine internationale Zielgruppe ansprechen, sollten Sie Ihre Kampagnen und Anzeigengruppen logisch strukturieren. Eine gute Vorgehensweise ist es, Ihre Kampagnen nach Ländern (z.B. Deutschland) zu strukturieren und benennen. Unterteilen und benennen Sie Ihre Anzeigengruppen nach Produktgruppen wie beispielsweise Kaffeeprodukte und Teeprodukte. Anschließend passen Sie die Keywords und den Anzeigentext an die gewünschte Zielgruppe an. Stellen Sie sicher, dass die Keyword-Liste und der Anzeigentext in jeder Anzeigengruppe in der gleichen Sprache verfasst sind. Damit wird gewährleistet, dass die Anzeige in der Sprache geschaltet wird, in der auch das Keyword eingegeben wurde. Für einen Nutzer, der beispielsweise ein Keyword auf Japanisch eingibt, wird eine japanische Anzeige geschaltet.
Mit AdWords können Sie Anzeigentexte mit Double-Byte-Zeichen verwenden, die beispielsweise in vielen ostasiatischen Sprachen verwendet werden. Für Double-Byte-Zeichen bestehen allerdings besondere Bedingungen. Double-Byte-Zeichen benötigen fast den doppelten Platz in der Anzeige im Vergleich zu Single-Byte-Zeichen. Der Titel einer Anzeige auf Englisch ist beispielsweise auf 25 Zeichen beschränkt. Für denselben Titel in einer Double-Byte-Sprache gilt jedoch eine Beschränkung auf 12 Zeichen. Die zweite und dritte Zeile des englischen Anzeigentextes ist auf 35 Zeichen beschränkt, während die Beschränkung für Double-Byte-Zeichen bei 17 Zeichen liegt. Bei der Erstellung von Anzeigen mit Double-Byte-Zeichen müssen darüber hinaus zwei weitere Regeln beachtet werden: - Verwenden Sie Single-Byte-Zeichen für Symbole, wie Satzzeichen und Währungssymbole. - Verwenden Sie Single-Byte-Zeichen für alphanumerische Zeichen. Wenn Sie eine Anzeige mit Double-Byte-Zeichen über die englische Benutzeroberfläche erstellen, ist die auf der Seite angezeigte Zeichenbeschränkung nicht korrekt. Um Fehlermeldungen zu vermeiden, geben Sie nur die korrekte Zeichenlänge ein. | ||||||||||||
Ziel: Richten Sie Ihre Anzeigen auf kleine geografische Bereiche und damit auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe aus, indem Sie Regionen und Städte als Zielausrichtung verwenden. Informieren Sie sich warum und wann Sie eine Ausrichtung auf eine Region oder Stadt verwenden sollten.
Die Ausrichtung auf Regionen oder Städte eignet sich für Kunden mit einer Zielgruppe in ganz bestimmten Gebieten. Durch Ausrichtung auf Regionen und Städte können Sie eine kleinere Bevölkerungsgruppe erreichen und potenziellere Klicks erhalten. Auf diese Weise können Sie Ihren Qualitätsfaktor auf einem hohen Niveau und Ihre Kosten niedrig halten. Darüber hinaus können Sie speziell angepasste Anzeigentexte und Zielseiten erstellen. So können Sie auf Ihre Zielgruppe ausgerichtete Angebote oder Preise besonders hervorheben. Die Ausrichtung auf Regionen und Städte eignet sich am besten für Geschäftsbereiche mit regionaler Orientierung, wie Boutiquen, Läden, Restaurants oder Hotels. Wenn Sie beispielsweise mit Blumen handeln und nur im Raum Frankfurt ausliefern, sollten Sie Ihre Kampagne auf diesen Bereich beschränken. Die Ausrichtung auf Regionen oder Städte wird eventuell nicht für Ihr Land angeboten. Die verfügbaren Optionen werden im Rahmen der Kampagnenerstellung angezeigt.
AdWords zeigt die gewählte Region oder Stadt (je nachdem, welche Angabe spezifischer ist) in der letzten Zeile des Anzeigentexts an, damit sie von Anzeigen mit Ausrichtung auf Länder oder Gebiete unterschieden werden können. Diese Anzeigen erscheinen auf Google und auf einigen Websites im Google-Werbenetzwerk.
In einigen Ländern und Gebieten, besonders in Spanien, Japan, Südkorea und Brasilien, fehlt die Infrastruktur, mit der unser System den Standort eines Nutzers zuverlässig ermitteln kann. Damit Sie Nutzer in diesen Gebieten erreichen, sollten Sie als Ergänzung zu einer regionalen Kampagne auch eine auf Länder und Gebiete ausgerichtete Kampagne erstellen. Ordnen Sie dieser Kampagne regionenspezifische Keywords und Anzeigentexte zu. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
| ||||||||||||
Ziel: Im Folgenden wird dargestellt, aus welchem Grund und wann diese Option verwendet wird, um mehr potenzielle Kunden zu erreichen.
Die benutzerdefinierte Ausrichtung eignet sich optimal für Inserenten mit einer Zielgruppe in ganz bestimmten Gebieten. Wenn Sie die Option für die benutzerdefinierte Zielgruppenausrichtung für Ihre Kampagnen wählen, erscheinen Ihre Anzeigen nur für Kunden, die nach Ergebnissen in einer bestimmten Entfernung von Ihrem Unternehmen oder innerhalb des von Ihnen definierten Bereichs suchen (bzw. sich dort befinden). Darüber hinaus müssen Sie sich bei der benutzerdefinierten Ausrichtung nicht auf die Städte oder Regionen beschränken, die bei der Ausrichtung auf Regionen oder Städte angeboten werden. Ein Inserent ist beispielsweise Inhaber einer Restaurantkette in Südbayern. Mit der angepassten Ausrichtung kann der Inserent seine Anzeigen auf den gesamten südbayerischen Raum beschränken, statt bestimmte Regionen oder Städte auszuwählen.
Sie können jederzeit die benutzerdefinierte Ausrichtung auswählen. Hierbei stehen Ihnen drei Optionen zur Auswahl: Sie können eine physische Adresse eingeben, einen Punkt auf der angezeigten Karte auswählen oder mehrere Koordinaten für den Längen- und Breitengrad zur Festlegung eines Polygons definieren. | ||||||||||||
3d. Effektive Auswahl von Keywords |
|||||||||||||
Ziel: Informieren Sie sich über die verschiedenen Keyword-Optionen und darüber, wie Sie deren Verwendung bei der Schaltung effizienter Anzeigen unterstützt.
Mithilfe der Keyword-Optionen können Sie steuern, wie genau eine Suchanfrage eines Nutzers formuliert sein muss, damit die Schaltung Ihrer Anzeige auf Google-Suchergebnisseiten ausgelöst wird.* Durch die Festlegung, wie genau eine Suchanfrage mit den von Ihnen gewählten Keywords übereinstimmen muss, erreichen Sie präziser die gewünschte Zielgruppe. In der Regel erreichen Sie potenzielle Kunden umso wahrscheinlicher, je zielgerichteter Ihre Keywords und Anzeigen sind. Folgende Keyword-Optionen können für Keywords angewendet werden: AdWords bietet außerdem eine erweiterte Keyword-Option, die als spezifische ausschließende Wortgruppe bezeichnet wird. Diese wird an späterer Stelle in diesem Modul ausführlich behandelt.
"Weitgehend passend" ist die Standardeinstellung für Keywords. Daher wird ein neues Keyword als weitgehend passender Begriff angezeigt, wenn Sie es zu Ihrer Anzeigengruppe hinzufügen. Bei Verwendung eines weitgehend passenden Keywords wird die Schaltung Ihrer Anzeige ausgelöst, wenn dieses Keyword oder ein ähnlicher Begriff in der Abfrage eines Nutzers vorkommt. Dies bedeutet, dass Ihre Anzeige auch unter folgenden Umständen erscheint: Weitgehend passende Keywords sind ein effektives Verfahren, ein breit gefächertes Publikum zu erreichen. Wenn Sie ein weitgehend passendes Keyword angeben möchten, geben Sie das Keyword ohne Anführungszeichen, Klammern oder Satzzeichen ein. Beispiel: Bei Verwendung des weitgehend passenden Keywords gebrauchtes Buch kann Ihre Anzeige angezeigt werden, wenn Nutzer die folgenden Suchabfragen eingeben:
Buchhändler gebrauchtes Buch
Bei passenden Wortgruppen wird die Schaltung Ihrer Anzeige bei jeder Suchabfrage bei Google ausgelöst, die das Keyword oder die Wortgruppe in der exakten Reihenfolge und Form enthält, die Sie angegeben haben. (In der Abfrage können vor oder nach der Wortgruppe weitere Suchbegriffe vorhanden sein.) Passende Wortgruppen bewirken, dass Ihre Anzeige nicht bei irrelevanten Varianten Ihres Keywords angezeigt wird. Sie wird somit präziser auf Ihre Zielgruppe ausgerichtet. Um bestimmte Keywords als Wortgruppe zu definieren, schließen Sie sie in Anführungszeichen ein. Beispiel: Bei Verwendung der passenden Wortgruppe "gebrauchtes Buch" wird Ihre Anzeige geschaltet, wenn Google-Nutzer die folgenden Suchabfragen eingeben:
"Genau passend" ist die präziseste Methode zum Ausrichten Ihrer Keywords auf die Zielgruppe. Verwenden Sie ein genau passendes Keyword, wenn die Anzeige nur angezeigt werden soll, wenn eine Abfrage durchgeführt wird, die genau dem ausgewählten Keyword entspricht. Bei genau passenden Keywords wird Ihre Anzeige nicht für Suchabfragen angezeigt, die zusätzliche Wörter oder Buchstaben aufweisen oder der Reihenfolge des genau passenden Keywords nicht entsprechen. Genau passende Keywords werden in eckige Klammern eingeschlossen. Beispiel: Bei Verwendung des genau passenden Keywords [gebrauchtes Buch] wird Ihre Anzeige geschaltet, wenn Nutzer auf Google.de die folgende Suchabfrage eingeben:
Ausschließende Keywords verhindern, dass Ihre Anzeige erscheint, wenn für eine Suchabfrage ein Begriff verwendet wird, der für Ihre Anzeige nicht relevant ist. Die Anzeige erscheint nicht, wenn ein ausschließendes Keyword, das Sie angegeben haben, in der Suchabfrage eines Nutzers enthalten ist. Um ein ausschließendes Keyword anzugeben, setzen Sie ein Minuszeichen (-) vor das Keyword oder die Wortgruppe, das bzw. die Sie ausschließen möchten. Ausschließende Keywords beschränken Ihre anderen Keywords nicht in dem Maße wie passende Wortgruppen oder genau passende Keywords. Beispiel: Bei Verwendung des weitgehend passenden Keywords "gebrauchtes Buch" mit dem ausschließenden Keyword -Schule wird Ihre Anzeige angezeigt, wenn Nutzer auf Google.de die folgende Suchabfrage eingeben:
Das eingebettete Keyword ist eine erweiterte Keyword-Option, die verhindert, dass Ihre Anzeige bei bestimmten passenden Wortgruppen oder genau passenden Keywords angezeigt wird. Dies ist zum Beispiel sinnvoll, wenn ein Anzeigenkunde Waren verkauft, die in Beziehung zu einem Film oder einem Buch stehen, nicht jedoch den tatsächlichen Film oder das Buch selbst. Beispiel: Ein Kunde, der Merchandising-Artikel zum Film Toy Story verkauft, kann mit der eingebetteten Keyword-Option das ausschließende und das genau passende Keyword kombinieren: -[Toy Story]. In diesem Fall wird die Anzeige des Kunden bei Toy Story-Figuren und Toy Story-Produkte angezeigt, nicht jedoch bei der genauen Entsprechung Toy Story. | |||||||||||||
Ziel: Informieren Sie sich, wie Sie durch die Verwendung von verschiedenen Keyword-Optionen Ihre Zielgruppe auf die effektivste Weise erreichen.
Beim Erstellen der Keyword-Liste können Sie die Keyword-Übereinstimmungsoptionen verwenden, um Ihre Anzeigen auf die Nutzer auszurichten, die speziell nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen. Die folgenden Beispiele zeigen, welche Auswirkungen die verschiedenen Keyword-Übereinstimmungsoptionen auf die Anzahl der potenziellen Kunden, die Sie erreichen, und die Anzeigenleistung haben können. Das weitgehend passende Keyword gebrauchte Bücher ist wahrscheinlich zu allgemein, um eine effektive Wirkung für diese Anzeige zu erzielen. Die Anzeige würde unter Umständen auch bei Anfragen wie gebrauchte Biologiebücher oder gebrauchte Regale für Bücher erscheinen. Damit würde die Anzeige zwar zahlreiche Impressionen erhalten, jedoch nur wenige Klicks. Auch das weitgehend passende Keyword Shakespeare wäre zu allgemein. Gängige Varianten wie Shakespeare-Festival würden zwar die Schaltung Ihrer Anzeige auslösen, aber wohl keine an Ihrem Produkt interessierten Besucher auf Ihre Website leiten. Wird das Keyword "gebrauchte Bücher" als Wortgruppe hinzugefügt, erzielt die Anzeige eine deutlich effektivere Wirkung, da sie nur dann geschaltet wird, wenn Nutzer genau nach der Wortgruppe "gebrauchte Bücher" (in dieser Reihenfolge) suchen. Ihre Anzeige erscheint ebenfalls, wenn Nutzer nach gebrauchte Bücher von Shakespeare oder Theaterstücke gebrauchte Bücher suchen. Damit können Sie sicher sein, dass Sie nur Personen erreichen, die nach verschiedenen Varianten von gebrauchte Bücher suchen.
Auch ausschließende Keywords unterstützen die Zielgruppenorientierung Ihrer Anzeigen. Wenn diese zusammen mit weitgehend passenden Keywords oder passenden Wortgruppen verwendet werden, werden irrelevante Keyword-Varianten verhindert, die für die Anzeige oder den Geschäftsbereich unpassend sind. Das weitgehend passende Keyword Shakespeare-Stücke unterscheidet nicht zwischen Nutzern, die nach Büchern mit Shakespeare-Stücken, Aufführungen von Shakespeare-Stücken oder Vorsprechterminen für Shakespeare-Stücke suchen. Durch Hinzufügen der ausschließenden Keywords -Aufführung und -Vorsprechen werden viele unerwünschte Impressionen vermieden, was die Rendite verbessern dürfte. Hinzufügen von ausschließenden Keywords Wenn Sie herausfinden möchten, welche ausschließenden Keywords zu Ihrer Kampagne passen, empfehlen wir Ihnen die folgenden Vorgehensweisen:
Weitgehend passende Keywords führen dazu, dass Anzeigen zahlreiche Impressionen erhalten. Da Anzeigen jedoch auch für Synonyme und Varianten des weitgehend passenden Keywords geschaltet werden, sollten weitgehend passende Keywords am besten Kombinationen aus mehreren Wörtern sein. Ein weit gefasstes Keyword, das aus einem einzelnen Wort besteht, generiert in der Regel zahlreiche Impressionen und nicht zielgerichtete Klicks, die zu einer schlechten Rendite (Return on Investment, ROI) führen. Die weitgehend passenden Keywords gebrauchte seltene Bücher" und gebrauchte Shakespeare-Stücke dürften gut funktionieren, da sie aus mehreren Wörtern bestehen. Durch die Verwendung passender Wortgruppen kann jedoch die Schaltung der Anzeige für unerwünschte Varianten unterbunden werden, die für die Anzeige nicht relevant sind. Aufgrund dessen sind passende Wortgruppen für allgemeine Begriffen meist effektiver. Die Keyword-Wortgruppe "gebrauchtes Buch" ist geeignet, da der Anzeigenkunde gebrauchte Bücher verkauft, jedoch keine Lehrbücher oder Buchwert-Schätzungen für gebrauchte Fahrzeuge anbietet. | |||||||||||||
3e. Kombinieren von Keywords und Placements |
||||
Übersicht: Für AdWords-Anzeigengruppen können Sie Keywords, Placements oder beides auswählen. Mithilfe der von Ihnen ausgewählten Keywords und Placements sowie Ihren Kampagneneinstellungen wird ermittelt, wo Ihre Anzeige geschaltet werden kann.
In diesem Modul erfahren Sie, wie Ihre Keywords, Placements und Kampagneneinstellungen zusammenwirken, damit das geeignete Placement für Ihre Anzeige gefunden werden kann.
Beachten Sie, dass Ihre Kampagne nur im Content-Werbenetzwerk Keywords und Placements enthalten darf. Zur Ausrichtung der Anzeigen auf Suchergebnisse können Sie nur Keywords verwenden.
Sie können eine neue AdWords-Anzeigengruppe entweder mit Keywords oder mit Placements beginnen. Viele Kunden beginnen mit Keywords, aber die Entscheidung liegt bei Ihnen. Sobald eine neue Anzeigengruppe erstellt wurde, können Sie jederzeit weitere Keywords und Placements hinzufügen, in dem Sie auf den entsprechenden Link auf der Registerkarte auf der Seite mit den Anzeigengruppendetails klicken. Sie können Keywords und Placements jederzeit entfernen.
Mit anderen Worten, es stehen drei Anzeigengruppenkombinationen zur Auswahl:
Alle drei Arten von Anzeigengruppen konkurrieren in AdWords miteinander. Falls im Content-Werbenetzwerk eine Anzeigenposition zur Verfügung steht, konkurrieren sowohl die placement-bezogenen als auch die keyword-bezogenen Anzeigen aller Kunden um diese Position.
Generell gilt: Zuerst werden immer die Keywords herangezogen. Enthält eine Anzeigengruppe Keywords, dann beginnt das AdWords-System immer mit dem Durchsuchen aller verfügbaren Seiten im Content-Werbenetzwerk, um Inhalt zu finden, der diesen Keywords entspricht. Nur dann überprüft das System, ob einige Ihrer Content-Seiten Ihren Placements entsprechen.
Das bedeutet, dass Ihre Anzeige nicht geschaltet wird, wenn ein ausgewähltes Placement nicht für die Schaltung Ihrer Anzeige geeignet ist. (Falls Sie keine Keywords verwenden möchten, erstellen Sie eine separate Anzeigengruppe oder Kampagne mit ausschließlich Placements.)
Bei einer Kombination aus Keywords und Placements ist es dementsprechend die Hauptaufgabe eines Placements, zu ermöglichen, dass Sie Ihr Gebot ändern können, wenn Ihre Anzeige durch Ihre Keywords auf diesem Placement geschaltet wird. Falls Sie wissen, dass Ihre keyword-bezogenen Anzeigen auf einer bestimmten Website gute Leistungen erzielen, können Sie diese Website als Placement mit erhöhtem Gebot festlegen, um die Möglichkeit zu erhöhen, dass Ihre Anzeige dort geschaltet wird. Als erweiterte Funktion können Sie auch unterschiedliche Ziel-URLs einfügen, wenn Ihre Anzeige auf den von Ihnen ausgewählten Placements geschaltet wird.
Wenn Sie die Option in "Relevante Seiten im gesamten Werbenetzwerk" auswählen, werden Ihre Keywords dafür verwendet, die Anzeigen überall im Content-Werbenetzwerk zu schalten, unabhängig davon, ob sie diese Placements ausgewählt haben oder nicht. Falls Sie "Relevante Seiten nur auf den Placements meiner Ausrichtung" auswählen, wird Ihre Anzeige nur dann geschaltet, wenn Keywords Ihrer Anzeige auf einem Placement entsprechen, das Sie in Ihrer Anzeigengruppe ausgewählt haben.
Im Folgenden sind einige Kombinationen aus Keywords, Placements und Kampagneneinstellungen aufgeführt, um zu veranschaulichen, wie Ihre Anzeigen im Content-Werbenetzwerk geschaltet werden.
(Das Such-Werbenetzwerk wird nur durch Keywords beeinflusst.)
Nur Keywords und "Relevante Seiten im gesamten Werbenetzwerk"
Für Kampagnen, die auf das Content-Werbenetzwerk ausgerichtet sind, kann das Preismodell "Preis-pro-Klick" (Cost-per-Click - CPC) oder "Preis-pro-1000-Impressionen" (Cost-per-1000-Impressions - CPM) verwendet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie für die Ausrichtung Ihrer Anzeigen Keywords, Placements oder beides auswählen. Das CPM-Preismodell kann jedoch nur für das Content-Werbenetzwerk verwendet werden. Für Kampagnen, die auf die Google-Suche und das Content-Werbenetzwerk ausgerichtet sind, kann nur das CPC-Preismodell eingesetzt werden.
Erfolgt die Ausrichtung auf ein Placement sowohl über Keywords als auch über ein Placement, haben die Placement-Gebote Vorrang. Sofern ein einzelnes Placement-Gebot erstellt wurde, kommt dieses auch zur Anwendung. Falls nicht, wird das Placement-Standardgebot angewendet. Wenn kein Placement-Gebot festgelegt wurde, wird das Gebot für das Content-Werbenetzwerk von der Seite für die Kampagneneinstellungen angewendet. Falls keine der oben genannten Situationen zutrifft, wird das Standardgebot für die Anzeigengruppe angewendet. Wenn Sie unterschiedliche Keyword-Gebote festgelegt haben, werden diese mit dem Standardgebot für die Anzeigengruppe kombiniert, wie normalerweise bei der Festlegung von Preisgestaltung und Anzeigenrang von content-bezogenen Placements.
Zusammenfassend finden Sie im Folgenden die Reihenfolge der Gebote von der höchsten zur niedrigsten Priorität:
| ||||