DE2535334A1 - Verfahren zur homogenen verteilung hochdisperser aktiver fuellstoffe in polyorganosiloxanen - Google Patents

Verfahren zur homogenen verteilung hochdisperser aktiver fuellstoffe in polyorganosiloxanen

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DE2535334A1 DE19752535334 DE2535334A DE2535334A1 DE 2535334 A1 DE2535334 A1 DE 2535334A1 DE 19752535334 DE19752535334 DE 19752535334 DE 2535334 A DE2535334 A DE 2535334A DE 2535334 A1 DE2535334 A1 DE 2535334A1
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    • C08J2383/04Polysiloxanes

Description

Verfahren zur homogenen Verteilung hochdisperser aktiver Füllstoffe in Polyorganosiloxanen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur homogenen Verteilung hochdisperser aktiver Füllstoffe mit einer BET-Oberfläche von mindestens 50 m /g in Polyorganosiloxanen.
Hochdisperse aktive Füllstoffe mit einer BET-Oberfläche von mindestens 50 m /g werden als Mischungsbestandteil in Kombination mit Polyorganosiloxanen seit langer Zeit verwendet. Einsatzgebiete sind z. B. bei Raumtemperatur oder erhöhter Temperatur vulkanisierbare Siliconkautschuke, Siliconfette für Elektroisolierungen, Siliconentschäumer oder Siliconlacke. Obwohl Füllstoffe auf Kieselsäurebasis den Hauptbestandteil der eingesetzten hochdispersen Füllstoffe ausmachen, finden darüber hinaus beispielsweise auch Stoffe wie TiOp, Al2O^, ZnO oder Fe2O, Verwendung.
Eine Schwierigkeit bei der Herstellung von hochdisperse aktive Füllstoffe enthaltenden Polyorganosiloxanmischungen liegt in der Erzielung einer gleichmäßigen Verteilung der Füllstoffe in der Mischung sowie in der Tatsache, daß die
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Mischungen bei Lagerung über einen längeren Zeitraum ihre Konsistenz in unerwünschter Weise verändern, was sich je nach Ausgangskonsistenz in einer Zunahme der Viskosität, Abnahme des Fließvermögens, Auftreten von Thixotropie-Erscheinungen, Verstrammung, Zunahme des Penetrometerwertes usw. äußert (vgl. z.B. W. Noil, Chemie und Technologie der Silicone, Verlag Chemie, Weinheim, 1968, S. 346).
Die geschilderten Schwierigkeiten sind in der chemischen Natur der hochdispersen Füllstoffe und des Polyorganosiloxans sowie den physikalischen Oberflächeneigenschaften der hochdispersen Füllstoffe begründet.
Handeslsübliche hochdisperse aktive Füllstoffe liegen schon in der Lieferform in gewissem Umfang in agglomerierter Form vor, wobei die Kräfte zwischen den einzelnen Füllstoffteilchen innerhalb der Agglomerate so groß sein können, daß die Agglomerate auch durch einen Einarbeitungsprozeß, bei dem hohe Scherkräfte auftreten, nicht zerstört werden, was zur Folge hat, daß der hochdisperse aktive Füllstoff in der Mischung ungleichmäßig verteilt ist. Die gleichmäßige Verteilung des Füllstoffes wird ferner durch die geringe chemische Verwandtschaft des Füllstoffes mit Polyorganosiloxanen erschwert. Die Wechselwirkung zwischen den einzelnen Füllstoffteilchen untereinander ist u. U* größer als die Wechselwirkung zwischen Füllstoff und Polyorganosiloxane was einer gleichmäßigen Benetzung und Verteilung hinderlich ist. Einige Effekte der Wechselwirkungen zwischen Füllstoff und Polyorganosiloxanen treten erst nach Herstellung der Mischung im Laufe der Zeit in Erscheinung, was zur Folge hat, daß die Mischungen bei Lagerung ihre Konsistenz in unerwünschter Weise verändern.
Um eine möglichst gleichmäßige Verteilung des Füllstoffs zu Le A 16 485 - 2 -
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gewährleisten, wurden bereits verschiedene Verfahren vorgeschlagen. Das am meisten angewandte Verfahren besteht in der Verwendung von sogenannten Verteilersubstanzen, die während des Einarbeitungsprozesses des Füllstoffes in das Polyorganosiloxan zu der Mischung gegeben werden. Als Verteiler dienen solche Substanzen, die die Füllstoffoberfläche dem Polyorganosiloxan verwandter und dadurch die Oberfläche leichter mit dem Polyorganosiloxan benetzbar machen. Verteilersubstanzen sind Verbindungen, die von ihrem chemischen Aufbau her sowohl eine Verwandtschaft zum Füllstoff als auch zum Polyorganosiloxan aufweisen. Bekannt und beschrieben als Verteilersubstanzen sind z. B. Diphenylsilandiol, kurzkettige Silanole oder Siloxanole oder auch Alkoxygruppen enthaltende kurzkettige Siloxane. Alle bisher verwendeten Substanzen gewähren keine so gleichmäßige Verteilung, wie es für praktische Bedürfnisse erforderlich ist, und es ist in vielen Fällen notwendig, die füllstoffhaltige Mischung unmittelbar nach dem Einmischvorgang einem zusätzlichen Verfahrensschritt zu unterwerfen, um nicht gleichmäßig verteilten Füllstoff zu entfernen. Der zusätzliche Arbeitsprozeß kann z. B. ein Siebvorgang, Walzvorgang oder ein Strainerprozeß sein. Die Modifizierung der Füllstoffoberfläche durch die Verteilersubstanz ist gering und die erhaltenen Mischungen verändern ihre Konsistenz bei längerer Lagerung erheblich und müssen für viele praktische Anwendungszwecke vor der endgültigen Verarbeitung einem Replastiziervorgang unterworfen werden.
Eine weitere Methode, um eine möglichst gleichmäßige Verteilung hochdisperser Füllstoffe in Polyorganosiloxanen zu erreichen, besteht darin, daß der hochdisperse Füllstoff selbst während oder nach seiner Herstellung an der Oberfläche in geeigneter Weise modifiziert wird, so daß sich der Füllstoff
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ohne Verwendung von Verteilersubstanzen einarbeiten läßt. Die Behandlung des Füllstofes zwecks Modifizierung erfolgt vorzugsweise mit reaktiven Organosiliciumverbindungen, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines den Modifizierungsprozeß beschleunigenden Katalysators. Geeignet als Modifizierungsmittel und als solche bereits beschrieben sind Octamethylcyclotetrasiloxan, Hexamethylcyclotrisiloxan, Silazane, Alkoxysilane oder auch kurzkettige OH-Gruppen enthaltende Polyorganosiloxane allein oder in Gegenwart von Katalysatoren, wie Ammoniak, Ammoniumverbindungen, 'Aminen, Schwermetallverbindungen oder Säuren. Der Modifizierungsprozeß kann in der Gasphase, in einem Lösungsmittel oder in wässriger Lösung durchgeführt werden. Allen bekannten Verfahren haftet jedoch der Nachteil an, daß der hochdisperse Füllstoff vor dem Einsatz einem aufwendigen Prozeß unterzogen werden muß, bei dem erhebliche Volumina bewältigt werden müssen.
Die Einarbeitung oberflächlich in geeigneter Weise modifizierter Füllstoffe in Polyorganosiloxane kann dann ohne Verteilersubstanzen vorgenommen werden und führt, was die Verteilung des Füllstoffes in der Mischung und die Veränderung der Konsistenz während der Lagerung anbelangt, zu den gleichen Ergebnissen wie bei der Verwendung von nicht oberflächlich behandeltem Füllstoff jedoch in Kombination mit Verteilersubstanzen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, ein Verfahren zur Herstellung von Mischungen, bestehend aus Polyorganosiloxanen und hochdispersen aktiven Füllstoffen mit einer BET-Oberfläche von mindestens 50 m /g, bereitzustellen, bei dem keine Verteilersubstanzen im oben aufgeführten Sirin und kein oberflächlich vor der Einarbeitung modifizierter Füllstoff be-
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nötigt wird, und mit dem es gelingt, eine gleichmäßige Verteilung des Füllstoffes zu erzielen und wobei die Mischungen lagerstabil sind, ohne zu verstrammen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur homogenen Verteilung hochdisperser aktiver Füllstoffe mit einer spezifischen Oberfläche (nach BET) von mindestens 50 m /g in Polyorganosiloxane^ das zur Herstellung von lagerstabilen, über einen längeren Zeitraum ihre Konsistenz nicht verändernden Mischungen aus Füllstoffen und Polyorganosiloxanen geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff während des Einarbeitungsprozesses in Gegenwart von Wasser mit einem Modifizierungsmittel der allgemeinen Formel
(R3Si)n X
wobei R für einen substituierten oder nicht substituierten gesättigten oder aliphatisch ungesättigten Kohlenwasserstoffrest mit bis zu 10 C-Atomen steht, X Halogen, OH, OR, S7 OOCR, N oder NY (Y = Wasserstoff oder'R) ist und η 1, 2 oder 3 bedeutet, behandelt wird.
Die für das erfindungsgemäße Verfahren geeigneten Mischungen enthalten die folgenden Einzelbestandteile:
a) 2o bis 1000, vorzugsweise 50 - 200 Gewichtsteile eines linearen Polyorganosilo:.ans der allgemeinen Formel
R - 0 - Si - R1
R wobei R gleiche oder verschiedene einwertige substituierte
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R 0 - R
R1 - Si - Si
R R
-fe
oder nichtsubstituierte Kohlenwasserstoffreste darstellt, R dieselbe Bedeirtung wie R hat -und darüber hinausgehend einen OH-Rest darstellen kann und η eine ganze positive Zahl ist.
Id) 5 bis 500, vorzugsweise 10 - 100, Gewichts teile eines hochdispersen aktiven Füllstoffes mit einer BET-Gberfläche
γοη. iaindestens 50 m /g»
c) 0 bis 500, vorzugsweise 5 bis 100» Gewicht steile zusätzliche Substanzen, wie z. B« zusätzliche Füllstoffe» Weichmacher, Lösungsmittel j Flammschutzmittel, Pigmente anorganischer oder organischer Natur.
Bei dem oben angegebenen Bestandteil a) handelt es sich um ein lineares Polyorganosiloxan, dessen BöleMHkette mit einwertigen Kohlenwasserstoffresten R abgesättigt ist. R kann ein substituierter oder nichtsubstituierter» gesättigter oder aliphatisch ungesättigter Kohlenwasserstoffrest sein und ist vorzugsweise ausgewählt aus Alkylresten, wie z. B. Methyl, Äthyl, Propyl, Butyl, Hexyl, i-Rropyl, Aryl, oder Arylresten, wie z. B. Phenyl, Diphenyl, «aphthyl, oder Alkarylresten, wie z. B, Tolyl, XyIyI, Athy!phenyl, oder Aralkylresten, wie z.B. Benzyl, Ehenyläthyl, oder halogensubstituierten Alkyl- oder Arylresten, wie z. B. Chlormethyl, 3,3,3-Trifluorpropyl, Chlorphenyl, Tetrachlorphenyl, Difluorphenyl,und Alkeny!resten, wie z. B. Vinyl, Allyl. Außerdem steht R auch für Cyanoalkyl-, Cycloalkyl- und Cyc loalkenylres-te.
R hat dieselbe Bedeutung v/ie R, kann darüber hinaus aber auch eine OH-Gruppe darstellen.
In einem Molekül des Bestandteiles a) können unterschiedliche Reste R und R vorhanden sein.
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Die Größe der Zahl η ist maßgebend für die Viskosität des linearen Polyorganosiloxans und ist so gewählt, daß die Viskosität des linearen Polyorganosiloxans zwischen 10 cP und 8.10 cP bei 250C liegt. Bestandteil a) kann auch aus Mischungen von Polymeren mit unterschiedlicher Größe der Zahl η bestehen.
Komponente b) ist ein handelsüblicher hochdisperser aktiver Füllstoff mit einer BET-Oberflache von mindestens 50 m /g. In Frage kommen Stoffe wie TiOp, AIpO,, FepO-z, ZnO oder bevorzugt pyrogen gewonnene oder naßgefällte Kieselsäure. Das Herstellungsverfahren und die chemische Natur des Füllstoffes spielen für das erfindungsgemäße Verfahren keine Rolle. Wichtig ist lediglich, daß es sich um einen Füllstoff mit einer BET-Oberfläche in der angegebenen Größenordnung handelt. Wesentlich ist ferner, daß kein während oder nach seiner Herstellung modifizierter Füllstoff eingesetzt werden muß, sondern daß handelsübliche Füllstoffe verwendet werden können. Beispielhaft als geeignete Füllstoffe seien genannt pyrogen gewonnene oder naßgefällte Kieselsäure, die unter den Handelsnamen Aerosil® von Degussa, Cabosil® von Cabot, HDKS von Wacker-Chemie, pyrogen gewonnenes Aluminiumoxid oder Titandioxid unter der Bezeichnung Aluminiumoxid 0® bzw. Titandioxid P 25® von Degussa oder Zinkoxid aktrv® von der Bayer AG angeboten werden.
Bestandteil c) kann zusätzlich zu der Mischung aus Bestandteil a) und Bestandteil b) zugegeben werden und kann z.B. ein zusätzlicher Füllstoff, Weichmacher, Lösungsmittel, Pigment, Flammschutzmittel oder Geruchsstoff sein. Bei den Füllstoffen kann es sich um oberflächlich behandelte oder nicht behandelte Füllstoffe unterschiedlicher chemischer Natur und Teilchen-
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grüße handeln. Beispielhaft für die vielen in Frage kommenden Füllstoffe seien genannt: Titandioxid, Lithopone, Zinkoxid, Zirkonsilikat, Diatomeenerden, Caliumcarbonat, Calciumsulfat, Bariumsulfat, zerstoßener Quarz, Kiesboden, pyrogen gewonnenes oder nabgefälltes Siliciumdioxid, oberflächlich modifiziertes Siliciumdioxid, Magnesiumoxid, Glasfasern, Asbest, Chromoxid, Eisenoxid. Darüber hinaus können der Mischung aus Bestandteil a) und Bestandteil b) andere Zuschlagstoffe, wie organische Lösungsmittel und Weichmacher oder Flammschutzmittel, wie z. B. Ruß, Antimontrioxid, chlorierte Paraffine und Geruchsstoffe zugefügt werden.
Darüber hinaus können die Mischungen auch noch harzartige Verbindungen, die SiO2- und/oder SiO-, /p-Einheiten aufweisen, enthalten.
Die Einarbeitung des hochdispersen aktiven Füllstoffs geschieht erfindungsgemäß in der Weise, daß der Füllstoff während des Einarbeitungsprozesses in Gegenwart von Bestandteil a) in geeigneter Form an der Oberfläche modifiziert wird. Dazu ist es notwendig, daß vor der Zugabe des Füllstoffs das Modifizierungsmittel zu Bestandteil a) zugefügt wird. Bei dem Modifizierungsmittel handelt es sich um eine Substanz, die in der Lage ist, die Oberfläche des Füllstoffs ohne Gegenwart eines zusätzlichen Katalysators in der gewünschten Weise zu modifizieren, die aber nicht mit Bestandteil a) unter den gewählten Reaktionsbedingungen eine chemische Reaktion eingeht. Es wurde festgestellt, daß Verbindungen der allgemeinen Formel
(R3Si)nX
geeignet sind, Füllstoffe entsprechend der vorliegenden Erfindung in der gewünschten Weise in Gegenwart von Bestandteil a) zu modifizieren. Dabei hat R die bei Bestandteil a)
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angegebene Bedeutung, η ist eine positive Zahl und kann den Wert 1, 2 oder 3 haben und X ist ein Rest der Formel H, OH, OR, Halogen, S, OOCR, N oder NY (wobei R die unter a) angegebene Bedeutung hat und Y ein einwertiger Kohlenwasser Stoffrest oder Wasserstoff ist). Beispielhaft seien genannt: He:-:amethyldisilazan, Trimethylsilan, Trimethylchlorsilan, Trimethyläthoxysilan, Triorganosily!mercaptane, Triorganosilylacylate oder Triorganosily!amine.
Besonders bevorzugt sind erfindungsgemäß Verbindungen, in denen der Rest R ein Methylrest ist und der Rest X die Gruppe ITi' darstellt, wobei Y vorzugsweise ein Wasserstoff atom ist.
Erfindungsgemäß wird das Modifizierungsmittel in einer Menge von 1-50, vorzugsweise 3 - 20 Gewichtsteilen zugegeben.
Erfindungsgemäß ist es erforderlich, daß zu der Mischung von Bestandteil a) und dem Modifizierungsmittel vor Zugabe des hochdispersen aktiven Füllstoffes Wasser zwischen o,1 bis 1o Gewichtsteilen, vorzugsweise zwischen 2 bis 6 Gewichtsteilen zugefügt wird. Durch die Gegenwart von Wasser wird die Reaktion zwischen Modifizierungsmittel und hochdispersem Füllstoff begünstigt. Zusätzlich trägt das Wasser zu einer beschleunigten gleichmäßigen Verteilung des Füllstoffes in Gegenwart des Modifizierungsmittels bei.
Die Einarbeitung des hochdispersen aktiven Füllstoffes erfolgt bei Raumtemperatur oder nur leicht erhöhter Temperatur. Die Einarbeitung ist unkritisch,und es brauchen keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt zu werden. Es ist zweckmäßig, den hochdispersen aktiven Füllstoff zu der Mischung
aus Bestandteil a), dem Modifizierungsmittel und Wasser nicht auf einmal, sondern absatzweise zuzugeben, so daß die jeweils zugefügte Menge an hochdispersem aktiven Füllstoff in kurzer Zeit benetzt und eingearbeitet wird. Die Verteilung des hoch-
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dispersen aktiven Füllstoffes in der Mischung aus Bestandteil a), dem Modifizierungsmittel und Wasser kann mit handelsüblichen, dafür geeigneten Geräten erfolgen, vorzugsweise mit sogenannten Z-Knetern oder Planetenrührern.
Die menge des einzuarbeitenden hochdispersen aktiven Füllstoffes richtet sich nach der gewünschten Konsistenz der Mischung und im Falle von Mischungen, in denen Bestandteil a) Reste R oder R1 enthält, die einer Vulkanisationsreaktion bei Raumtemperatur oder erhöhter Temperatur mit entsprechenden Vernetzersubstanzen zugänglich sind, nach den erforderlichen mechanischen Eigenschaften der Vulkanisate.
Nach vollständiger Einarbeitung des hochdispersen aktiven Füllstoffes wird das aus Komponente a), dem Modifizierungsmittel, Wasser und Füllstoff bestehende Gemisch, vorzugsweise einer kurz währenden mechanischen Beanspruchung (z.B. Überdruck, Druck zwischen Walzen, Knetbeanspruchung) in der Weise unterworfen, daß das Gemisch 10 Minuten bis 2 Stunden lang im dicht verschlossenen Mischgerät verbleibt. Nach Beendigung der mechanischen Beanspruchung der Mischung wird überschüssiges Modifizierungsmittel und Wasser in der Weise entfernt» daß entweder Vakuum angelegt wird oder das Mischaggregat bei erhöhter Temperatur so lange geöffnet und abgelüftet wird, bis überschüssiges Modifizierungsmittel und Wasser sich praktisch vollständig verflüchtigt haben. Vorzugsweise werden gleichzeitig die Temperatur erhöht und Vakuum angelegt.
Zu der erhaltenen Mischung kann in gewünschtem Umfang Komponente c) zugegeben werden, um die Konsistenz und im Falle von vulkanisierbaren Mischungen die mechanischen Eigenschaften der Vulkanisate zu beeinflussen. Die Anwendungen der Mischungen gemäß der vorliegenden Erfindung sind vielfältig, und es seien
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beispielhaft genannt: Siliconkautschuke, bei denen der Rest R eine OH-Gruppe ist und die bei Raumtemperatur mit geeigneten Vernetzersubstanzen in den gummielastischen Zustand überfuhrt werden können; Siliconkautschuke, bei denen ein Teil der Reste R eine olefinisch ungesättigte Gruppe ist, z. B. die Vinylgruppe und die bei Raumtemperatur oder erhöhter Temperatur unter dem Einfluß von Katalysatoren mit Hilfe von Si-H-Gruppen enthaltenden Verbindungen in den gummielastischen Zustand überführt werden können; Siliconkautschuke, die bis zu 5 Mol-% olefinisch ungesättigte Gruppen enthalten und mit Hilfe von Radikalbildnern, wie z. B. Peroxide oder UV-Licht in den gummielastischen Zustand überführt werden können. Mischungen aus Polyorganosiloxane^ bei denen R eine gesättigte aliphatische Gruppe ist, mit hochdispersen
aktiven Füllstoffen dienen als Grundlage für lagerstabile Vernetzermischungen, wie sie zur Vernetzung von zweikomponentigen, bei Raumtemperatur vulkanisierenden Siliconkautschuken dienen, ferner werden derartige Mischungen als sogenannte Siliconfette für Elektroisolierungen oder als Entschäumer für Flüssigkeiten eingesetzt. Geeignet sind die erfindungsgemäßen Mischungen als eine das Absetzen von Füllstoffen verhindernde Substanz.
Wachfolgend wird die Erfindung durch Beispiele näher erläutert. Alle in den Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile. Alle Viskositäten wurden bei 25°C ermittelt und die Oberflächen nach der BST-Methode bestimmt (ASTM Special Technical Bulletin Nr. 51, 1941, Seite 95).
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Beispiel 1
In einem Z-Kneter wurden 9oo g eines Trimethylsiloxy-endgestoppten Polydimethylsiloxans mit einer Viskosität von I0.000 cP bei 250C mit 5o g Hexamethyldisilazan und 4o g Wasser vorgelegt und gemischt und anschließend loo g einer pyrogen gewonnenen Kieselsäure mit einer BET-Oberfläche von 2oo g/m langsam bis zum Vorliegen einer homogenen Mischung eingeknetet. Danach wurde die Mischung auf '13o°C erwärmt, bei verschlossenem Z-Kneter 1,5 Stunden lang geknetet und dann überschüssiges Hexamethyldisilazan und Wasser im Vakuum über eine Zeit von 1 Stunde abgezogen und danach auf Raumtemperatur abgekühlt.
Es wurde eine fließfähige homogene Mischung mit einer Viskosität von 36.000 cP bei 25 C erhalten. Nach einer Lagerung von 8 Wochen hatte sich die Konsistenz der Mischung nicht verändert und wies eine Viskosität von 41.5oo cP bei 25°C auf.
Beispiel 2
Die in Beispiel 1 beschriebene Arbeitsweise wird wiederholt mit der Änderung, daß zu 800 g eines Trimethylsiloxy-endgestoppten Polydimethylsiloxans mit einer Viskosität von 10 000 cP bei gleicher Menge Hexamethyldisilazan und Wasser 200 g einer pyrogen gewonnenen hochdispersen Kieselsäure mit einer BET-Oberfläche von 200 g/m zugefügt werden. Es wurde eine schwerfließende homogene Mischung mit einer Viskosität von 87 000 cP bei 250C erhalten. Nach einer Lagerung von 8 Wochen hatte sich die Konsistenz der Mischung nicht verändert und wies eine Viskosität von 99 000 cP bei 25°C auf.
Beispiel 3 (Vergleichsbeispiel)
Beispiel 1 wurde wiederholt ohne Zugabe von Hexamethyldisilazan
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und Wasser. Es wurde einenicht fließfähige, zu Klumpenbildung neigende Mischung erhalten, die im Laufe einer Lagerung von 8 Wochen eine erhebliche Verstrammung aufwies. Eine Viskositätsmessung war auf Grund der Konsistenz der Mischung nicht möglich.
Beispiel 4
Nach der in Beispiel 1 angegebenen Arbeitsweise wurden 52o g eines OH-endgestoppten Polydimethylsiloxans mit I8.000 cP, 5o g Hexamethyldisilazan , 4o g Wasser und 225 g einer pyrogen
gewonnenen Kieselsaure mit einer BET-Oberflache von 2oo m /g vermischt.
Die erhaltene Mischung war fließfähig und hatte eine Viskosität von 530.000 cP bei 250C. Bei Lagerung über 8 Wochen behielt die Mischung ihre Fließfähigkeit bei und wies nach dieser Zeit eine Viskosität von 72o.ooo cP auf.
Beispiel 5
Zu der Mischung nach Beispiel 4 wurde nach der herstellung zusätzlich 25o g eines Trimethylsiloxy-endgestoppten Polydimethylsiloxans mit einer Viskosität von 20 cP gegeben und gleichmäßig eingeknetet. Es wurde eine gut fließfähige Mischung mit einer Viskosität von 116 000 cP bei 25°C erhalten. Bei Lagerung über 8 Wochen blieb die Mischung fließfähig und hatte eine Viskosität von 163 000 cP.
Beispiel 6
Zu der Mischung gemäß Beispiel 5 wurden zusatzlich 2o g eines OH-endgestoppten Polydimethylsiloxans mit einer Viskosität von 4o cP bei 25 C gegeben. Das erhaltene Gemisch war fließfähig und hatte eine Viskosität von 92.000 cP. Bei Lagerung über 8 Wochen behielt die Mischung ihre Fließfähigkeit bei und hatte eine Viskosität von 1o3.ooo cP.
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Beispiel 7
Nach der in Beispiel 1 angegebenen Arbeitsweise wurden 7oo g eines OH-endgestoppten Polydimethyisiloxans mit einer Viskosität von 5ooo cP bei 25°C mit 5o g Hexamethyldisilazan und 4o g Wasser gemischt und anschliei3end 3o g einer pyrogen gewonnenen Kieselsäure mit einer BET-Oberflache von 13o m /g eingearbeitet. Es wurde eine fließfähige Mischung mit einer Viskosität von 158.ooo cP erhalten. Nach 8 Wochen hatte die Mischung ihre Fliefähigkeit beibehalten und wies eine Viskosität von 197.000 cP auf.
Beispiel 8
Gemäß Beispiel 1 wurden zu 85o g eines vinyl-endgestoppten Polydimethyisiloxans mit einer Viskosität von "lo.ooo cP 5o g Hexamethyldisilazan und 4o g Wasser gegeben und anschließend 15o g einer pyrogen gewonnenen Kieselsaure mit
einer Oberfläche von 2oo m /g zugegeben. Es wurde eine schwerfließende Mischung mit einer Viskosität von 320.000 cP erhalten, die bei Lagerung über einen Zeitraum von 8 Wochen ihre Fließfähigkeit beibehielt und eine Viskosität von 41o.000 cP aufwies.
Beispiel 9
Gemäß Beispiel 1 wurden 7oo g eines vinyl-endgestoppten Polydimethyisiloxans mit einer Viskosität von 10.000 cP mit 2oo g einer pyrogen gewonnenen Kieselsäure mit einer BET-Oberfläche von 2oo m /g gemischt und zu der fertigen Mischung zusätzlich I00 g eines Trimethylsiloxy-endgestoppten Polydimethyisiloxans mit einer Viskosität von 1o cP gegeben. Es wurde eine lagerstabile,flieijfähige Mischung mit einer Viskosität von 152.000 cP erhalten.
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Beispiel 1o
Zu 85o g eines vinyl-endgestoppten Polydimethylsiloxans mit einer Viskosität von 5 x 1o cP wurden 5o g Hexamethyldisilazan, 4o g Wasser und 15o g einer pyrogen gewonnenen Kieselsäure mit einer BET-Oberfläche von 2oo m /g gegeben und gemäß Beispiel 1 verarbeitet. Es wurde eine plastische, knetfähige, weiche Masse erhalten, die nach 8-wochiger Lagerung keine merkbare Verstrammung aufwies.
Beispiel 11
Beispiel 1 wurde anstatt mit Kieselsaure mit einem pyrogen gewonnenen Aluminiumoxid mit einer BET-Oberfläche von
1oo m /g wiederholt. Die erhaltene Mischung wies dieselbe Konsistenz und Lagerstabilitat auf wie in Beispiel 1 angegeben und hatte eine Viskosität von 25.ooo cP.
Beispiel 12
Beispiel 1 wurde anstatt mit Kieselsäure mit einem pyrogen
gewonnenen Titandioxid mit einer BET-Oberfläche von P
5o m /g wiederholt. Die erhaltene Mischung wies dieselbe Konsistenz und Lagerstabilität auf wie in Beispiel 1 angegeben und hatte eine Viskosität von 21700 cP.
Beispiel 13
Beispiel 1 wurde anstatt mit Hexamethyldisilazan mit Trimethyläthoxysilan wiederholt. Die erhaltene Mischung war fließfähig und lagerstabil und wies eine Viskosität von 48.000 cP auf.
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Claims (5)

Patentansprüche
1) Verfahren zur homogenen Verteilung hochdisperser aktiver Füllstoffe mit einer spezifischen Oberfläche (nach BET) von mindestens 50 m /g in Polyorganosiloxanen, das zur Herstellung von lagerstabilen, über einen längeren Zeitraum ihre Konsistenz nicht verändernden Mischungen aus Füllstoffen und Polyorganosiloxanen geeignet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstoff während des Einarbeitungsprozesses in Gegenwart von Wasser mit einem Modifizierungsmittel der allgemeinen Formel
(R3Si)n X
wobei R fur einen substituierten oder nicht substituierten gesättigten oder aliphatisch ungesättigten Kohlenwasserstoffrest mit bis zu 10 C-Atomen steht, X Halogen, OH, OR, Ii, S, OOCR oder M (Y = Wasserstoff oder R) ist und η 1» 2 oder 3 bedeutet, behandelt wird,
2) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Modifizierungsmittel Hexamethyldisilazan eingesetzt wird,
3) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2» dadurch gekennzeichnet, daB das füllstoff enthaltende Gemisch nach der Einmischung einer mechanischen Beanspruchung unterworden wird,
4) Verfahren nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß ¥asser in einer Menge von 0,1 bis 10 Gewichtsteilen, vorzugsweise 2-6 Gewichtsteilen zugesetzt wird.
5) Polyorganosiloxanmassen» dadurch gekennzeichnet, daß sie gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4 eingearbeiteten Füllstoff enthalten«
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DE2535334A 1975-08-07 1975-08-07 Verfahren zur homogenen Verteilung hochdisperser aktiver Füllstoffe in Poly organosiloxanen Withdrawn DE2535334B2 (de)

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