Google Chrome – Datenschutzhinweise

Zuletzt geändert am: 21. Juni 2016

Erfahren Sie, wie Sie festlegen können, welche Informationen erfasst, gespeichert und geteilt werden, wenn Sie den Google Chrome-Browser auf Ihrem Computer oder Mobilgerät sowie Chrome OS und Safe Browsing verwenden. Obwohl in diesen Datenschutzhinweisen spezielle Chrome-Funktionen beschrieben werden, werden alle personenbezogenen Daten, die für Google bereitgestellt oder in Ihrem Google-Konto gespeichert werden, in Übereinstimmung mit der Google-Datenschutzerklärung verwendet und geschützt.

Details zu den Datenschutzhinweisen

In diesen Datenschutzhinweisen beziehen wir uns mit dem Begriff "Chrome" auf alle oben aufgelisteten Produkte der Chrome-Familie. Wenn es in unserer Richtlinie produktspezifische Unterschiede gibt, machen wir dies deutlich.

Über die Chrome-Versionen "Beta", "Dev" und "Canary" können Sie neue Chrome-Funktionen testen, die gerade entwickelt werden. Diese Datenschutzhinweise gelten für sämtliche Chrome-Versionen, sind aber möglicherweise für in der Entwicklung befindliche Funktionen nicht aktuell.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Verwalten Ihrer Datenschutzeinstellungen finden Sie in dieser Übersicht zu den Datenschutzeinstellungen von Chrome.

Inhaltsverzeichnis:

Browsermodi

Sie brauchen keine personenbezogenen Daten bereitzustellen, um Chrome verwenden zu können. Chrome bietet aber verschiedene Modi, über die Sie Ihre Browsererfahrung anpassen bzw. verbessern können. Die Datenschutzmaßnahmen hängen vom verwendeten Modus ab.

Grundlegender Browsermodus

Im grundlegenden Browsermodus werden Informationen lokal auf Ihrem System gespeichert. Diese Informationen können Folgendes beinhalten:

  • Informationen zum Browserverlauf. In Chrome werden z. B. die URLs der von Ihnen besuchten Seiten, Text, Bilder und andere Ressourcen dieser Seiten sowie, wenn die Funktion zur Vorhersage von Netzwerkaktionen aktiviert ist, einige auf diesen Seiten verlinkte IP-Adressen gespeichert.

  • Personenbezogene Daten und Passwörter, um Ihnen beim Ausfüllen von Formularen oder bei der Anmeldung auf von Ihnen bereits besuchten Websites behilflich zu sein

  • Eine Liste von Berechtigungen, die Sie Websites gewährt haben

  • Einen durchsuchbaren Index nicht sicherer Seiten, die Sie besuchen. Sichere Seiten (HTTPS-Seiten), wie z. B. Websites von Banken, sind nicht darin enthalten.

  • Miniaturansichten von Screenshots der von Ihnen am häufigsten besuchten Seiten

  • Cookies oder Daten der von Ihnen besuchten Websites

  • Von Add-ons gespeicherte Daten

  • Ein Verzeichnis der Dateien, die Sie von Websites heruntergeladen haben

Sie können diese Informationen auf unterschiedliche Weise verwalten:

Die von Chrome gespeicherten personenbezogenen Daten werden nur dann an Google gesendet, wenn Sie diese Daten durch die Anmeldung in Chrome in Ihrem Google-Konto speichern lassen. Durch die Anmeldung wird die Synchronisierungsfunktion von Chrome aktiviert.

Umgang mit Ihren Informationen durch Chrome

Informationen für Websitebetreiber: Von Ihnen mittels Chrome besuchte Websites erhalten automatisch standardmäßige Protokollinformationen, einschließlich der IP-Adresse Ihres Systems und Daten von Cookies oder ähnlichen Technologien. Dadurch, dass Sie Chrome verwenden, um auf Google-Dienste wie z. B. Gmail zuzugreifen, erhält Google im Allgemeinen keine zusätzlichen personenbezogenen Daten. Wenn Chrome auf Google-Websites und anderen teilnehmenden Websites Anzeichen dafür erkennt, dass Sie von einer Person oder einem Unternehmen im Netzwerk angegriffen werden ("Man-in-the-Middle-Angriff"), sendet Chrome unter Umständen Informationen zu dieser Verbindung an Google oder die von Ihnen besuchte Website, um bei der Bestimmung des Ausmaßes und der Funktionsweise des Angriffs zu helfen. Google stellt teilnehmenden Websiteinhabern Berichte über auf ihren Websites erfolgten Angriffen zur Verfügung.

Pre-Rendering: Damit Webseiten schneller geladen werden, verfügt Chrome über eine Funktion für den Vorabruf der IP-Adressen von Links auf einer Webseite und zum Öffnen von Netzwerkverbindungen. Websites und Android-Apps können den Browser auch dazu aufrufen, jene Seiten vorab zu laden, die Sie möglicherweise als Nächstes besuchen. Anfragen zum Vorabladen durch Android-Apps werden mit derselben Einstellung gesteuert wie die durch Chrome initiierten Vervollständigungen. Anfragen zum Vorabladen durch Websites werden immer befolgt, unabhängig davon, ob die Chrome-Funktion zur Prognose von Netzwerkaktionen aktiviert ist. Wenn über Chrome, eine Website oder eine App zum Pre-Rendering aufgefordert wird, können über die vorab geladene Website die zu ihr gehörenden Cookies so geschrieben und gelesen werden, als ob Sie die Website besucht hätten, selbst wenn Sie die vorab gerenderte Seite letztlich gar nicht aufrufen. Weitere Informationen

Standort: Damit Sie geografisch relevantere Informationen erhalten können, ermöglicht Chrome Ihnen, Ihren Standort mit einer Website zu teilen. Chrome gestattet keiner Website ohne Ihre Zustimmung den Zugriff auf Ihre Standortinformationen. Sobald Sie jedoch auf Mobilgeräten die App-Berechtigung zum Zugriff auf Ihre Standortinformationen gewährt haben, teilt Chrome diese Informationen automatisch mit Ihrer Standardsuchmaschine. Chrome verwendet die Google-Standortdienste, um Ihren ungefähren Standort zu bestimmen. Dabei kann Chrome folgende Informationen an die Google-Standortdienste senden:

  • Die WLAN-Router in Ihrer Nähe
  • Kennungen der Sendemasten in Ihrer Nähe
  • Die Stärke Ihrer WLAN- bzw. Mobilfunkverbindung
  • Die Ihrem Gerät momentan zugewiesene IP-Adresse

Google hat keine Kontrolle über Websites von Drittanbietern oder deren Umgang mit dem Datenschutz. Seien Sie deshalb vorsichtig, wenn Sie Ihren Standort mit einer Website teilen.

Updates: Chrome sendet regelmäßig Informationen an Google, um nach Updates zu suchen, den Verbindungsstatus und die aktuelle Zeit zu überprüfen oder die Anzahl der aktiven Nutzer zu schätzen.

Suchfunktionen: Wenn Sie über die Adressleiste in Chrome eine Suche durchführen, werden die eingegebenen Zeichen an Ihre Standardsuchmaschine gesendet, selbst wenn Sie noch nicht die Eingabetaste gedrückt haben. Dadurch kann über die Suchmaschine Ihre Such- und Browsererfahrung verbessert werden, indem automatisch Suchbegriffe oder URLs vorgeschlagen werden, nach denen Sie möglicherweise suchen. Weitere Informationen. Wenn Google Ihre Standardsuchmaschine ist, kontaktiert Chrome Google, wenn Sie eine Suche starten oder das Netzwerk wechseln, damit Sie Suchanfragen über die optimale lokale Webadresse senden können. Wenn Sie auf einer Google-Website oder Sie in Chrome angemeldet sind und Google Ihre Standardsuchmaschine ist, werden Ihre Suchanfragen über die Adressleiste von Chrome in Ihrem Google-Konto gespeichert.

Vorschlagsfunktion: Vorschläge basieren auf ähnlichen Websuchanfragen, Ihrem Browserverlauf und beliebten Websites. Wenn Ihre Standardsuchmaschine eine Vorschlagsfunktion umfasst, wird der von Ihnen in der Adressleiste eingegebene Text vom Browser an die Suchmaschine gesendet. Weitere Informationen zur Vervollständigungsfunktion in der Adressleiste

Navigationshilfe: Wenn zu einer Webseite keine Verbindung hergestellt werden kann, können Sie Alternativvorschläge für Seiten erhalten, die der gesuchten Seite ähneln. Dazu sendet Chrome die URL der Seite, die Sie zu erreichen versuchen, an Google.

AutoFill-Funktion und Passwortverwaltung: Chrome sendet Google begrenzte, anonyme Informationen zu den Webformularen, auf die Sie stoßen, einschließlich des Hashwerts der URL der Webseite und Details zur Formularstruktur, damit wir die AutoFill-Funktion und die Passwortverwaltung verbessern können. Bei einigen von Chrome verarbeiteten Webformularen steht Ihnen die AutoFill-Option mit Karten aus Google Payments zur Verfügung. Wenn Sie eine Karte aus Google Payments verwenden oder Ihre Kreditkarteninformationen zur zukünftigen Verwendung in Ihrem Google Payments-Konto speichern, erfasst Chrome Informationen zu Ihrem Computer und teilt sie mit Google Payments, um Sie vor Betrug zu schützen.

Nutzungsstatistiken und Absturzberichte: Sie können Nutzungsstatistiken und Absturzberichte an Google senden, um uns bei der Verbesserung unserer Produkte zu unterstützen. Bei Nutzern unserer Vorabversionen und auf Chromebooks sind Nutzungsstatistiken und Absturzberichte standardmäßig aktiviert. Nutzungsstatistiken enthalten z. B. Informationen zu Einstellungen, zu Klicks auf Schaltflächen oder zur Speicherauslastung. Sie enthalten keine URLs von Webseiten und keine personenbezogene Daten, solange Sie auf keine potenzielle Phishing- oder Malwarewebseite geraten. Absturzberichte enthalten Systeminformationen vom Zeitpunkt des Absturzes und unter Umständen auch URLs von Webseiten oder personenbezogene Daten, je nachdem, was zum Zeitpunkt passierte, als der Absturzbericht ausgelöst wurde. Unter Umständen teilen wir zusammengefasste, nicht personenbezogene Daten aus Absturzberichten mit Dritten. Weitere Informationen

Inhaltslizenzierung: Um den Zugriff auf bestimmte Inhalte über den Chrome-Browser unter Windows oder Chrome OS zu ermöglichen, stellt Chrome für Inhaltspartner und Websites, die Adobe Flash Access verwenden, eine eindeutige Kennung bereit. Die Kennung wird in Ihrem System gespeichert. Sie können diese Funktion in den Chrome-Einstellungen deaktivieren oder den Wert der eindeutigen Kennung durch eine Neuinstallation des Betriebssystems zurücksetzen. Wenn Sie unter Chrome OS auf HD-Inhalte zugreifen, fordern Inhaltsanbieter möglicherweise bei Chrome ein Zertifikat an, anhand dessen die Berechtigung des Geräts überprüft wird. Zur Verifizierung Ihres Geräts werden über Ihr Chromebook Daten zu dessen Hardwareattributen mit der Website geteilt und über den bestätigten Zugriff wird zertifiziert, dass seine kryptografischen Schlüssel durch die Chrome-Hardware geschützt sind. Sie werden von Chrome aufgefordert, diese Überprüfung zu erlauben oder abzulehnen. Weitere Informationen

Weitere Google-Dienste: In diesen Datenschutzhinweisen werden die standardmäßig in Chrome aktivierten Google-Dienste beschrieben. Chrome kann darüber hinaus weitere Google-Webdienste anbieten. Wenn Sie z. B. auf eine Seite in einer anderen Sprache zugreifen, bietet Chrome an, den Text zur Übersetzung an Google zu senden. Bei der ersten Verwendung dieser Dienste werden Sie über Ihre Möglichkeiten zu deren Verwaltung informiert. Weitere Informationen finden Sie im Whitepaper zum Datenschutz bei Google Chrome.

Kennungen in Chrome

Chrome enthält eine Reihe von Kennungen, die für verschiedene Funktionen benötigt werden. Wenn Sie z. B. Benachrichtigungen im Push-Verfahren verwenden, wird eine Kennung erstellt, um Benachrichtigungen an Sie zu übermitteln. Wo immer möglich, verwenden wir nicht eindeutige Kennungen und entfernen nicht mehr benötigte Kennungen. Die folgenden Kennungen helfen uns, Chrome weiterzuentwickeln, zu vertreiben und zu bewerben, ohne dass sie direkt mit einer Chrome-Funktion in Verbindung stehen.

  • Installationsnachverfolgung: Jede Kopie der Desktopversion des Chrome-Browsers ist mit einer temporären, nach dem Zufallsprinzip generierten Installationsnummer versehen, die an Google gesendet wird, wenn Sie Chrome installieren und erstmals verwenden. Diese temporäre Kennung hilft uns, die Anzahl der installierten Browser zu schätzen und wird beim ersten Chrome-Update gelöscht. In der mobilen Version von Chrome wird kontinuierlich eine Variante der Gerätekennung verwendet, um die Anzahl der Chrome-Installationen zu erfassen und Updates zu verwalten.

  • Werbungsnachverfolgung: Um uns zu helfen, den Erfolg von Werbekampagnen nachzuverfolgen, generiert Chrome zum einen ein eindeutiges Token, das bei der ersten Ausführung und Verwendung des Browsers an Google gesendet wird, und zum anderen ein nicht eindeutigen Werbe-Tag, sofern Sie Ihre Kopie des Chrome-Browsers in Rahmen einer Werbekampagne erhalten oder reaktiviert haben. Unter Umständen wird über Chrome OS zudem regelmäßig, bei der Ersteinrichtung und bei der Durchführung von Google-Suchen ein nicht eindeutiges Werbe-Tag an Google gesendet. Weitere Informationen

  • Feldversuche: Manchmal führen wir begrenzte Tests neuer Funktionen durch. Chrome enthält eine Ausgangszahl, die bei der ersten Ausführung zufällig ausgewählt wird, um Browser Versuchsgruppen zuzuweisen. Die Versuche können über die IP-Adresse auf bestimmte Länder, auf Betriebssysteme, auf eine Chrome-Version sowie auf andere Parameter beschränkt werden. Eine Liste der derzeit in Ihrer Chrome-Installation durchgeführten Feldversuche ist in allen an Google gesendeten Anfragen enthalten. Weitere Informationen

Angemeldeter Modus

Wenn Sie sich mit Ihrem Google-Konto im Chrome-Browser oder auf einem Chromebook anmelden, werden Ihre persönlichen Browserdaten auf Google-Servern gespeichert und mit Ihrem Konto synchronisiert. Diese Informationen können Folgendes beinhalten:

  • Browserverlauf
  • Lesezeichen
  • Tabs
  • Passwörter und AutoFill-Informationen
  • Sonstige Browsereinstellungen, wie z. B. installierte Erweiterungen

Diese Einstellungen werden automatisch für Sie geladen, wann immer Sie sich auf anderen Computern und Geräten in Chrome anmelden. Über das Menü "Einstellungen" können Sie festlegen, welche Informationen synchronisiert werden sollen. Weitere Informationen. Im Dashboard für die Chrome-Synchronisierung können Sie die Menge der für Ihr Google-Konto gespeicherten Chrome-Daten einsehen und verwalten. Sie können die Synchronisierung dort auch vollständig deaktivieren und alle zugehörigen Daten von den Google-Servern löschen. Weitere Informationen

Wie Chrome Informationen im angemeldeten Modus verarbeitet

Wenn Sie Chrome mit Ihrem Google-Konto synchronisieren, verwenden wir Ihre Browserdaten, um Ihre Nutzererfahrung innerhalb von Chrome zu verbessern und zu personalisieren. Sie können Ihre Nutzererfahrung auch für andere Google-Produkte personalisieren, indem Sie Ihren Chrome-Verlauf in Ihre Google Web- & App-Aktivitäten einschließen. Weitere Informationen

Sie können diese Einstellung auf der Seite Kontoverlauf ändern oder jederzeit Ihre privaten Daten verwalten. Wenn Sie Ihre Chrome-Daten nicht für die Personalisierung Ihrer Google-Erfahrung außerhalb von Chrome verwenden, nutzt Google Ihre Chrome-Daten erst, nachdem sie anonymisiert und mit den Daten anderer Nutzer zusammengefasst wurden. Google verwendet diese Daten, um neue Funktionen, Produkte und Dienste zu entwickeln und die Qualität bestehender Produkte und Dienste insgesamt zu verbessern. Wenn Sie die Cloud von Google zum Speichern und Synchronisieren Ihrer Chrome-Daten nutzen möchten, ohne dass Google auf die Daten zugreift, können Sie Ihre synchronisierten Daten mit einer Synchronisierungspassphrase verschlüsseln. Weitere Informationen

Inkognitomodus und Gastmodus

Sie können die von Chrome in Ihrem System gespeicherten Informationen durch Verwendung des Inkognitomodus oder Gastmodus beschränken. In diesen Modi werden bestimmte Informationen nicht von Chrome gespeichert, wie z. B. die folgenden:

  • Grundlegende Informationen zum Browserverlauf wie URLs, im Cache gespeicherter Seitentext oder IP-Adressen von Seiten, die auf den von Ihnen besuchten Websites verlinkt sind
  • Snapshots der von Ihnen besuchten Seiten
  • Listen Ihrer Downloads, auch wenn die von Ihnen heruntergeladenen Dateien an anderer Stelle auf Ihrem Computer oder Gerät gespeichert bleiben

Wie Chrome Informationen im Inkognito- oder Gastmodus verarbeitet

Cookies: Chrome teilt keine vorhandenen Cookies mit Websites, die Sie im Inkognito- oder Gastmodus besuchen. Über Websites können jedoch neue Cookies in Ihrem System abgelegt werden, während Sie diese Modi verwenden. Diese werden aber nur so lange gespeichert und übertragen, wie das Inkognito- bzw. Gastfenster geöffnet ist.

Änderungen der Browserkonfiguration: Wenn Sie Änderungen an der Browserkonfiguration vornehmen, indem Sie z. B. eine Webseite als Lesezeichen speichern oder Ihre Einstellungen ändern, werden diese Informationen gespeichert. Diese Änderungen bleiben vom Inkognito- bzw. Gastmodus unbeeinflusst.

Berechtigungen: Von Ihnen im Inkognitomodus gewährte Berechtigungen werden nicht in Ihrem bestehenden Profil gespeichert.

Profilinformationen: Im Inkognitomodus haben Sie weiterhin Zugriff auf Informationen aus Ihrem bestehenden Profil, z. B. auf Vorschläge basierend auf Ihrem Browserverlauf und auf gespeicherte Passwörter, während Sie im Web surfen. Im Gastmodus können Sie surfen, ohne Informationen aus bestehenden Profilen zu sehen.

Nutzer in Chrome verwalten

Nutzer für die persönliche Verwendung von Chrome verwalten

Für Nutzer, die dasselbe Gerät oder denselben Computer verwenden, können Sie personalisierte Chrome-Versionen einrichten. Beachten Sie, dass jede Person mit Zugriff auf das Gerät sämtliche Informationen in allen Profilen sehen kann. Wenn Sie sicher verhindern möchten, dass andere Ihre Daten sehen können, verwenden Sie die integrierten Nutzerkonten in Ihrem Betriebssystem. Weitere Informationen

Sie können in Chrome auch über Ihr Google-Konto einen betreuten Nutzer erstellen. Google synchronisiert und speichert dann Informationen zum betreuten Nutzer, wie z. B. den Verlauf und andere Einstellungen, in Ihrem Google-Konto. Sie können diese Informationen unter chrome.com/manage einsehen.

Nutzer in Chrome for Enterprise verwalten

Manche Chrome-Browser und Chromebooks werden von einer Bildungseinrichtung oder einem Unternehmen verwaltet. In diesem Fall kann der Administrator im Browser bzw. auf dem Chromebook Richtlinien durchsetzen. Chrome kontaktiert Google zur Prüfung dieser Richtlinien, wenn sich ein Nutzer in Chrome anmeldet oder (außer im Gastmodus) ohne Anmeldung zu surfen beginnt. Chrome sucht regelmäßig nach Updates für Richtlinien.

Ein Administrator kann eine Richtlinie für Status- und Aktivitätsberichte für Chrome einrichten, einschließlich Standortinformationen für Chrome OS-Geräte. Außerdem können Ihre Administratoren möglicherweise Daten aufrufen, überwachen, verwenden oder offenlegen, auf die über Ihr verwaltetes Gerät zugegriffen wurde.

Safe Browsing

Google Chrome und einige Browser von Drittanbietern, wie z. B. manche Versionen von Mozilla Firefox und von Safari von Apple, verfügen über die Safe Browsing-Funktion von Google. Bei der Verwendung von Safe Browsing werden Informationen zu verdächtigen Websites zwischen dem genutzten Browser und Google-Servern ausgetauscht.

Funktionsweise von Safe Browsing

Über Ihren Browser wird regelmäßig eine Verbindung zu Google-Servern hergestellt, um die aktuelle Safe Browsing-Liste mit bekannten Phishing- und Malwarewebsites herunterzuladen. Die aktuelle Version dieser Liste wird lokal in Ihrem System gespeichert. Google speichert im Rahmen dieser Kontaktaufnahme keine Kontoinformationen oder sonstigen personenbezogenen Daten. Google erhält jedoch standardmäßige Protokollinformationen, wie z. B. eine IP-Adresse und Cookies.

Jede von Ihnen besuchte Website wird mit der Safe Browsing-Liste in Ihrem System abgeglichen. Im Fall einer Übereinstimmung wird über Ihren Browser eine Teilkopie des Hashwerts der URL dieser Website an Google gesendet, damit Google weitere Informationen an Ihren Browser senden kann. Google kann anhand dieser Information nicht die tatsächliche URL bestimmen. Weitere Informationen

Die folgenden Safe Browsing-Funktionen sind nur in Chrome verfügbar:

  • Einige Chrome-Versionen verfügen über eine Safe Browsing-Technologie, mit der potenziell schädliche Websites und potenziell gefährliche Dateitypen erkannt werden, die Google noch unbekannt sind. Die vollständige URL der Website oder potenziell gefährlichen Datei kann auch an Google gesendet werden, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um eine schädliche Website oder Datei handelt.

  • Chrome durchsucht Ihren Computer mithilfe der Safe Browsing-Technologie regelmäßig nach unerwünschter Software, über die Sie am Ändern Ihrer Einstellungen gehindert werden oder über die in anderer Weise die Sicherheit und Stabilität Ihres Browsers beeinträchtigt wird. Wenn solche Software gefunden wird, bietet Chrome Ihnen möglicherweise an, den Chrome Software Cleaner herunterzuladen und die Software damit zu entfernen.

  • Beim Besuch einer Website, die potenzielle Malware enthält, haben Sie die Möglichkeit, weitere Daten zu senden, um uns bei der Verbesserung der Safe Browsing-Funktion zu helfen. Diese Daten werden gesendet, wenn Sie eine Safe Browsing-Warnung schließen oder die Seite verlassen. Die Berichte enthalten verschiedene Daten wie die potenziell gefährliche Datei, auf die Sie gestoßen sind, die URL und Inhalte der Website sowie die URL der Seite, über die Sie zu dieser Website gelangt sind.

  • Wenn Sie Nutzungsstatistiken in Chrome aktiviert haben und eine Website besuchen, die nach Meinung von Google potenziell schädlich sein könnte, werden bestimmte zusätzliche Daten an Google weitergegeben. Hierzu zählen die vollständige URL, der an die betreffende Seite gesendete Referrer-Header sowie die URL, die auf der Safe Browsing-Liste steht.

  • Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die Safe Browsing-Funktion in Chrome zu deaktivieren.

Umgang mit dem Datenschutz bei Apps, Erweiterungen, Designs, Diensten und anderen Add-ons

Sie können in Chrome Apps, Erweiterungen, Designs, Dienste und andere Add-ons verwenden. Manche davon sind in Chrome vorinstalliert oder in Chrome integriert. Über von Google entwickelte und bereitgestellte Add-ons wird möglicherweise eine Verbindung zu Google-Servern hergestellt. Diese Add-ons unterliegen, sofern nicht anders angegeben, der Google-Datenschutzerklärung. Für von anderen entwickelte und bereitgestellte Add-ons sind deren Entwickler verantwortlich und es gelten möglicherweise andere Datenschutzerklärungen.

Add-ons verwalten

Vor der Installation eines Add-ons sollten Sie sich darüber informieren, welche Berechtigungen über das Add-on angefordert werden. Add-ons können über die Berechtigung für verschiedene Funktionen wie z. B. die folgenden verfügen:

  • Speichern, Abrufen und Teilen von Daten, die lokal oder in Ihrem Google Drive-Konto gespeichert sind
  • Aufrufen von Inhalten auf von Ihnen besuchten Websites
  • Verwendung von Benachrichtigungen, die über Google-Server gesendet werden

Chrome kann auf verschiedene Weise mit Add-ons interagieren:

  • Bei der Suche nach Updates
  • Beim Herunterladen und Installieren von Updates
  • Beim Senden von Nutzungsindikatoren zu den Add-ons an Google

Einige Add-ons erfordern möglicherweise Zugriff auf eine eindeutige Kennung zur Verwaltung digitaler Rechte oder zur Übertragung von Benachrichtigungen im Push-Verfahren. Sie können die Verwendung von Kennungen deaktivieren, indem Sie das Add-on aus Chrome entfernen.

Gelegentlich kann Google auf ein Add-on stoßen, das eine Sicherheitsbedrohung darstellt oder mit dem gegen die für Entwickler geltenden Nutzungsbedingungen für den Chrome Web Store oder gegen andere rechtliche Vereinbarungen, Gesetze, Regelungen oder Richtlinien verstoßen wird. Chrome lädt regelmäßig eine Liste dieser gefährlichen Add-ons herunter, um sie per Remotezugriff zu deaktivieren oder von Ihrem System zu entfernen.

Weitere Informationen

Informationen, die Google während Ihrer Nutzung von Chrome empfängt, werden gemäß der Google-Datenschutzerklärung verwendet und geschützt. Von anderen Websitebetreibern und Add-on-Entwicklern empfangene Informationen, einschließlich Cookies, unterliegen den Datenschutzbestimmungen der betreffenden Websites.

Google hält sich an verschiedene Rahmenregelungen zur Selbstregulierung, einschließlich der vom US-Handelsministerium veröffentlichten Safe Harbor-Abkommen zwischen der EU und den USA sowie zwischen der Schweiz und den USA. Weitere Informationen

Definitionen

Cookies und ähnliche Technologien

Ein Cookie ist eine kleine Datei, die eine Zeichenkette enthält, die an Ihren Computer gesendet wird, wenn Sie eine Website aufrufen. Wenn Sie die Website erneut aufrufen, kann diese Ihren Browser mithilfe des Cookies erkennen. Cookies können Nutzereinstellungen und andere Informationen speichern. Sie können Ihren Browser zurücksetzen, sodass alle Cookies abgelehnt werden, oder um anzuzeigen, wenn ein Cookie gesendet wird. Jedoch werden einige der Funktionen oder Dienste der Website ohne Cookies möglicherweise nicht richtig ausgeführt. Andere Technologien werden auf Plattformen, auf denen Cookies nicht verfügbar oder anwendbar sind, für ähnliche Zwecke wie ein Cookie verwendet, beispielsweise die Werbe-ID, die auf Android-Mobilgeräten verfügbar ist. Weitere Informationen dazu, wie Google Cookies verwendet und wie Google Daten, einschließlich Cookies, verwendet, wenn Sie die Websites oder Apps unserer Partner nutzen

Google-Konto

Zur Nutzung einiger unserer Dienste müssen Sie ein Google-Konto erstellen und ein paar persönliche Angaben machen. Hierzu gehören in der Regel Ihr Name, Ihre E-Mail-Adresse und ein Passwort. Diese Kontoinformationen werden verwendet, um Sie zu authentifizieren, wenn Sie auf Dienste von Google zugreifen, und um Sie vor nicht autorisierten Zugriffen durch andere Nutzer zu schützen. Sie können Ihr Konto jederzeit über die Google-Kontoeinstellungen bearbeiten oder kündigen.

Serverprotokolle

Wie bei den meisten Websites zeichnen unsere Server automatisch Ihre Aufrufe unserer Websites auf. Diese "Serverprotokolle" enthalten normalerweise Ihre Webanfrage, die IP-Adresse, den Browsertyp, die Browsersprache, das Datum und die Uhrzeit Ihrer Anfrage sowie ein oder mehrere Cookies, die Ihren Browser eindeutig identifizieren können.

Hier ist ein Beispiel eines typischen Protokolleintrags für die Suche nach dem Begriff "cars", gefolgt von einer detaillierten Darstellung ihrer verschiedenen Teile:

123.45.67.89 - 25/Mar/2003 10:15:32 -
http://www.google.com/search?q=cars -
Firefox 1.0.7; Windows NT 5.1 - 740674ce2123e969

  • 123.45.67.89 ist die Internet Protocol-Adresse, die dem Nutzer durch den Internetdienstanbieter des Nutzers zugewiesen wird. Je nach Dienst des Nutzers kann diesem durch den Provider jedes Mal eine andere Adresse zugewiesen werden, wenn der Nutzer eine Verbindung zum Internet herstellt.

  • 25/Mar/2003 10:15:32 beinhaltet das Datum und die Uhrzeit der Abfrage.

  • http://www.google.com/search?q=cars ist die angeforderte URL einschließlich der Suchanfrage.

  • Firefox 1.0.7; Windows NT 5.1 beinhaltet den Browser bzw. das Betriebssystem und

  • 740674ce2123a969 ist die eindeutige Cookie-ID, die diesem bestimmten Computer beim ersten Besuch von Google zugewiesen wurde. Hinweis: Cookies können von Nutzern gelöscht werden. Wenn der Nutzer das Cookie seit dem letzten Aufruf von Google vom Computer gelöscht hat, wird dem Nutzer eine solche eindeutige Cookie-ID zugewiesen, sobald er wiederum Google von diesem bestimmten Computer aus aufruft.