Google Chrome – Datenschutzhinweise

Zuletzt geändert am: 20. Februar 2014

In der Google-Datenschutzerklärung wird beschrieben, wie wir mit personenbezogenen Informationen umgehen, wenn Sie Produkte und Dienste von Google nutzen und unter Verwendung des Chrome-Browsers und von Chrome OS auf diese Produkte und Dienste zugreifen.

Diese Datenschutzhinweise für Google Chrome enthalten speziell auf die Chrome-Produktfamilie bezogene Informationen zum Umgang mit dem Datenschutz. Zu diesen Produkten zählen der Chrome-Browser, Chrome OS, Chromecast und Safe Browsing. Einige der Funktionen, die in diesen Datenschutzhinweisen beschrieben werden, sind auch in anderen Webbrowsern verfügbar. Zum Beispiel können Sie die Safe Browsing-Funktionen in Mozilla Firefox verwenden. Lesen Sie also auch die Datenschutzbestimmungen des Browsers, in dem die Funktionen ausgeführt werden.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle in diesen Datenschutzhinweisen genannten Funktionen in sämtlichen Chrome-Produkten verfügbar sind. Der Einfachheit halber beziehen wir uns mit dem Begriff "Chrome" jedoch auf alle Produkte der Chrome-Familie. Sofern sich für ein bestimmtes Chrome-Produkt Unterschiede in der Funktionsweise ergeben, werden wir Sie darauf hinweisen.

Für Nutzer, die Funktionen testen möchten, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden, stellen wir zusätzlich zu den stabilen Versionen des Chrome-Browsers und von Chrome OS Vorschauversionen zur Verfügung, auch Beta-, Entwickler- oder Canary-Versionen genannt. Obgleich diese Datenschutzhinweise für Google Chrome für die stabilen Versionen und die Vorschauversionen gleichermaßen gelten, sind möglicherweise die Beschreibungen solcher Funktionen nicht ganz aktuell, die im Rahmen der Vorschauversionen noch entwickelt werden.

Google informiert Sie über alle wesentlichen Änderungen an diesen Bestimmungen. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die Übermittlung personenbezogener Informationen an Google durch entsprechende Einstellungen in Chrome zu verhindern oder Ihre Daten zu löschen und die Verwendung von Chrome einzustellen.

Eine detaillierte Anleitung zur Verwaltung Ihrer Datenschutzeinstellungen finden Sie in unserem Leitfaden Browser, Google Chrome und Datenschutz.

Informationen, die bei der Verwendung von Chrome an Google gesendet werden

Sie können Chrome nutzen, ohne personenbezogene Daten angeben zu müssen.

Wenn Sie einen Browser, darunter Chrome, zum Herstellen einer Verbindung mit den Servern von Google verwenden, empfängt Google standardmäßige Protokolldaten wie die IP-Adresse Ihres Systems und einige Cookies. Sie können den Chrome-Browser und Chrome OS so konfigurieren, dass keine Cookies von Google oder anderen Websites akzeptiert werden. Erfahren Sie mehr über die Konfiguration von Cookies und Website-Daten im Chrome-Browser und unter Chrome OS.

Wenn Sie mit Chrome auf andere Google-Dienste zugreifen, beispielsweise die Suchmaschine auf der Google-Startseite verwenden oder Ihre E-Mails in Gmail abrufen, werden durch die Nutzung von Chrome keine speziellen oder zusätzlichen personenbezogenen Informationen an Google gesendet.

Bei einigen Funktionen von Chrome werden möglicherweise bestimmte zusätzliche Informationen an Google oder Ihre Standardsuchmaschine gesendet:

  • Mit der Chrome-Browserfunktion für mehrere Nutzer können Sie personalisierte Kopien des Chrome-Browsers einrichten, wenn mehrere Nutzer dasselbe Gerät verwenden. Dabei werden Ihre Daten nicht vor dem Zugriff anderer Gerätenutzer geschützt. Vielmehr können Nutzer mit Zugang zu Ihrem Gerät Informationen für alle Profile einsehen. Damit Ihre Daten tatsächlich vor dem Zugriff anderer geschützt sind, sollten Sie die integrierten Nutzerkonten Ihres Betriebssystems verwenden.

  • Wenn Sie Google als Suchmaschine festgelegt haben, nimmt Chrome beim Start oder bei einem Netzwerkwechsel Kontakt zu Google auf, um die beste lokale Webadresse zu ermitteln, an die Suchanfragen gesendet werden. Wenn Sie in der Adressleiste von Chrome, auch Omnibox genannt, oder im Suchfeld der App-Übersicht eine URL oder Suchanfrage eingeben, werden die eingegebenen Buchstaben möglicherweise an Ihre Standardsuchmaschine übermittelt, damit die Vervollständigungsfunktion der Suchmaschine automatisch Begriffe oder URLs vorschlagen kann, nach denen Sie möglicherweise suchen. Darüber hinaus kann der von angemeldeten Nutzern in das Suchfeld der App-Übersicht eingegebene Text an Google übermittelt werden. So kann Google Ihnen Kontakte und Apps empfehlen, nach denen Sie vielleicht suchen. Entscheiden Sie sich für eine automatisch vervollständigte Suchanfrage oder URL, sendet Chrome diese Information möglicherweise ebenfalls vom Browser an Ihre Standardsuchmaschine. Weitere Informationen zur Deaktivierung von Vervollständigungen durch den Server in der Omnibox.

  • Wenn Sie die Instant-Funktion von Chrome verwenden und diese Funktion von Ihrer Standardsuchmaschine unterstützt wird, erhalten Sie bereits während der Eingabe Ihrer Anfrage in der Adressleiste Suchergebnisse und Vervollständigungen. In der Google Chrome-Hilfe finden Sie Informationen zu den Google-Protokollierungsrichtlinien für Omnibox-Vervollständigungen und Chrome Instant.

  • Wenn Sie eine URL aufrufen möchten, die nicht existiert, kann Chrome diese URL an Google senden, damit wir Ihnen bei der Suche nach der gewünschten URL helfen können. Google kann diese Informationen auch zusammenfassen, um anderen Webnutzern zu helfen, zum Beispiel, indem wir ihnen mitteilen, dass diese Website nicht erreichbar ist. Erfahren Sie mehr über das Deaktivieren von Vorschlägen bei Navigationsfehlern.

  • Chrome stellt regelmäßig eine Verbindung mit Google her, um unter anderem eine Prüfung auf Updates durchzuführen, den Verbindungsstatus und die aktuelle Zeit zu überprüfen oder die Anzahl der aktiven Nutzer zu schätzen. Jede Kopie des Chrome-Browsers ist mit einer temporären, nach dem Zufallsprinzip generierten Installationsnummer versehen, die an Google gesendet wird, wenn Sie das Produkt installieren und erstmals verwenden. Diese temporäre Nummer wird sofort gelöscht, sobald der Chrome-Browser zum ersten Mal automatisch nach Updates sucht. Falls Sie Ihre Kopie von Chrome im Rahmen einer Werbekampagne erhalten oder reaktiviert haben, wird unter Umständen eine nicht eindeutige Werbekampagnennummer generiert und an Google gesendet, wenn Sie mit Google suchen. Ferner wird in diesem Fall ein eindeutiges Token generiert, das an Google gesendet wird, wenn Sie den Browser nach der Installation, Neuinstallation oder Reaktivierung zum ersten Mal ausführen und verwenden. Chrome OS sendet möglicherweise gelegentlich, unter anderem bei der Einrichtung, eine nicht eindeutige Werbekampagnennummer an Google. Dies geschieht auch immer, wenn Sie mit Google suchen. Darüber hinaus können aus Feldversuchen mehrere Varianten von Chrome entstehen. Chrome sendet möglicherweise in diesem Fall nicht eindeutige Informationen zu der derzeit aktiven Variante an Google.

  • Chrome OS stellt bei der Ersteinrichtung des Geräts automatisch eine Verbindung zu Google her, um festzustellen, ob das Gerät Richtlinien eines Unternehmensadministrators unterliegt. Dies erfordert das Senden von Teilen einer Hash-Version der Geräteseriennummer an Google sowie den Empfang einer Hash-Liste mit Seriennummern für Geräte, die von Unternehmensadministratoren als Unternehmensgeräte konfiguriert wurden. Wenn ein Nutzer sich auf einem Gerät, für das Richtlinien festgelegt wurden, zum ersten Mal bei Chrome anmeldet oder den Browser ohne vorherige Anmeldung und nicht im Gastmodus nutzt, stellt Chrome eine Verbindung zu Google her, um die für die Sitzung geltenden Richtlinien zu ermitteln. Chrome überprüft in regelmäßigen Abständen, ob Updates für diese Richtlinien verfügbar sind. Unternehmensrichtlinien sehen gegebenenfalls auch Berichtsfunktionen für Chrome in Bezug auf Status und Aktivität sowie Standortinformationen bei Geräten mit Chrome OS vor, die vom Unternehmensadministrator festgelegt werden.

  • Wenn Sie sich im Chrome-Browser, in Chrome OS oder auf einem Android-Gerät, auf dem die Chrome App vorinstalliert ist, mit Ihrem Google-Konto anmelden, wird die Synchronisierungsfunktion aktiviert. Google speichert bestimmte Informationen wie Lesezeichen, Verlauf und andere Einstellungen auf den Google-Servern in Verbindung mit Ihrem Google-Konto. Die in Verbindung mit Ihrem Google-Konto gespeicherten Informationen sind im Rahmen der Google-Datenschutzerklärung geschützt. Wir speichern diese Informationen außerdem, um sie Ihnen in anderen Instanzen von Chrome, in denen Sie sich anmelden, zur Verfügung stellen zu können. In unserer Hilfe können Sie mehr darüber erfahren, welche Daten Sie synchronisieren können und wie Sie die Synchronisierungsfunktion von Chrome im Chrome-Browser deaktivieren können.

  • Wenn Sie sich in Chrome OS mit Ihrem Google-Konto anmelden, die Offline-Nutzung einer Google-Anwendung im Chrome-Browser aktivieren oder eine Chrome-Anwendung installieren, über die Daten in Ihrem Google Drive-Konto gespeichert werden, kann Chrome zur Bereitstellung der Offline-Funktionalität eine Verbindung mit den Google-Servern herstellen und Ihre Daten mit einer lokalen Kopie synchronisieren.

  • Wenn Sie im Chrome-Browser oder unter Chrome OS mit Ihrem Google-Konto einen betreuten Nutzer einrichten, synchronisiert und speichert Google bestimmte Informationen wie zum Beispiel den Verlauf und andere Einstellungen des betreuten Nutzers auf Google-Servern in Ihrem Google-Konto. Wir speichern diese Informationen, damit Sie unter chrome.com/manage darauf zugreifen können. Die in Ihrem Google-Konto gespeicherten Informationen sind im Rahmen der Google-Datenschutzerklärung geschützt.

  • Bei Verwendung der Übersetzer-Funktion von Chrome wird der ausgewählte Text zur Übersetzung an Google gesendet.

  • Wenn Sie die Rechtschreibprüfung von Chrome verwenden, bei der die gleiche Technologie wie in der Google-Suche zum Einsatz kommt, sendet der Browser den eingegebenen Text für Vorschläge zur Rechtschreibung und Grammatik an Google.

  • Falls Sie die Spracheingabe von Chrome verwenden, sendet diese eine Audioaufnahme Ihrer gesprochenen Suchanfrage, die Standardsprache Ihres Browsers und die Grammatikeinstellungen der Webseite, für die Sie die Spracheingabe verwenden, an Google. Google wandelt anhand dieser Informationen die Audioaufnahme in Text um. Wenn Sie neben der Funktion zur Spracheingabe Nutzungsstatistiken und Absturzberichte aktiviert haben, werden zusätzliche Informationen an Google gesendet. Hierzu gehören die URL der Website, für die Sie die Spracheingabe verwenden, Ihr Betriebssystem, der Hersteller und das Modell Ihres Geräts sowie die verwendete Audio-Hardware.

  • Bei Verwendung der AutoFill-Funktion in Chrome, die Webformulare anhand zuvor ausgefüllter Formulare automatisch vervollständigt, sendet Chrome bestimmte Informationen zu den Seiten mit Webformularen an Google. Hierzu gehören eine Hash-URL der Webseite sowie Details zur Struktur des Formulars, damit wir die AutoFill-Funktion für dieses Webformular optimieren können. Zu den von Chrome gesendeten Informationen kann zwar die Tatsache gehören, dass Sie das Formular ausgefüllt haben, der eigentliche Eingabetext wird jedoch nur dann an Google übermittelt, wenn Sie die Daten über die Synchronisierungsfunktion von Chrome in Ihrem Google-Konto speichern.

  • Einige von Chrome verarbeitete Webformulare bieten Ihnen die Option, statt der AutoFill-Funktion von Chrome zum Ausfüllen von Formularen und Tätigen von Zahlungen Google Wallet zu verwenden. Um Sie bei der Verwendung von Google Wallet vor Betrug zu schützen, erfasst Chrome außerdem Informationen zu Ihrem Computer (einschließlich seines Standorts) und leitet diese an Google Wallet weiter.

  • Wenn Sie die Chrome-Standortfunktion verwenden, mit der Sie Ihre Standortinformationen für Websites freigeben können, sendet Chrome Informationen zum lokalen Netzwerk an den Google-Standortdienst, um einen ungefähren Standort zu ermitteln. Erfahren Sie mehr über den Google-Standortdienst und die Aktivierung bzw. Deaktivierung der Standortfreigabe in Google Chrome. Die Informationen zum lokalen Netzwerk beinhalten je nach Gerät Informationen zu WLAN-Routern in Ihrer Nähe, Kennungen der Sendemasten in Ihrer Nähe, die Stärke Ihrer WLAN- bzw. Mobilfunkverbindung und die Ihrem Gerät momentan zugewiesene IP-Adresse. Wir verwenden diese Informationen für die Verarbeitung der Standortanfrage und um Chrome und den Google-Standortdienst zu betreiben, zu unterstützen und ihre Qualität insgesamt zu verbessern. Die oben genannten Informationen werden anonymisiert und zusammengefasst, bevor sie von Google verwendet werden, um neue Funktionen oder Produkte und Dienste zu entwickeln oder die Qualität bestehender Produkte und Dienste von Google weiter zu verbessern.

  • Wenn Sie eine mobile Version von Chrome verwenden und Apps von Google unter Android oder Chrome unter iOS die Berechtigung zum Zugriff auf Ihren Standort gewährt haben, kann Chrome Ihren Standort für die standortbezogenen Dienste von Google nutzen, beispielsweise zur Verbesserung der Suche über die Omnibox.

  • Wenn Sie eine Google-Website über eine sichere Verbindung aufrufen möchten und der Browser den Zugriff blockiert, da Sie möglicherweise von einer Person im Netzwerk angegriffen werden ("Man-in-the-Middle-Angriff"), kann Chrome Informationen über diese Verbindung an Google senden, um Ausmaß und Art des Angriffs zu bestimmen.

  • Wenn Sie die Chrome-Funktion "Datennutzung reduzieren" auf Ihrem Mobilgerät aktivieren, sendet Chrome Ihren HTTP-Traffic über Optimierungsserver von Google. Auf diese Weise wird die Menge der übertragenen Daten reduziert und die Geschwindigkeit erhöht. Der Optimierungsdienst ist für HTTPS-Verbindungen sowie für über Inkognito-Tabs hergestellte Verbindungen deaktiviert.

  • Im Chrome-Browser und unter Chrome OS können Sie Nutzungsstatistiken und Absturzberichte an Google senden. Sie können diese Einstellung über die Seite mit den Chrome-Einstellungen verwalten. Für Nutzer von Chrome OS sind Nutzungsstatistiken und Absturzberichte standardmäßig aktiviert. Diese Einstellung ist bei einer Installation von Chrome für alle Nutzer festgelegt. Mithilfe der Nutzungsstatistiken und Absturzberichte können wir Probleme erkennen, analysieren, wie Nutzer mit Chrome interagieren, und die Leistung von Chrome verbessern.

  • Bei Chromecast-Nutzern erfasst Google unter Umständen die Systemaktivität, Abstürze und andere Informationen zur Nutzung von Chromecast, einschließlich der Apps und Domains, auf die über Chromecast zugegriffen wird. Vollständige URLs werden jedoch nicht erfasst. Die Chromecast-Einstellung für Nutzerdaten und Absturzberichte ist standardmäßig aktiviert. Chromecast-Nutzer können diese Einstellung in der Einrichtungs-App im Menü "Einstellungen" bearbeiten.

  • Chrome versucht, möglichst keine personenbezogenen Daten zu übermitteln. Absturzberichte können jedoch Systeminformationen zum Zeitpunkt eines Problems und Informationen zu Fehlern enthalten, die zur Entstehung eines Problems beigetragen haben. Wir geben unter Umständen bestimmte zusammengefasste, nicht personenbezogene Daten aus unseren Analysen an Dritte weiter, so beispielsweise Informationen zur Häufigkeit bestimmter Abstürze.

Informationen, die Google bei der Nutzung der Safe Browsing-Funktion in Chrome oder anderen Browsern erhält

Google Chrome sowie bestimmte Browser von Drittanbietern, darunter einige Versionen von Mozilla Firefox und Apple Safari, enthalten die Safe Browsing-Funktion von Google. Bei Safe Browsing werden Informationen zu verdächtigen Websites zwischen Browser und Google-Servern ausgetauscht, zum Beispiel, wenn Sie eine Website besuchen, die unter Phishing- oder Malware-Verdacht steht.

Ihr Browser stellt regelmäßig eine Verbindung zu den Servern von Google her, um die aktuelle Safe Browsing-Liste mit bekannten Phishing- und Malware-Websites herunterzuladen. Google speichert im Rahmen dieser Kontaktaufnahme keine Kontoinformationen und sonstigen personenbezogenen Informationen, erhält jedoch standardmäßige Protokollinformationen wie eine IP-Adresse und einige Cookies. Die aktuelle Version dieser Liste wird lokal in Ihrem System gespeichert.

Jede Website, die Sie besuchen, wird mit der Safe Browsing-Liste in Ihrem System abgeglichen. Im Falle einer Übereinstimmung wird von Ihrem Browser eine teilweise Kopie der Hash-URL dieser Website an Google gesendet, damit Google weitere Informationen an Ihren Browser senden kann. Google kann die tatsächliche URL anhand dieser Informationen nicht ermitteln. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Darüber hinaus sind folgende Safe Browsing-Funktionen nur in Chrome verfügbar:

  • Einige Versionen von Chrome verfügen über eine Safe Browsing-Technologie, die potenziell schädliche Websites und ausführbare Datei-Downloads erkennt, die Google noch nicht bekannt sind. Informationen im Hinblick auf potenziell gefährliche Websites oder ausführbare Datei-Downloads können, einschließlich der vollständigen URL, an Google gesendet werden, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um eine schädliche Website oder einen schädlichen Download handelt. Google speichert im Rahmen dieser Kontaktaufnahme keine Kontoinformationen und sonstigen personenbezogenen Daten, erhält jedoch standardmäßige Protokollinformationen wie eine IP-Adresse, die aufgerufene URL sowie einige Cookies.

  • Beim Besuch einer Website, die potenzielle Malware enthält, haben Sie die Möglichkeit, weitere Daten zu senden, um uns bei der Verbesserung der Safe Browsing-Funktion zu helfen. Diese Daten werden gesendet, wenn Sie eine Safe Browsing-Warnung schließen oder die Seite verlassen. Der Bericht enthält Daten wie URL und Inhalt der Website sowie die URL der Seite, von der Sie auf diese Website weitergeleitet wurden. Anhand dieser Daten kann Google feststellen, ob die Website noch Inhalte bereitstellt, die Nutzern schaden könnten.

  • Wenn Sie Nutzungsstatistiken in Chrome aktiviert haben und eine Website besuchen, die nach Meinung von Google potenziell schädlich sein könnte, werden bestimmte zusätzliche Daten an Google weitergegeben. Hierzu zählen die vollständige URL, der an die betreffende Seite gesendete "referer"-Header sowie die URL, die auf der Safe Browsing-Liste steht.

  • Sie haben jederzeit die Möglichkeit, die Safe Browsing-Funktion in Chrome zu deaktivieren.

Informationen, die beim Besuch einer Website mit Chrome an Website-Betreiber gesendet werden

Websites, die Sie über Chrome aufrufen, erhalten automatisch standardmäßige Protokolldaten, ähnlich denen, die Google erhält. Diese Websites setzen möglicherweise auch ihre eigenen Cookies oder speichern Website-Daten in Ihrem System. Sie können Cookies und andere Website-Daten auf der Seite mit den Chrome-Einstellungen einschränken.

Wenn Sie die Chrome-Funktion zur Prognose von Netzwerkaktionen aktiviert haben und eine Webseite besuchen, ruft Chrome möglicherweise die IP-Adressen aller Links auf dieser Webseite ab und stellt Netzwerkverbindungen her, um die Webseiten schneller laden zu können. Websites können auch die sogenannte Pre-Rendering-Technologie nutzen, bei der Links, auf die Sie möglicherweise klicken, im Voraus geladen werden.

Im Inkognito-Modus von Chrome bzw. im Gastmodus von Chrome OS werden keine bereits vorhandenen Cookies an die von Ihnen besuchten Websites übertragen. Es können jedoch neue Cookies in Ihrem System abgelegt werden. Diese Cookies werden temporär gespeichert und an Websites übertragen, solange Sie sich im Inkognito- bzw. Gastmodus befinden. Sobald Sie den Browser bzw. alle geöffneten Inkognito-Fenster schließen oder den Gastmodus beenden, werden sie gelöscht. Auch wenn Chromecast keinen Inkognito-Modus bietet, wird die Domain einer Website nicht zum Protokoll hinzugefügt, wenn diese Website im Inkognito-Modus von Chrome auf Chromecast übertragen wird.

Wenn Sie die Chrome-Standortfunktion verwenden, können Sie mit diesem Dienst Ihren Standort für eine Website freigeben. Chrome gestattet keiner Website, ohne Ihre Einwilligung auf Ihren Standort zuzugreifen. Drittanbieter-Websites oder deren Umgang mit dem Datenschutz unterliegen nicht der Kontrolle von Google. Informieren Sie sich über den Umgang einer Website mit dem Datenschutz, bevor Sie der Freigabe Ihres Standorts für diese Website zustimmen.

Informationen, die bei Verwendung von Chrome in Ihrem System gespeichert werden

Chrome speichert einige Informationen lokal in Ihrem System. Dazu gehören unter anderem:

  • Allgemeine Informationen zum Browserverlauf, zum Beispiel die URLs von besuchten Seiten, eine Cache-Datei mit Text und Bildern von diesen Seiten sowie eine Liste mit einigen IP-Adressen, zu denen über die besuchten Seiten eine Verknüpfung hergestellt wurde.

  • Ein durchsuchbarer Index, der die meisten von Ihnen besuchten Seiten umfasst (mit Ausnahme von sicheren Seiten mit "https"-Webadressen wie Webseiten von Banken)

  • Screenshots der meisten von Ihnen besuchten Seiten in Miniaturansicht

  • Von besuchten Websites gesetzte Cookies oder in Ihrem System abgelegte Webspeicher-Daten

  • Von Add-ons lokal gespeicherte Daten

  • Ein Datensatz Ihrer Downloads von Websites

Sie haben jederzeit die Möglichkeit, Informationen zum Browserverlauf ganz oder teilweise zu löschen.

Sie können die von Chrome in Ihrem System gespeicherten Informationen auch durch Verwendung des Inkognito-Modus bzw. des Gastmodus in Chrome OS einschränken. In diesen Modi werden keine grundlegenden Informationen zum Browserverlauf wie URLs, im Cache gespeicherter Seitentext oder IP-Adressen von Seiten gespeichert, zu denen über die besuchten Websites eine Verknüpfung hergestellt wurde. Zudem werden weder Abbilder der besuchten Seiten gespeichert, noch wird ein Datensatz der Downloads angelegt. Diese Informationen können jedoch an anderer Stelle im System gespeichert worden sein, zum Beispiel in einer Liste zuletzt geöffneter Dateien. Neue Cookies, die in diesen Modi empfangen wurden, werden nur so lange gespeichert, bis Sie den Browser bzw. alle geöffneten Inkognito-Fenster schließen oder den Gastmodus beenden. Ob Sie sich im Inkognito-/Gastmodus befinden, können Sie daran erkennen, dass oben im Browser das Inkognito-Symbol angezeigt wird. In einigen Fällen ändert sich auch die Rahmenfarbe des Browserfensters.

An der Browserkonfiguration vorgenommene Änderungen wie als Lesezeichen gespeicherte Webseiten oder geänderte Einstellungen werden gespeichert. Auf diese Änderungen hat der Inkognito-/Gastmodus keinen Einfluss.

Sie können Ihre Passwörter für bestimmte Websites von Chrome speichern lassen. Gespeicherte Passwörter können Sie in den Chrome-Einstellungen einsehen.

Eindeutige IDs für Digitale Rechteverwaltung (DRM)

Um den Zugriff auf bestimmte Inhalte über den Chrome-Browser für Windows, Chrome OS oder Chromecast zu ermöglichen, muss Chrome ausgewählten Content-Partnern und Websites, die Adobe Flash Access verwenden, unter Umständen eine eindeutige ID zur Verfügung stellen, die in Ihrem System gespeichert ist. Unter Chrome OS und im Chrome-Browser für Windows können Sie diese Funktion unter "Einstellungen" deaktivieren oder die eindeutige ID durch eine Neuinstallation des Betriebssystems zurücksetzen. Bei Verwendung von Chromecast ist die eindeutige ID dauerhaft auf dem Gerät gespeichert und kann weder gelöscht noch geändert werden.

Dritte, denen Ihre eindeutige ID mitgeteilt wird, könnten diese mit personenbezogenen Daten verknüpfen, die Sie ihnen zur Verfügung stellen. Die Verwendung einer eindeutigen ID zum Bereitstellen von Google-Serverinhalten unterliegt der Google-Datenschutzerklärung. Falls Sie über einen Dienst von Drittanbietern auf Inhalte zugreifen, sollten Sie die Datenschutzbestimmungen dieser Drittanbieter lesen.

Apps, Erweiterungen, Designs, Dienste und andere Add-ons in Chrome

Sie können Apps, Erweiterungen, Designs, Dienste und andere Add-ons ("Add-ons") in Chrome verwenden. Dazu zählen einige Add-ons, die in Chrome möglicherweise vorinstalliert oder integriert sind, und solche, die Sie über den Chrome Web Store oder über ähnliche Quellen beziehen können.

Vor der Installation eines Add-ons sollten Sie sich informieren, welche Berechtigungen es anfordert. Add-ons können dazu dienen, lokal oder in Ihrem Google Drive-Konto vorhandene Daten zu speichern, abzurufen und zu teilen. Bei Add-ons werden möglicherweise Benachrichtigungen erstellt und über Google-Server versendet. Chrome sucht nach Updates und lädt diese gegebenenfalls zur Installation herunter. Für installierte Add-ons sendet Chrome möglicherweise Nutzungsindikatoren an Google. Für einige Add-ons ist möglicherweise der Zugriff auf eine eindeutige ID für Digital Rights Management erforderlich. Sie können die Nutzung einer solchen ID verhindern, indem Sie das Add-on aus Chrome entfernen.

Google findet gelegentlich Add-ons, die eine Sicherheitslücke darstellen oder gegen die Nutzungsbedingungen für Entwickler des Chrome Web Store oder andere rechtliche Vereinbarungen, Gesetze, Verordnungen oder Richtlinien verstoßen. Chrome kann regelmäßig eine Liste dieser Add-ons von den Google-Servern herunterladen. Google ist berechtigt, derartige Add-ons nach eigenem Ermessen zu deaktivieren bzw. von Nutzersystemen zu entfernen.

Von Google entwickelte und bereitgestellte Add-ons stellen möglicherweise eine Verbindung zu Google-Servern her und unterliegen, sofern nicht anders angegeben, der Google-Datenschutzerklärung. Für von Dritten entwickelte und bereitgestellte Add-ons sind die jeweiligen Drittanbieter verantwortlich. Solche Add-ons unterliegen möglicherweise deren Datenschutzerklärungen. Beispielsweise ist eine Version des Adobe Flash Player-Plug-ins in Chrome vorinstalliert. Auf der Adobe-Website unter www.adobe.com erhalten Sie weitere Informationen zum Umgang von Adobe mit dem Datenschutz in Verbindung mit Flash Player. Dort erfahren Sie auch mehr über die Deaktivierung von Flash Player oder anderen Plug-ins.

Verwendung

Die während der Verwendung von Chrome an Google gesendeten Informationen dienen dem Betrieb und der Verbesserung von Chrome sowie anderer Dienste von Google und werden zu diesem Zweck verarbeitet. Von anderen Websitebetreibern empfangene Informationen unterliegen den Datenschutzerklärungen der betreffenden Websites. Zur Verbesserung der Leistung und zur Bereitstellung nützlicher Funktionen und Dienste speichert Chrome einige Informationen in Ihrem System.

Weitere Informationen

Google befolgt die US Safe Harbor-Bestimmungen für den Datenschutz. Weitere Informationen zu "Safe Harbor" und unserer Registrierung erhalten Sie auf der Website des US-Handelsministeriums.

Weitere Informationen zu Chrome finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Datenschutz bei Google finden Sie in der vollständigen Datenschutzerklärung. Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen. Oder schreiben Sie an folgende Adresse:

Privacy Matters

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Mountain View, CA 94043 USA